Maglor
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Die Franken, Alamannen, Thüringer, Bajuwaren, Langobarden u.a. sind archäologisch durch ihre reichen Grabbeigaben besonders interessant. Das Phänomen ist auch als Reihengräberkultur oder Reihengräberzivilisation bekannt. Während die alten Sachsen ihre Toten verbrannten, bestatteten die Franken u.a. ihre Toten in Körpergräbern. Anders als die Goten gaben die Franken und insbesondere auch die Alamannen den männlichen Toten teils zahlreiche Waffen mit ins Grab. Bei guten Erhaltungsbedingungen sind vereinzelt sogar Betten, Stühle, Musikinstrumente etc. nachgewiesen. An archäologischen Quellen herrscht also kein Mangel.
Meine Frage betrifft die schriftliche Überlieferung. Gibt es Berichte von spätantiken oder frühmittelalterlichen Autoren über die Bestattungssitten bei den Franken der Merowingerzeit?
Ich kenne die Beschreibung von Grabbeigaben in der angelsächsischen Dichtung Beowulf und die spektakuläre Beschreibung einer wolgabulgarischen Königsbestattung (Wikingerzeit) durch ibn Fadlan. Gibt es vielleicht ähnliche schriftliche Überlieferung aus der Merowingerzeit?
Meine Frage betrifft die schriftliche Überlieferung. Gibt es Berichte von spätantiken oder frühmittelalterlichen Autoren über die Bestattungssitten bei den Franken der Merowingerzeit?
Ich kenne die Beschreibung von Grabbeigaben in der angelsächsischen Dichtung Beowulf und die spektakuläre Beschreibung einer wolgabulgarischen Königsbestattung (Wikingerzeit) durch ibn Fadlan. Gibt es vielleicht ähnliche schriftliche Überlieferung aus der Merowingerzeit?