Aufbruch in die prähistorische Zeit: Erste Einblicke in prehistoricevolution...

Lydia8ach

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

mein Name ist Lydia Bach und bin neu hier. Im März 2024 habe ich das Projekt prehistoricevolution.eu gestartet – eine Website, die sich der faszinierenden Entwicklung der Menschheit in prähistorischen Zeiten widmet. Derzeit liegt mein Fokus auf dem Jungneolithikum, doch in Zukunft plane ich, auch Themen wie Spät- und Endneolithikum, Kupfersteinzeit und Bronzezeit aufzubereiten.

Als Mediengestalterin und Archäologie-Enthusiastin freue ich mich besonders über den Austausch mit euch hier im Forum. Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen und freue mich, gemeinsam in die spannende Welt der Frühzeit des Menschen einzutauchen.

Viele Grüße,
Lydia

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Hallo zusammen,

mein Name ist Lydia Bach und bin neu hier. Im März 2024 habe ich das Projekt prehistoricevolution.eu gestartet – eine Website, die sich der faszinierenden Entwicklung der Menschheit in prähistorischen Zeiten widmet. Derzeit liegt mein Fokus auf dem Jungneolithikum, doch in Zukunft plane ich, auch Themen wie Spät- und Endneolithikum, Kupfersteinzeit und Bronzezeit aufzubereiten.

Als Mediengestalterin und Archäologie-Enthusiastin freue ich mich besonders über den Austausch mit euch hier im Forum. Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen und freue mich, gemeinsam in die spannende Welt der Frühzeit des Menschen einzutauchen.

Viele Grüße,
Lydia

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Zur Webseite ✅ Prehistoric Evolution |Unsere Ursprünge |Smarte Wendepunkte der Geschichte
 
Da steckt sehr viel Arbeit und Recherche drin - dennoch frage ich mich, wozu diese Mühe? Detaillierte Fachliteratur wird dadurch nicht ersetzt. Soll es eine quasi populärwissenschaftliche Darstellung zum Einstieg in vorgeschichtliche Themengebieten sein?

Nebenbei: warum ein oder mehrere Wendepunkte partout "smart" sein sollen, darauf kann ich mir keinen Reim machen.
 
Danke für dein Feedback! Ja, du hast absolut recht – detaillierte Fachliteratur kann und soll durch meine Seite nicht ersetzt werden. Mein Ziel ist es, eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und einer zugänglichen, anschaulichen Darstellung zu schlagen. Menschen die sich für die Frühgeschichte interessieren, finden den Einstieg aber oft schwierig. Genau hier möchte ich ansetzen: fundiert, aber verständlich.

Was die „smarten Wendepunkte“ betrifft – das war wohl ein stilistischer Ausdruck, um zu betonen, dass gewisse Entwicklungen nicht zufällig, sondern das Ergebnis komplexer Prozesse waren. Vielleicht nicht der beste Begriff, aber ich bin offen für eine bessere Formulierung. Hast du Vorschläge?
 
Ich kann mich dekumatland anschliessen. Da hast Du wirklich viel Arbeit und Leidenschaft reingesteckt.

Dir KI Bilder finde ich extrem Unglücklich. Sitzt da im Jungpaläolithikum wirklich jemand an einem Schreibtisch und sortiert mit einer Pinzette Steine auf einem Arbeitsbrett? Immerhin hast du Wert auf den „richtigen“ Phänotyp gelegt, aber ansonsten ist die KI noch meilenweit von den Arbeiten von Tom Björklund oder Jonas Radtke entfernt, der für das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen Bandkeramiker fotografiert hat.

Für mich wirkt es im Moment wie eine GUI die über ein Glossar oder Lexikon gelegt ist. Dein Ziel ist der Endkunde, oder? Der wird sich aber nicht durch archäologische Kulturen klicken, deren Namen ihm zu 99,9% unbekannt sind. Erzähle die Geschichte doch z.B. in Akte. Auftakt „Entstehung des Menschen bis er Afrika verlässt“, gefolgt von „Ankunft des Homo sapiens in Europa“ und der vorläufige Schlussakt „Eine neue Zeit beginnt“.
 
Vielleicht nicht der beste Begriff, aber ich bin offen für eine bessere Formulierung. Hast du Vorschläge?
Wozu "smarte Wendepunkte" als verunglückte Hingucker formulieren, wenn doch der Begriff Wendepunkt allein schon genügt. Und diese verunglückte Formulierung kann doch ohnehin den gebräuchlichen Begriff von der neolithischen Revolution nicht toppen sondern nur davon ablenken.
 
@pietFFM
Danke für dein ehrliches Feedback! Danke dass du dir die Zeit genommen hast, meine Seite anzusehen und deine Gedanken zu teilen. Was die KI-Bilder betrifft, verstehe ich deine Kritik. Mein Ziel war es, visuelle Anhaltspunkte zu schaffen, die das Thema greifbarer machen – aber natürlich gibt es noch viel Luft nach oben. Die Werke von Tom Björklund und Jonas Radtke sind großartig, und es wäre fantastisch, mit einer ähnlichen Qualität arbeiten zu können. Ich werde mir überlegen, wie ich die Bildsprache besser optimieren kann.
Zur Struktur: Dein Vorschlag, die Inhalte erzählerischer in Akte zu gliedern, klingt spannend! Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, mehr narrative Elemente einzubauen, um die Entwicklung greifbarer zu machen. Ich nehme deinen Hinweis gerne mit und werde überlegen, wie sich das am besten umsetzen lässt.
Und ja, mein Ziel ist es, ein breiteres Publikum für die Vorgeschichte zu begeistern – sowohl Laien als auch Interessierte. Wenn du noch weitere Ideen oder Anregungen hast, freue ich mich über den Austausch!
 
@pietFFM

Zur Struktur: Dein Vorschlag, die Inhalte erzählerischer in Akte zu gliedern, klingt spannend! Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, mehr narrative Elemente einzubauen, um die Entwicklung greifbarer zu machen. Ich nehme deinen Hinweis gerne mit und werde überlegen, wie sich das am besten umsetzen lässt.
Und ja, mein Ziel ist es, ein breiteres Publikum für die Vorgeschichte zu begeistern – sowohl Laien als auch Interessierte. Wenn du noch weitere Ideen oder Anregungen hast, freue ich mich über den Austausch!
Erzähle den ersten Akt aus anthropologischer Sicht.
Fange mit dem Dryopithecus in Spanien an, weiter über Tomaï zum Australopithecus africanus und zum Ende hin Hominiden. Expansion der Hominiden, also Erectus, Denisova, Neandertaler usw., bis zum ersten Versuch des Homo s. Afrika zu verlassen.

Zweiter Akt.
Ankunft des Homo s. in Europa, mit einem kurzen Blick der Ausbreitung in der Rest der Welt. Also vom frühen Aurignacien an erzählen. Hier kannst Du wirklich viel erzählen. Zusammentreffen mit dem Neandertaler. Kleinkunst der schwäbischen Alb bis zur frankokantabrischen Höhlenmalerei. Die Höhlenmalerei und Kleinkunst kann man ja sowieso nicht einer archäologischen Kultur oder Menschenart zuordnen. Alleine bei Malerei figürliche und geometrischen Formen, sowie Kleinkunst, geht es schnell in den Bereich Religion, Psychologie incl. Neurologie und unter Umständen in den Bereich Astronomie. Gravuren findet man ja schon vom Neandertaler in Deutschland. Für die Venusfiguren kann man dutzende Unterseiten und Karten erstellen.
Wichtig und was ich bei Dir überhaupt nicht gesehen habe…. Klima. Alles spielt sich in einem kälteren Europa ab. Der Homo s. musste sich in einer ganz anderen Umwelt bewegen als der Homo e. oder Homo h. zur seiner Zeit. Also weg vom Bild eines Mammutjägers hin zum Pferdejäger.
Klima, Geografie, Flora und Fauna und die Gene und Sprachen gehören in alle Akte!

Dritter Akt.
Das Holozän beginnt. Meerespiegelanstieg und sogar der Verlauf von größeren Flüssen ändert sich noch, Byebye Doggerland, ab in den nahen Osten in das Natufien, lasse die neolithische Revolution beginnen. Wieder wandern Menschen mit ihren Techniken, aber auch Tieren, Sprache und Gene. Getreide ist Gras, also gehört ein Abstecher in die Biologie und wieder Klima dazu. Pfahlbauer, Michelsberger, Glocken und Schnurkeramik und langsam fängt die Metallzeit an und die ersten Hochkulturen entstehen.
Wissenschaftler schreiben seit ein paar Jahren nur noch vom Menschen, aber bei deinen „Endkunden“ könnte das zu Verwirrung führen. Ich täte besser von Homo erectus, Homo heidelbergensis, Neandertaler usw. schreiben.

Das Problem mit den KI Bildern hast du selber gesehen. Konzentriere Dich lieber darauf das Karten von Wanderungen und Techniktransfers einheitlich erscheinen.

Literatur, Quellen und Links gehört auf jede Seite.

Viele Informationen hast Du ja schon, also die Hauptarbeit ist schon getan und du muss es eigentlich „nur“ neu ordnen.
 
@hatl
Ja, ich habe die Website selbst umgesetzt – allerdings habe ich wertvolle Unterstützung von OpticalArtInc erhalten. Es ist ein stetiger Lernprozess, und ich bin dankbar für jede Hilfe auf diesem Weg.
 
@pietFFM
Vielen Dank für deine beeindruckende und detaillierte Rückmeldung! Ich bin absolut begeistert von deiner Idee, die Geschichte in drei Akten aus anthropologischer Sicht zu erzählen. Deine Vorschläge, von Dryopithecus in Spanien bis hin zur Ankunft des Homo sapiens in Europa und dem Übergang ins Holozän – inklusive der Einbeziehung von Klima, Geografie, Flora, Fauna sowie Techniktransfers – bieten eine faszinierende und umfassende Perspektive.
Die Anregungen geben mir viel Inspiration und werden mir helfen, die Website noch strukturierter und zugänglicher zu gestalten. Nochmals vielen Dank für deine wertvollen Ideen – ich freue mich auf den weiteren Austausch!
 
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