Absurde Alltagsverbote im Nationalsozialismus

Erwünscht für Deutsche waren Vornamen mit Sieg, wie Siegfried und Sieglinde.


Alle Kindernamen von Goebbels fingen mit "H" an, Helga, Hilde, Helmut, Holda, Hedda und Heide.!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch die zweten Vornamen sich "normale" Namen.
Die Tochter von Göring hiess Edda. Die Kinder von Martin Bormann hiessen Adolf Martin, Ilse, Irmgard, Rudolf, Heinrich, Eva, Gerda, Fritz, Volker. Und der Sohn von Rudolf Hess wurde Wolf Rüdiger getauft. Nehmen wir noch die Kinder von Heinrich Himmler, die hiessen Gudrun, Nanette, Helge und die von Heydrich, Silke, Heider, Klaus und Marte.

Und ja es gab sicher welche die ihre Kinder Siegfried oder Sieglinde nannten.


@Linde, bitte nenne deine Quelle für deine Aussage.
 
Meine Mutter (1942) heißt Traute und mein verstorbener Vater ( 1937) heißt Herman. Diese "Sieg-Namen" kenne ich aus meiner älteren Verwandtschaft garnicht!!
 
Meine Mutter (1942) heißt Traute und mein verstorbener Vater ( 1937) heißt Herman. Diese "Sieg-Namen" kenne ich aus meiner älteren Verwandtschaft garnicht!!
Ich habe nicht behauptet,dass alleDeutschen damals Siegfried oder Sieglinde hießen.

Hab nur 2 Namen von vielen herausgegriffen.

In meiner Verwandrschaft hab ich auch keine solche Namen, aber in meiner Bekanntschaft. Natürlich können Kinder nix für ihre Namen.
 
Zumindest die Nazis, die besonders die Germanen-Schiene fuhren, standen auch auf germanische bzw deutsche Namen, im Gegensatz zu biblischen, römisch-griechischen etc. KA, ob das auch staatlich forciert oder ermuntert wurde. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dazu sind viele Namen einfach zu sehr verwurzelt, und ja auch bei führenden Nazis selbst anzutreffen. Aber eine Präferenz für bestimmte Namen gab es bei vielen Nazis. Naja, und Sarah war in der Zeit wohl in jedem Fall eine... riskante Namenswahl, wenns nicht erzwungen wurde...

Von einer besonderen Bevorzugung von mit Sieg- beginnenden Namen hab ich auch noch nie gehört, wobei sie generell natürlich ins oben beschriebene Schema passen.
 
@Mitleser1954 hat kürzlich auf ein interessantes Buch aufmerksam gemacht:

Als Beispiele "deutschtümelnder Vornamen mit eindeutig NS-ideologischem Charakter" werden auf S. 212 genannt:
Adolf, Horst, Sundwin, Tankmut, Gundomar, Volprecht, Oto, Gumberta, Gotlinde, Sigrun, Uta.
 
Was ist den an Oto oder Uta faschistischer als an Otto oder Ute? Horst?

Auf Oto kann ich mir keinen Reim machen, die Uta-Figur wurde tatsächlich zur NS-Ikone: Uta von Namburg

Hätten dann nicht auch Joseph oder Hermann auf die Liste gehört?
Die "Liste" strebt keine Vollständigkeit an, sondern benennt nur einige Beispiele.
Horst Wessel war eine Kultfigur, das kann man von Joseph Goebbels oder Hermann Göring eher nicht behaupten.
 
Zumindest die Nazis, die besonders die Germanen-Schiene fuhren, standen auch auf germanische bzw deutsche Namen, im Gegensatz zu biblischen, römisch-griechischen etc. KA, ob das auch staatlich forciert oder ermuntert wurde.
Grundsätzlich sollten traditionelle deutsche Namen verwendet werden.
In Deutschland ungebräuchliche „nordische“ Namen waren gar nicht erwünscht bzw. zulässig.
Hingegen wurden völlig gebräuchliche Namen biblischen Ursprungs (wie Maria und Elisabeth) grundsätzlich akzeptiert.
 
Die Webseite der beliebtesten Vornamen Deutschlands weist für Siegfried einen Anstieg in der Rangliste der beliebten Vornamen zwischen 1923-1933 aus, von etwa Platz 40 auf Platz 20, wo er 1915-17 schon mal war. Von 1933-1942 blieb er auf diesem Rang, sank dann wieder unter Platz 40 und sinkt seither, mit einem kurzen Zwischenhoch 1946 (Platz 31), stetig in der Beliebtheit.
Vorname Siegfried

Bei den Mädchennamen wird dort einzig Sigrid gelistet, die sich ähnlich wie Siegfried entwickelte und plus/minus auf Rang 20 bis 1954 halten konnte.

1939 waren schon seit ein paar Jahren die beliebtesten Vornamen Helga und Hans. Das blieb bei Hans noch lange so, während Helga 1940 ihren Platz an Karin abgeben musste.

Bei Maria und Elisabeth lässt sich zwischen 1933-1945 ein zwischenzeitlicher leichter Rückgang in der Beliebtheit beobachten.
 
Die Webseite der beliebtesten Vornamen Deutschlands weist für Siegfried einen Anstieg in der Rangliste der beliebten Vornamen zwischen 1923-1933 aus, von etwa Platz 40 auf Platz 20, wo er 1915-17 schon mal war. Von 1933-1942 blieb er auf diesem Rang, sank dann wieder unter Platz 40 und sinkt seither, mit einem kurzen Zwischenhoch 1946 (Platz 31), stetig in der Beliebtheit.
Vorname Siegfried

Bei den Mädchennamen wird dort einzig Sigrid gelistet, die sich ähnlich wie Siegfried entwickelte und plus/minus auf Rang 20 bis 1954 halten konnte.

1939 waren schon seit ein paar Jahren die beliebtesten Vornamen Helga und Hans. Das blieb bei Hans noch lange so, während Helga 1940 ihren Platz an Karin abgeben musste.

Bei Maria und Elisabeth lässt sich zwischen 1933-1945 ein zwischenzeitlicher leichter Rückgang in der Beliebtheit beobachten.
Ich glaube ich hatte Sigrid mit Sieglinde verwexelt.
 
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