Baskische Sprache

Möglicherweise verwechselst Du Ähnlichkeiten mit Sprachverwandtschaft.

Man kann natürlich behaupten, dass alle Sprachen der Welt irgendwie miteinander verwandt sind, dann macht es aber keinen Sinn, über Verwandtschaft zu reden.

Sieht womöglich so aus, is aber nicht so. Hab grad nen neuen Faden zu Baskisch aufgemacht, weil ich nicht wusste, ob diese Diskussion noch aktuelle ist. Da stehen mehr Deteils drin.
Die Ähnlichkeiten sind mindestens hinweise, z.T. überdeutlich. Sie lassen sich aber oft nicht lienar beweisen, sodner eher frachtal (fraktal, Apfelmännchen usw.). Im neuen Faden ist baskisch ehun - hundert - erklärt, dass sich z.B. im weltweicten Vergleich exakt mit der 1o hoch x erklären lässt - also weder Zufall noch Konverganz noch Lautmalerei sein kann.

keine Sinn ...
Jein: Ich denke, dasss definitief alle Sprachen der Welt miteinander verwandt sind. Für viele Sprachen, auch "isolierte" lassen sich sehr deutliche Anhaltspunkte dafür finden. ... Wie viele gesprochene Sprachen gibt es? 7100+? Ich glaub, die Menschheit ist weit davon entfernt, das alles erklären zu können. Man sieht bei sehr vielen Sprachen, dass sie verwandt sind. Füs Baskische lassen sich Verwandtschaften von Südamerika bis Indonesien oder Maleiosüdseeischt (Polinesischt) beweisen. Aber wir sind weit davon entfernt, alles erklären zu können. Es gibt auch engere und weitere Sprachverwandtschaften, denke ich. Und allein schon das Fazinosum Sprache(n) ... Da macht es immer noch Sinn, über Sprachverwandtschaften zu reden.
 
Demnach ja auch mit Dänisch und Norwegisch. Das würde mich doch mal interessieren:
Kannst du Beispiele geben?

Jepp: Schwedisch - meine ich - klingt von den Zahlen her fast Italienisch oder Nordländisch - für ungeübte Ohren. Eine Zahl ergibt aber beim Lesen keinen sinn: tjugo - falls ich das richtig geschrieben haben. Vom Sprachgefühl her.
Rätselt man dann zigmal rum, stellt man fest, dass neben allen anderen merkwürdigen baksischen Zahlen die Zahl 20, hogei, gesprochen ogei, auch keinerlei Sinn ergibt - für deutschsprachige Ohren.

Kombiniert man beide merkwürdigen Zahlen, so ergibt sich nach einiger Tüftelei:

Schwedisch geschrieben rückwärts = baskisch gesprochen vorwärts:


ogujt = ogej - beides. 20: Das ist identisch. Nur das t scheint im Baskischen zu fehlen.
Wenn man weiter forscht, dann findet man in den Baskischen Föllen von hogei sogar hogeita, da ist sogar das t noch mit drin.

Das ist unglaublich.
Wenn man das hat, kann man frz. vingt, vingenti oder so latein und alles möglich andere auch dazu sortoieren.

Sollte das wie reiner Zufall aussehen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass so eine relatief kompliertes Anagramm nicht irgendein anderes Wort in einer anderen Sprache ergibt, sondern ein wort mit der genau gleichen Bedeutung?

Und: Es gibt megamäßig viele solcher Wortbänder (hab noch nicht alle gefunden). Die Sprachen scheinen nicht nur miteinender verwandt oder nicht verwandt zu sein. Stellenweise wirken sie wie Mengenlehre: Sprachen als eien Art Schnittmengen riesiger Wortbänder quer über den halben Globus. Das ist verrückt. Wenn es nur bei tjogo - (h)ogeita so wäre, könnte man ja man ja noch von Zufall sprechen ...

Gau on.
 
Die Ähnlichkeiten sind mindestens hinweise, z.T. überdeutlich.

Wie ich vermutete, verwechselst Du Ähnlichkeiten mit Verwandtschaft.

Alle Sprachen der Welt haben eine begrenzte Anzahl von Konsonanten und Vokalen. Es ist unvermeidlich, dass es in jeder Sprache tausend Wörter gibt, die zufällig Ähnlichkeiten mit tausend Wörtern aus tausend anderen Sprachen haben.

Um eine Verwandtschaft aufzuzeigen, müssen Regelmäßigkeiten nachgewiesen werden.

Ich habe in diversen anderen Diskussionen Beispiele gebracht, vielleicht liest Du Dich mal ein.

 
Wie ich vermutete, verwechselst Du Ähnlichkeiten mit Verwandtschaft.

Alle Sprachen der Welt haben eine begrenzte Anzahl von Konsonanten und Vokalen. Es ist unvermeidlich, dass es in jeder Sprache tausend Wörter gibt, die zufällig Ähnlichkeiten mit tausend Wörtern aus tausend anderen Sprachen haben.

Um eine Verwandtschaft aufzuzeigen, müssen Regelmäßigkeiten nachgewiesen werden.

Ich habe in diversen anderen Diskussionen Beispiele gebracht, vielleicht liest Du Dich mal ein.


Demnächst.

Neine, keine Verwechslung. allein bei hogeita und tjugo -ogeita und ogujt, ist die genaue Buchatbenfolge + Bedeutung eher unwahrscheinlich fürn Zufall. Insbesondere bei Zahlwörter, die sich alle durch 10 hoch x erklären lassen, ergibt Zufall als Erklärung nicht viel Sinn, meine ich.
 
Wie ich vermutete, verwechselst Du Ähnlichkeiten mit Verwandtschaft.

Alle Sprachen der Welt haben eine begrenzte Anzahl von Konsonanten und Vokalen. Es ist unvermeidlich, dass es in jeder Sprache tausend Wörter gibt, die zufällig Ähnlichkeiten mit tausend Wörtern aus tausend anderen Sprachen haben.

Um eine Verwandtschaft aufzuzeigen, müssen Regelmäßigkeiten nachgewiesen werden.

Ich habe in diversen anderen Diskussionen Beispiele gebracht, vielleicht liest Du Dich mal ein.

Ja, die Zahlen sind intressant: Bei Joruba? finde ich da grad keine Ähnlichkeiten - bei Maorisch und vielen anderen aber schon.
 
Wie ich vermutete, verwechselst Du Ähnlichkeiten mit Verwandtschaft.

Alle Sprachen der Welt haben eine begrenzte Anzahl von Konsonanten und Vokalen. Es ist unvermeidlich, dass es in jeder Sprache tausend Wörter gibt, die zufällig Ähnlichkeiten mit tausend Wörtern aus tausend anderen Sprachen haben.

Um eine Verwandtschaft aufzuzeigen, müssen Regelmäßigkeiten nachgewiesen werden.

Ich habe in diversen anderen Diskussionen Beispiele gebracht, vielleicht liest Du Dich mal ein.

Slawischt kombiniert bi + dua (was lt. Duden beides das gleiche Wort ist zu bidua oder so, obadua, müsste nachsehen.
Das ist erkennbar das Gleiche wie deutsch beide, engl. both, baskisch bida (!).
Und das bida/obandwa, dwa, dua zieht sich einmal rund um den Globus.

baskisch hat zudem drei Wörter für zwei: bi, bida, biga
alle drei sind erklärbar: bi- altgriech, bida = beide, both, batha- südamerika, biga =bigge, skandinav.
Da keine Sprache wirklich Zahlwörter für zwei als Grundzahlen entlehnt (als einzige Möglichkeit in einer Srpache), ist von einer Sprachverwandtschaft auszugehen.
 
Ja, die Erdteile sind ziemlich groß und weit entfernt. Es gibt doch aber die Teorie mit der Beringstraße. Kolumbus hat in Lateinamerika oder der Kariebick zumindest schon indigene Völker entdeckt, also mussten bis zu dem Zeitpunkt schon Menschen dorthin gekommen sein. Eine Möglichkeit. Die Südseevölker sind von Indonesien, Australien oder so zumindest bis zu den Osterinseln vorgedrungen, soweit ich weiß sogar auch bis Südamerika.
Teile der Wissenschaft scheinen davon auszugehen, dass der menschliche Sprachapparat begrenzt ist, weltweit ähnlich ist - was zutrifft. Das spricht aber für eine genetische Verwandtschaft. Sonst könnte ein Teil der Menschheit standardmäßig z.B. Vogelgeräusche machen, wenn wir von unterschiedlichen Populationen abstammen würden. Was aber eher nicht der Fall ist.
Kontakt der Menschheit: Noah, Arche, Kaukasus. Vorher schon seit Adam und Eva. Dann noch beim Turmbau zu Babel.
Gibt auch noch die Vermutung, dass sich die Erdteile zur Lebzeit von Peleg oder so geteilt haben könnten - dann wären die Ozeane nicht dazwischen gewesen.

Auf jeden Fall aber wäre die Beeringstaße da (gewesen), und die Seefahrerfreude der Südseevölker ist auch beachtlich.
 
Teile der Wissenschaft scheinen davon auszugehen, dass der menschliche Sprachapparat begrenzt ist, weltweit ähnlich ist - was zutrifft.
Es trifft zu, dass der Sprachapparat bei allen Menschen derselbe ist, für Verschlusslaute stehen an beweglichen Apparaten zur Verfügung:
- die Lippen
- die Zunge
- der Kehlkopf.

Das spricht aber für eine genetische Verwandtschaft
Verwandtschaft im biologischen Sinne? Dass alle Menschen über Lippen, eine Zunge und einen Kehlkopf verfügen und diese Organe zum Sprechen verwenden können, sagt ja über den Verwandtschaftsgrad der einzelnen Sprachen überhaupt nichts aus.
 
Es trifft zu, dass der Sprachapparat bei allen Menschen derselbe ist, für Verschlusslaute stehen an beweglichen Apparaten zur Verfügung:
- die Lippen
- die Zunge
- der Kehlkopf.


Verwandtschaft im biologischen Sinne? Dass alle Menschen über Lippen, eine Zunge und einen Kehlkopf verfügen und diese Organe zum Sprechen verwenden können, sagt ja über den Verwandtschaftsgrad der einzelnen Sprachen überhaupt nichts aus.

Nee, über die Verwandtschaft der Srpachen erstmal nicht. Es zeigt aber, dass alle Menschen einen gemeinsamen Ursprung haben müssen. Was dann eine Verwandtschaft der Sprachen etwas wahrscheinlicher macht.
 
KVG, sprich, das ist hier irrelevant, wissenschaftlich so nicht haltbar und daher für die Betrachtung des Themas nicht zu verwenden!!!

Kannst du das beweisen, dass es nicht so war? Wissenschaftlicg betrachtet ist das ja eien Hüpoteese. Also ich müsste beweisen, dass es so war, und du müsstest beweisen, dass es nicht so war. Oder man bweweist weder das eine noch das andere. Dann kann man aber auch nicht sagen, dass es falsch ist.
 
Kannst du das beweisen, dass es nicht so war? Wissenschaftlicg betrachtet ist das ja eien Hüpoteese. Also ich müsste beweisen, dass es so war, und du müsstest beweisen, dass es nicht so war. Oder man bweweist weder das eine noch das andere. Dann kann man aber auch nicht sagen, dass es falsch ist.

@Mittelalterlager hat keine wissenschaftliche Hypothese aufgestellt, er muss nichts beweisen. Ich schlage vor, keinen Streit um Kaisers Bart zu inszenieren, sondern sich an wissenschaftliche Maßstäbe zu halten und sich auf Beweisbares zu konzentrieren.
 
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