Wie der Römer seine Beute verteilte

Hier im Forum ist das willkürliche Setzen Deiner Parameter ausführlich kritisiert und diese Kritik von Dir nicht widerlegt worden.

Das "Römerlager" im Sumpf von Lollar ist an Absurdität nicht zu toppen.

Die Ungleichzeitigkeit der von Dir zum Beleg herangezogenen Orte ist für Dich kein Thema.

Waldgirmes und den Wetteraulimes trennt eine Zeit, die länger ist als die Zeit von der Reichsgründung 1870/71 bis zum Ende des 2. Weltkriegs.

Trotz alledem: Die römische Landvermessung ist ein sehr interessantes Thema.
 
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Die Ungleichzeitigkeit der von Dir zum Beleg herangezogenen Orte ist für Dich kein Thema.

Solange ich nicht erkennen kann, dass du eine Ahnung davon bekommen hast, worum es hier geht, werde ich nicht mehr auf deine Beiträge eingehen.

Das Verfahren befähigt dazu, unsichere Anlagen als römisch zu bestätigen und wie man an Wölfersheim sehen kann, sogar aufzuspüren.

Sorry
 
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OK, wer in einer Aufgabenstellung, in der Statistik und Wahrscheinlichkeiten enthalten sind, ein paar Dutzend potentiell römische Anlagen durch aberhundert Tankstellen ersetzen will, hat sich endgültig disqualifiziert.
Wenn der Limes zu den römischen Anlagen zählt und alle zehn Meter des Limesverlaufs als potentieller Messpunkt gerechnet wird, haben wir bei 70 km Limes schon 7000 potentielle Messpunkte, das dürfte die Anzahl der Tankstellen in der Gegend bei weitem toppen.
Nehmen wir den Limes heraus, bleiben noch genau drei nachweislich römische Anlagen (dass die gar nicht alle zur selben Zeit existierten, klammern wir hier mal aus):
- Forum Waldgirmes
- Marschlager Okarben
- Kleinkastell Römergrube

Die mathematische Aufgabe dürfte lauten, diese drei Punkte durch ein System von parallelen sich rechtwinklig kreuzenden Geraden zu verbinden; drei dieser Parallelen sollen nahezu (innerhalb einer definierten Toleranz) denselben Abstand voneinander haben. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich bei drei beliebigen Punkten ein solches System finden lässt, müsste jemand berechnen, der etwas davon versteht. Ich weiß nur, dass das "Gefühl" für Wahrscheinlichkeiten sehr trügen kann (Geburtstags-Paradoxon etc.).
 
OK, wer in einer Aufgabenstellung, in der Statistik und Wahrscheinlichkeiten enthalten sind, ein paar Dutzend potentiell römische Anlagen durch aberhundert Tankstellen ersetzen will, hat sich endgültig disqualifiziert. Da du nicht widersprochen hast, zähle ich dich dazu.
Das Problem ist, dass du methodische Einwände (deine Methode würde eben auch mit Tankstellen oder Krankenhäusern etc. "funktionieren") nicht als solche akzeptierst. Die methodischen Einwände sind Angebote, die Validität deiner These zu überprüfen. Diese Angebote schlägst du aus und spielst die beleidigte Leberwurst. Das ist natürlich eine Herangehensweise, aber keine, die geeignet ist, jemanden von irgendetwas zu überzeugen.
 
OK, wer in einer Aufgabenstellung, in der Statistik und Wahrscheinlichkeiten enthalten sind, ein paar Dutzend potentiell römische Anlagen durch aberhundert Tankstellen ersetzen will, hat sich endgültig disqualifiziert.
Ich hätte jetzt geschätzt, dass die Anzahl der Tankstellen in etwa die der Römerbauten entspricht. Schließlich scheint es da viele Limes-Türme gegeben zu haben.

Aber ich kann mich irren.

Dann änder die Parameter eben anders.
Guck, ob es in etwa so viele "Krankenhäuser" wie "Römerbauten" gegeben hat und verbinde die.


Oder noch einfacher:

Änder doch mal die "384" und guck, ob Du deine Orte miteinander verbinden kannst.


P.S.: Bitte rede mal freundlich.
P.P.S. Man sollte auch nur Römerbauten nehmen, die zeitlich parallel existierten.
 
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Jede wissenschaftliche Arbeit, die Argumente ad hominem in dieser Deiner Breite enthält, kann aus eben diesem Grunde von jedem der Mitreferenten als unwissenschaftlich erklärt und damit "versenkt" werden.

Du hast die Chance Einwände zu widerlegen. Wenn Du dies nicht tust und stattdessen ausfällig wirst, giltst Du im Berufsleben, zumindest in der Wissenschaft als "nicht satisfaktionsfähig".Eine solche Arbeit würde noch nicht einmal zur Rezension angenommen werden.

Solange ich nicht erkennen kann, dass du eine Ahnung davon bekommen hast, worum es hier geht, werde ich nicht mehr auf deine Beiträge eingehen.

Vielleicht bist Du gar nicht so autistisch wie Du Dich hier gibst? Du kommst aus dem schönen Mittelhessen, einer landschaftlichen und archäologischen Perle, da genießt Du hier erst einmal Welpenschutz.


Du könntest ja erläutern, wie Du Dir mit den bekannten Instrumenten der Groma, (Fluchtung, Bestimmung rechter Winkel), des Chorobates (Winkelmessung horizontal wie vertikal, aber auch Streckenmessung), der Dioptra (Winkelmessung) des Odometers (Streckenmessung) eine Vermessung hier in zu dieser Zeit noch nicht einmal erobertem Gebiet vorstellst.

Ein Hinweis findet sich manchmal, wenn in der zeitgenössischen römischen Literatur von der Anlage von (großen) Wachttümen und von limites (Schneisen) die Rede ist, denn die dienten nicht nur der Annäherungskontrolle, sondern auch der Signalübermittlung und der Vermessung.


Hier, auf diesem berühmten Grabstein eines Landvermessers aus Norditalien findet sich nicht nur sehr detailliert eine Groma, sondern (in der Litersur nicht erwähnt) ein Chorobates:
 
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bei 70 km Limes schon 7000 potentielle Messpunkte
Das wäre genau einer der Fehler, den Geognost begeht, Bergketten und Siedlungen, die Flussverläufen folgen.

Perlschnüre sind ein absolutes No Go.

Am Limes müssen schon mehrere Kriterien erfüllt werden als bloßes Vorhandensein. Ihr habt echt noch gar nicht wirklich verstanden, wie hoch meine Ansprüche sind. Ich habe Methodisch astrein gearbeitet.

Ich kann nicht Jedem Alles erklären, schon gar nicht wenn das einzige Mitdenken scheinbar darin besteht, vermeintliche Widersprüche zu suchen.

Wer sich Neuem nicht öffnen kann, ist in diesem Thread falsch.
 
Das wäre genau einer der Fehler, den Geognost begeht, Bergketten und Siedlungen, die Flussverläufen folgen.

Perlschnüre sind ein absolutes No Go.

Am Limes müssen schon mehrere Kriterien erfüllt werden als bloßes Vorhandensein. Ihr habt echt noch gar nicht wirklich verstanden, wie hoch meine Ansprüche sind. Ich habe Methodisch astrein gearbeitet.

Ich kann nicht Jedem Alles erklären, schon gar nicht wenn das einzige Mitdenken scheinbar darin besteht, vermeintliche Widersprüche zu suchen.

Wer sich Neuem nicht öffnen kann, ist in diesem Thread falsch.
Ist nicht gerade Widerspruch oder zumindest das Nachfragen bei Unklarheiten oder Ungereimtheiten die beste Möglichkeit, Erkenntnisse zu prüfen und Methoden kritisch zu hinterfragen? Wenn hier jeder nur "Mächtig gewaltig, Mann mit Hund!" ruft, hast Du doch auch selbst nichts davon?
 
Ist nicht gerade Widerspruch oder zumindest das Nachfragen bei Unklarheiten oder Ungereimtheiten die beste Möglichkeit, Erkenntnisse zu prüfen und Methoden kritisch zu hinterfragen? Wenn hier jeder nur "Mächtig gewaltig, Mann mit Hund!" ruft, hast Du doch auch selbst nichts davon?
Es werden einfach nicht die richtigen Fragen gestellt, weil nicht verstanden wurde, worauf das Verfahren beruht und was es leistet.

Alle glauben immer noch, ich habe per Münzwurf an der Kaisergrube ankommen können und dann mit einem einzigen 384 ACTUS Schuss ins Blaue das Lager Karben metergenau treffen können.

Das ist so unvorstellbar, dass es weggewischt werden muss. Immer wieder.

Ich lese dich hier zum ersten Mal, nur deshalb habe ich das zu 20 mal wiederholt.

Auf die Anderen werde ich vorerst nicht mehr eingehen.
 
"Mächtig gewaltig, Mann mit Hund!"
Da habe ich zu viel gesehen um zu wissen, dass es das nicht gibt.

Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass die Wenigsten hier den Eingangstext überhaupt richtig gelesen und sich bemüht haben, den Ablauf nachzuvollziehen und zu verstehen. Und die erste Abbildung, die große Karte, tut sowieso ihr Übriges.

Manche Dinge brauchen ihre Zeit.

War da nicht mal was mit einem Hobbyforscher, der sich erlaubt hat zu behaupten, es gäbe Marschlager in Sachsen-Anhalt? ;-)

Ich lasse auch die Zeit für mich arbeiten. Gladenbach, Lollar, Wölfersheim...
 
Punkt 3 ist ohne vorhandenes System statistisch unmöglich und niemand kann eine alternative Erklärung anbieten.

Ich wollte dazu schein einige Tage was schreiben. Denn das scheint mir der Kernpunkt zu sein.

@MannmitHund ist ja von seinem System sehr überzeugt. Un d diese Überzeugung scheint schlicht auf dieses Argument zurückzugehen:

"Das kann kein Zufall sein."

Und deshalb ist es ihm auch so wichtig, nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem auch den Weg zu beschrieben, den er genommen hat. Dieser ist natürlich für andere Leser nur von anekdotischem Intresse. So wie Newton und der Apfel. Also das, was @MannmitHund am wichtigsten ist, ist für die anderen Leser nur von geringem Interesse. Das erzeugt schon mal Spannungen.

Ich sehe aber einige Probleme mit dem Argument.

1. @MannmitHund kennt die wirkliche Wahrscheinlichkeit ziemlich sicher gar nicht. Sonst hätte er die tatsächliche Wahrscheinlichkeit ja angegeben. Die Einschätzung beruht nur auf Intuition, die notorisch täuscht.

2. Auch sehr unwahrscheinliche Ereignisse treten zufällig auf. Die Wahrscheinlichkeit in der Lotterie zu gewinnen ist sehr gering. Trotzdem gibt es immer wieder Lotterie-Gewinner.

3. Die Suggestionskraft dieses "Zufalls" ist offenbar sehr hoch. Alle Fakten werden dem untergeordnet. ("Diie Lager müssen zeitgleich sein, weil das System das zeigt."). Das ist der „Texas Sharpshooter“-Fehlschluss.

Letzlich ist das Argument "das kann kein Zufall sein" kein sehr überzeugendes. Und deshalb überzeugt es hier auch keinen. Es handelt sich im Grunde um ein Argumentum ad ignorantiam.
 
Nase fassen ...

Eine Verlinkung zum AOF unterlasse ich mal, sonst wirfst Du mir womöglich Nutzer-Vorführung vor.
Verstehe ich nicht. Dort geht es doch genauso um Neues. Und auch Wahrscheinlichkeit spielt eine Rolle.
Ich hab nun mal autistische Anteile, deshalb "passieren" mir solche Sachen ja auch immer.

Kannst du auch gerne Verlinken, bin ja eh auch dort ein Mann Hund und habe hier bereits geschrieben, dass ich dort aktiv bin.

Da gehts übrigens bald weiter, ist ja mein eigentliches Herzensprojekt. Hier das war nur um den Kopf frei zu bekommen.
 
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Aufgabenstellung, in der Statistik und Wahrscheinlichkeiten enthalten sind

Du sprichst von Statistik und Wahrscheinlichkeiten, hast aber weder statistisch relevante Zahlen genannt noch Wahrscheinlichkeitsberechnungen durchgeführt.
Ich nehme gern noch Lollar in die oben skizzierte Rechenaufgabe mit auf, obwohl ich überzeugt* bin, dass dort im Überschwemmungsgebiet kein Römer, der bei Verstand war, die Anlage eines Lagers befohlen hat.
Meine mathematische Kompetenz reicht zu einer soliden Wahrscheinlichkeitsberechnung bei weitem nicht aus. (@DerNutzer ist, soweit ich weiß, vom Fach, ich würde ihn um wohlwollende Beurteilung der Rechnung bitten.)


* Ich lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen, wenn harte archäologische Fakten geliefert werden. @Dickel hat eine Meldung ans Landesamt für Denkmalpflege vorgeschlagen. Sollten daraus Untersuchungen mit den entsprechenden Ergebnissen resultieren, würde ich mich gezwungen sehen, meine Einschätzung zu revidieren.
 
@DerNutzer ist, soweit ich weiß, vom Fach, ich würde ihn um wohlwollende Beurteilung der Rechnung bitten.
Das könnte kniffelig werden.
Es würde Stunden dauern und am Ende wirds vermutlich immer darauf hinaus laufen, dass ich archäologische Daten bräuchte, die in der Form wohl nie erhoben wurden.
Hm.
Ich bräuchte sowas wie "Römerpunkte pro bestimmter Fläche" in dem Gebiet, denke ich.
Damit könnte ich dann errechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine zufällig gewählte Linie in der nähe dieses Punktes endet.

Klar, könnte ich jetzt zählen.
Und dann gucken, wie ich rechnerisch weiter komme.
Zudem müsste ich nochmal genauer den halben Thread sichten.

Dann müsste ich die Berechnung detailiert erläutern. Schlimmstenfalls sogar Zeichnungen in Karten machen.
Es wäre ganz schön aufwendig.

Aber:
Nehmen wir an, ein Ergebnis spricht gegen MannMitHund:
Wie hoch dürfte die Wahrscheinlichkeit sein, dass MannMitHund das Ergebnis akzeptiert?

Unterm Strich habe ich da eher keine Motivation zu.
Ich habe keine Lust mehr, MannMitHunds Fantasien zu widerlegen.

Soll MannMitHund es doch selbst ausrechnen(Wenn er es denn kann) und ich sichte es.
Er ist hier in der Beweispflicht.
 
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Woran das "System " meiner Meinung nach krankt, ist der Bezug zur praktischen Durchführung der Vermessung (en).
Schriftliche Aufzeichnungen wird es nicht geben, was es schwieriger macht. Aber wie auch immer, es muss ja einen Startpunkt gegeben haben, und eine erste, reale, durchgeführte Messung. Wo soll diese Urprungsgerade sein, und warum?
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat @MannmitHund in Lollar begonnen, aber ist das der echte Startpunkt?
 
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