Die 26 Marschälle Napoleons- Die Formierung einer militärischen Kaste

Savary

Mitglied
Eine Diskussion über die Marschälle Napoleons efolgte bereits 2010 (lange her !). Es wurde eine Frage nach den beliebtesten Marschall gestellt (m.M. nach eine rein hypothetische Frage).Die darauffolgende Diskussion beschränkte sich fast ausschließlich über das Verhalten der Marschälle während und nach der Abdankung Napoleons. Wir kennen die Teilnahme, ihrer Siege , Niederlagen und ihr Verhalten aus den zahlreichen Literaturangebot, was uns zur Verfügung steht.
Es gibt auch noch eine andere Seite, über die wir wenig oder fast nichts wissen. Deshalb habe ich diesen Thread wieder aufgegriffen, diesmal aber von einen anderen Blickwinkel aus.
Beginnend mit der Einführung des Marschallats. Warum wurde es eingeführt, wer und unter welchen Geschtspunkten erfolgte die Auswahl. Bei der Erstellung der Liste gab es schon den ersten Groll.
Was wissen wir über die soziale Herkunft der Marschälle, Ausbildung, Beruf, erste militärische Erfahrung. Ihre Charaktereigenschaften wie Geiz, Gier, Hochmut, Egoismus, Schwäche, Ehrlichkeit, Verrat. Was wissen wir über ihre Ehefrauen, Besitztümer, Titel, Einkünfte, Verwundungen.
Was wissen wir über ihre Beziehungen zu Napoleon, ihre Beziehungen untereinander, zu ihren Soldaten.
Zusammenfassend kann man sagen, wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, und das ist die dunkle Seite der Marschälle, die jeder hatte. Mut mischt sich mit Schwäche, Wut und Egoismus, Ehrlichkeit mit Verrat.
Es wurden hier sehr viele Fragen gestellt. Ich denke einmal, daß auch einige diskussionswürdige Punkte mit dabei waren über die man sprechen bzw. schreiben kann.
 
Was wissen wir über die soziale Herkunft der Marschälle, Ausbildung, Beruf, erste militärische Erfahrung. Ihre Charaktereigenschaften wie Geiz, Gier, Hochmut, Egoismus, Schwäche, Ehrlichkeit, Verrat. Was wissen wir über ihre Ehefrauen, Besitztümer, Titel, Einkünfte, Verwundungen.
Was wissen wir über ihre Beziehungen zu Napoleon, ihre Beziehungen untereinander, zu ihren Soldaten.
Zusammenfassend kann man sagen, wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, und das ist die dunkle Seite der Marschälle, die jeder hatte. Mut mischt sich mit Schwäche, Wut und Egoismus, Ehrlichkeit mit Verrat.
Das klingt eher nach einem Groschenroman als nach einer historischen Fragestellung.
 
Das klingt eher nach einem Groschenroman als nach einer historischen Fragestellung.
Das kommt drauf an, was wir draus machen.
Am problematischen sehe ich, dass es bei der ganzen Anzahl an Matschällen wild durcheinander geht. Besser wäre ein Faden je Marschall. Spannende Charaktere sind sie alle mal.
 
Das kommt drauf an, was wir draus machen.
Am problematischen sehe ich, dass es bei der ganzen Anzahl an Matschällen wild durcheinander geht. Besser wäre ein Faden je Marschall. Spannende Charaktere sind sie alle mal.
Mein Thread ist etwas zu allgemein und zu umfangreich gewesen. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, den Schwerpunkt auf eine Anzahlvon den bekanntesten Namen zulegen bzw. sich auf bestimmte Bereiche zu beschränken.
 
Ich fand mal den Ansatz auf Youtube von "Epic History" ganz interessant, wo in 3 Stunden mit Kurzbios die Marschälle "geranked" wurden. Es ist natürlich immer die Frage wie man bspw. einen Marschall dessen Verdienste vor seiner Ernennung liegen - wie Kellermann - bewertet. Ich habe offen gestanden keine Ahnung. Wie soll man taktische Weitsicht und persönliche Tapferkeit z.B. gegeneinander abwägen? Davout wegen Auerstedt vor Ney? Oder bewerten nach Beliebtheit bei den Soldaten und wie soll man diese nach 220 Jahren noch greifen?
Ich begreife aber Deinen Ansatz. Für Tabletop versuche ich für ein bestimmtes Regelwerk (HoW) auch Feldherren einzuordnen mit dem Kenntnisstand, den ich besitze.
 
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