Bombenabwurfspur?

Dieses Thema im Forum "Der Zweite Weltkrieg" wurde erstellt von El Quijote, 3. Juli 2018.

  1. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Etwa 15 - 20 m. Also für eine Schlittenfahrt zu klein. War wohl auch eher eine Mutprobe.
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Hat er:

     
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Richtig, der Hinweis Kaliber bezieht sich auf gängige Artilleriemunition, und dafür sind die Krater zu groß (resp. alle gängigen Artilleriekaliber zu klein für solche Krater - vom Ausmaß her wäre das höchstens mit Schiffsgeschützen 15/16inch vergleichbar - siehe Normandie).

    Für die 500kg GP-Abwurfmunition (300kg HE) sind die Krater dagegen möglich, nach Durchmesser und in der Serie. Neben Bildmaterial gibt es Berichte der USAAF über die Effekte unterschiedlicher Abwurfmunition.
     
  4. hatl

    hatl Premiummitglied

    Danke Wolfgang und ein Grüner auf Umweg!
    Dieses verlinkte Bild veranschaulicht sehr schön den Zusammenhang:
    Das Volumen des Kraters steigt linear zur Masse der Bombe. Der Durchmesser des Kraters jedoch nur proportional zur dritten Wurzel.
    Uund eine 4.000 lb (2t) Bombe erzeugt daher nur einen gut 3-fachen Durchmesser als eine Bombe mit 1/40 Masse (100 lb).
    Der Zusammenhang findet sich auch in Deinen anderen links .

    Jetzt hab ich ja mal die Sache (Masseverschiebung nach oben um 10m) , ausgehend von 300kg (660lb) TNT , bei einer Halbkugel betrachtet und da langt es eben mal gerade bei einem Wirkungsgrad von 100% für 25m Durchmesser.
    Und 100% gibt es natürlich bei weitem nicht.
    Jetzt könnte man mal Volumen (und Masse) als einen Kegelstumpf betrachten .. gemäß Bild.
    (Falls Du Physiklehrer sein solltest: lass das die Kurzen rechnen.. :D)

    Wie auch immer: Danke so macht das Freude.
     

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