Wo kann das Bernsteinzimmer versteckt sein?

Du hast nach dem Avatar gefragt. Die Antwort ist: der Null Meridan von El Hiro ist abgebildet.
Nein! in meinem Beitrag Nummer 54 habe ich dekumatland zietert und auf seinen Beitrag hin die Frage nach dem Avatar eines früheren Members gestellt. Dekumatland hat mir dahin gehend auch geantwortet
 
Und wieder einmal wird das Bernsteinzimmer fast sicher gefunden werden:rolleyes::

Taucher melden Sensationsfund: Bernsteinzimmer am Ostseegrund? | MDR.DE

Es wird im Wrack des Frachters Karlsruhe vermutet, der von Ostpreußen kommend, in der Ostsee am 13. April 1945 versenkt wurde Karlsruhe (Schiff, 1905) – Wikipedia .

Zumindest wird man gespannt sein, ob und was gefunden werden wird.

Im übrigen ist die Karlsruhe auch ein Kriegsgrab. Von den über 1.000 Menschen an Bord (zumeist Flüchtlinge) wurden nur 150 gerettet.
Ich sehe schon die Schlagzeile: Bernsteinzimmer in Karlsruhe! !
 
Es wird im Wrack des Frachters Karlsruhe vermutet, der von Ostpreußen kommend, in der Ostsee am 13. April 1945 versenkt wurde
Am 13. April war es bereits in Thüringen oder Westsachsen begraben. Sie haben hier die Wahl zwischen Kaffesatz - Lesen oder Kristallkugel.
 
Bestimmt nicht im Poppenwald. Letztere Beitrag ist allerdings ziemlich in die Jahre gekommen...

Zur Schatzsuche im Erzgebirge aus einem Thread im Forum der GAG (Grubenarchäologischen Gesellschaft)

Zitat:
Im Wochenspiegel des Mittleren Erzgebirgskreises Nr. 08 vom 21. Februar 2007 war folgendes zu lesen:

MdB und Senioren auf „Schatzsuche“ im Erzgebirge
Heinz-Peter Haustein verweist auf immerhin insgesamt zwei Billionen verschwundener Kunstgegenstände

Deutschneudorf / Flöha (ULB). Mitte nächsten Monats wird die Suche nach versteckten Kunstschätzen des Zweiten Weltkrieges im erzgebirgischen Schweinitztal nun neun Jahre alt.

In Zusammenhang dessen ist in der Region bereits ein schönes Besucherbergwerk entstanden und der spiritus rector der Aktion, Unternehmer und Bürgermeister Heinz-Peter Haustein, sitzt nun gar im Deutschen Bundestag. Doch trotz seiner Mehrfachbelastung findet der 53-jährige FDP-Politiker auch noch Zeit für die Menschen bzw. Fans an der Basis. So wie am 12. Februar, als Haustein vor etwa 30 Gästen in der Seniorenwohnanlage der Volkssolidarität referierte. Der Bundestagsabgeordnete gab dabei in seiner unnachahmlichen Art und Weise eine Rückschau auf das spannende Geschehen um Deutschneudorf und seiner Gewissheit darüber Ausdruck, dass dort „etwas Wichtiges“ verborgen wurde. Einige wichtige Beweise dafür hatte Haustein gleich – als Kopien – mitgebracht: Drohbriefe an die Gemeindeverwaltung und ihn selbst. Auch, dass damals nur drei Tage nach dem Bekanntwerden der Geschichte der internationale Schatzsucher Helmut Gaensel aus Miami ins Schweinitztal geeilt kam, sei schon Indiz genug.
Insgesamt seien aus der Kriegszeit sage und schreibe zwei Billionen verschwundene Kunstgegenstände nie wieder aufgetaucht. Im Mittelpunkt der Aktivitäten im Schweinitztal stehe aber nach wie vor die Lokalisierung und Öffnung des zweiten Eingangs zum Stollenlabyrinth der Morgenröthe-Fundgrube in Deutschkatharinenberg. Seltsamerweise konnte dieser trotz vielfältiger Recherchen und technischer Suchen in acht Jahren einfach nicht lokalisiert werden. Haustein hofft natürlich immer wieder auf neue Zeitzeugen oder Bekannte derer – Ob nun in Flöha im Publikum einer saß?

Zumindest meldete sich ein 80-Jähriger, der als Soldat den Untergang von Königsberg in Ostpreußen miterlebte. Im Königsberger Schloß gab es bekanntlich von alters her ein Bernsteinkabinett, als auch von 1942/44 das weltberühmte Bernsteinzimmer. Königsberg fiel nach mehrmonatiger Belagerung Anfang April 1945 und wurde später der UdSSR zugesprochen. Wie der größte Teil der Stadt wurde auch das Schloss im Siegestaumel durch die Rote Arme gebrandschatzt. Das Bernsteinzimmer war zum Glück bereits nach dem englischen Bombenangriff im August 1944 zunächst nach Burg Lochstädt in Ostpreußen und dann an einen bis heute geheimen Ort in Mitteldeutschland verbracht worden.
MdB Heinz-Peter Haustein hatte in Flöha natürlich noch viele Fragen zu beantworten, und signierte das Buch „Das Bernsteinzimmer im Fortunastolln zu Deutschneudorf?“ Auf Grund des großen Interesses wird er demnächst einen ähnlichen Vortrag vor Senioren in Freiberg halten.
 
Ergänzung zum Poppenwald

Dietmar B. Reimann (* 1947; † 2. April 2011) war ein deutscher Privatdetektiv, Schatzsucher und Autor.

Reimann war als Matrose tätig und wurde danach Pionier-Offizier in der Nationalen Volksarmee. 1988 wurde er auf eigenen Wunsch vorzeitig aus dem Militärdienst entlassen, nach achtzehnjähriger Dienstzeit. Reimann bekleidete zu diesem Zeitpunkt den Rang eines Majors.[1] Wieder im zivilen Leben arbeitete er als Bauleiter bei der Universität Leipzig und reparierte Ställe von Versuchstieren. Nach der Wende verlor er diese Beschäftigung. Auf den Rat eines Freundes wurde Reimann Privatdetektiv. Eines Tages kam ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter in seiner Detektei und bat ihn um Unterstützung bei der Suche nach dem Bernsteinzimmer. Reimann begann nun sich näher mit diesem Thema zu befassen, dabei wandte er sich besonders den Unterlagen der Stasi zu.

Im Lauf der Jahre veröffentlichte Reimann mehrere Bücher über den Verbleib des Bernsteinzimmers, das er wie Teilen des Hohenzollernschatzes im Poppenwald vermutete. Insgesamt verbrachte er dort mehr als zehn Jahre mit der Suche. Obgleich er erfolglos blieb und seine Theorien umstritten sind, löste seine Aktivitäten ein gesteigertes Interesse an der Suche nach dem Bernsteinzimmer aus. Er hielt regelmäßig Vorträge zu dem Thema.
 
Sagen wir mal so, ich halte die zwei Billionen für unrealistisch. Ich habe mal Siri gefragt und als Antwort kam von der KI Es handelt sich um ca. 2 Milliarden (engl. 2 billion) geschätzte Einzelobjekte, wenn man neben Meisterwerken auch jede Archivseite, jedes Buch, jede Münze, jedes Foto und jedes Haushaltsgut (Silberbesteck, Möbel) aller betroffenen europäischen Familien und Institutionen zusammenzählt. Aber es handelt sich um eine Schadenssumme im Billionen-Bereich, wenn man den materiellen Wert des gesamten weltweiten Kunstraubs und der Zerstörung beziffert.
 
Frage:
Was wird überhaupt als Kunstgegenstand definiert?
Also, Silberbesteck war ja in einigen Bereichen durchaus ein "Industrieprodukt", ebenso Porzellan, viele Bücher, die übergroße Masse der Münzen sowieso ( Münzen können nur in besonderen Fällen als Kunstgegenstand gewertet werden), bei Möbeln auch nur ein Teil ( Alt ist nicht "zwingend" Kunst".
Ich halte es insgesamt für schwierig hier überhaupt eine sinnvolle!! Quantität auszuloten.
 
Es handelt sich um ca. 2 Milliarden (engl. 2 billion) geschätzte Einzelobjekte, wenn man neben Meisterwerken auch jede Archivseite, jedes Buch, jede Münze, jedes Foto und jedes Haushaltsgut (Silberbesteck, Möbel) aller betroffenen europäischen Familien und Institutionen zusammenzählt.
vielleicht fehlt mir da das Gespür für Relationen, aber mir kommt auch diese Zahl monströs und übertrieben vor (?!)
 
Frage:
Was wird überhaupt als Kunstgegenstand definiert?
Also, Silberbesteck war ja in einigen Bereichen durchaus ein "Industrieprodukt", ebenso Porzellan, viele Bücher, die übergroße Masse der Münzen sowieso ( Münzen können nur in besonderen Fällen als Kunstgegenstand gewertet werden), bei Möbeln auch nur ein Teil ( Alt ist nicht "zwingend" Kunst".
Ich halte es insgesamt für schwierig hier überhaupt eine sinnvolle!! Quantität auszuloten.
Kunstgegenstand ist vielleicht der falsche Ausdruck. Kulturgut klingt besser.
 
Ich habe mal Siri gefragt und als Antwort kam von der KI Es handelt sich um ca. 2 Milliarden (engl. 2 billion) geschätzte Einzelobjekte, wenn man neben Meisterwerken auch jede Archivseite, jedes Buch, jede Münze, jedes Foto und jedes Haushaltsgut (Silberbesteck, Möbel) aller betroffenen europäischen Familien und Institutionen zusammenzählt. Aber es handelt sich um eine Schadenssumme im Billionen-Bereich,

Lustig mit der KI. Wenn ich nur deine Aussage google, Sagt die KI das.

Die genannte Zahl von „zwei Billionen“ verschwundenen Kunstgegenständen ist stark übertrieben und sachlich falsch. Nach historischen Schätzungen raubten und verlagerten die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg insgesamt einige Millionen Kultur- und Kunstobjekte in Europa. Hunderttausende bis wenige Millionen Objekte gelten bis heute als kriegsbedingt verloren oder verbracht, wovon ein Großteil jedoch durch Kriegshandlungen zerstört wurde.
 
Wenn es nicht schon längst wieder in Russland ist, während des Krieges oder danach. - Hat man diese Möglichkeit mal näher untersucht?
Welchen Grund könnte es dafür geben? Es war ja nie umstritten, dass es Russland bzw. der Sowjetunion gehört? Es wurde ja schon von Friedrich Wilhelm I. im Zuge der Allianz gegen Schweden an den Zaren übergeben und erst in St. Petersburg in seine heutige Form gebracht. Man musste also keine Raubkunst diskret verstecken, sondern wäre sogar imstande gewesen, propagandawirksam die Rückkehr eines gestohlenen Zeugnisses der großen russischen Vergangenheit zu zelebrieren, die man im Großen Vaterländischen Krieg so sehr betont hatte.

Falls die Sowjetunion etwas hätte vertuschen wollen, dann eher, wenn das Zimmer durch die Mitschuld der Roten Armee - etwa bei Kampfhandlungen - zerstört worden wäre.
 
Das Bernsteinzimmer war zum Glück bereits nach dem englischen Bombenangriff im August 1944 zunächst nach Burg Lochstädt in Ostpreußen und dann an einen bis heute geheimen Ort in Mitteldeutschland verbracht worden.
Das Bernsteinzimmer wurde direkt nach Mitteldeutschland gebracht und in Reinhardsbrunn zwischengelagert.
 
Du behauptest das mit einer Sicherheit... Die letzte gesicherte Sichtung war doch wohl in Königsberg. Alles weitere sind widersprüchliche Aussagen unklarer Glaubwürdigkeit, Spekulationen etc.
 
Du hast recht, aber nur teilweise. Das Buch, für das ich keine Werbung machen soll, ist jetzt gedruckt. Bitte keine Panik - der Autor verkauft die 100 Stück nur im Direktvertrieb. Du wirst es wohl nicht kaufen können. Ich habe heute ein bestelltes Exemplar erhalten. Wer es liest, denkt anders über den Transport von Königsberg nach Reinhardsbrunn.
 
Steht im Buch. Schon der Titel sagt, dass es in Reinhardsbrunn zwischengelagert wurde schreibt schon Enke im Bernsteinzimmer-Report. Dort steht auch, dass dort nach dem Krieg Bernsteisplitter gefunden wurden. Das Buch habe ich seit vielen Jahren. Es hat mich mal 10 € gekostet. Heute wollen sie 35 € haben. :(
 
Zurück
Oben