@pietFFM
Zur Struktur: Dein Vorschlag, die Inhalte erzählerischer in Akte zu gliedern, klingt spannend! Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, mehr narrative Elemente einzubauen, um die Entwicklung greifbarer zu machen. Ich nehme deinen Hinweis gerne mit und werde überlegen, wie sich das am besten umsetzen lässt.
Und ja, mein Ziel ist es, ein breiteres Publikum für die Vorgeschichte zu begeistern – sowohl Laien als auch Interessierte. Wenn du noch weitere Ideen oder Anregungen hast, freue ich mich über den Austausch!
Erzähle den ersten Akt aus anthropologischer Sicht.
Fange mit dem Dryopithecus in Spanien an, weiter über Tomaï zum Australopithecus africanus und zum Ende hin Hominiden. Expansion der Hominiden, also Erectus, Denisova, Neandertaler usw., bis zum ersten Versuch des Homo s. Afrika zu verlassen.
Zweiter Akt.
Ankunft des Homo s. in Europa, mit einem kurzen Blick der Ausbreitung in der Rest der Welt. Also vom frühen Aurignacien an erzählen. Hier kannst Du wirklich viel erzählen. Zusammentreffen mit dem Neandertaler. Kleinkunst der schwäbischen Alb bis zur frankokantabrischen Höhlenmalerei. Die Höhlenmalerei und Kleinkunst kann man ja sowieso nicht einer archäologischen Kultur oder Menschenart zuordnen. Alleine bei Malerei figürliche und geometrischen Formen, sowie Kleinkunst, geht es schnell in den Bereich Religion, Psychologie incl. Neurologie und unter Umständen in den Bereich Astronomie. Gravuren findet man ja schon vom Neandertaler in Deutschland. Für die Venusfiguren kann man dutzende Unterseiten und Karten erstellen.
Wichtig und was ich bei Dir überhaupt nicht gesehen habe…. Klima. Alles spielt sich in einem kälteren Europa ab. Der Homo s. musste sich in einer ganz anderen Umwelt bewegen als der Homo e. oder Homo h. zur seiner Zeit. Also weg vom Bild eines Mammutjägers hin zum Pferdejäger.
Klima, Geografie, Flora und Fauna und die Gene und Sprachen gehören in alle Akte!
Dritter Akt.
Das Holozän beginnt. Meerespiegelanstieg und sogar der Verlauf von größeren Flüssen ändert sich noch, Byebye Doggerland, ab in den nahen Osten in das Natufien, lasse die neolithische Revolution beginnen. Wieder wandern Menschen mit ihren Techniken, aber auch Tieren, Sprache und Gene. Getreide ist Gras, also gehört ein Abstecher in die Biologie und wieder Klima dazu. Pfahlbauer, Michelsberger, Glocken und Schnurkeramik und langsam fängt die Metallzeit an und die ersten Hochkulturen entstehen.
Wissenschaftler schreiben seit ein paar Jahren nur noch vom Menschen, aber bei deinen „Endkunden“ könnte das zu Verwirrung führen. Ich täte besser von Homo erectus, Homo heidelbergensis, Neandertaler usw. schreiben.
Das Problem mit den KI Bildern hast du selber gesehen. Konzentriere Dich lieber darauf das Karten von Wanderungen und Techniktransfers einheitlich erscheinen.
Literatur, Quellen und Links gehört auf jede Seite.
Viele Informationen hast Du ja schon, also die Hauptarbeit ist schon getan und du muss es eigentlich „nur“ neu ordnen.