Die Brücke (Filmplakat) 1959

MichaG

Gesperrt
Moin im Thema,

ich habe gestern einen meiner alten Umzugskartons endlich ausgepackt, und darin einen Stapel alter Filmplakate wiedergefunden.

Darin auch einige Plakate für den deutschen Antikriegsfilm "Die Brücke" aus dem Jahr 1959. Die Plakate sind druckfrisch, gefaltet, Format ist 90 x 60 Zentimeter.
Die Plakate wurden niemals ausgehängt, Nadellöcher in den Ecken sind nicht vorhanden.
Da die Plakate jahrzehntelang gefaltet aufbewahrt wurden, sollten diese professionell geglättet, konserviert und aufgezogen werden.

Das Aufziehen auf Japanpapier oder Leinen ist sehr kostspielig, ebenso eine Einrahmung hinter Museumsglas.

Es ist nicht das bekannteste Plakatmotiv des damaligen Films, aber das übergroße Bild des Kindersoldaten ist sehr anrührend.
Es ist nicht meine Absicht, damit Geld zu verdienen, da ich so gut wie nichts für diese Plakate in den 1980er Jahren bezahlt habe.

Wer von euch Interesse hat, der meldet sich bitte, danke fürs Lesen.

Micha

Link mit Abbildung: Die Brücke (1959)
(Nicht mein Foto!)
 
Interessanter Film! Für Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink u. a. bedeutete der Film den Durchbruch.

An einer Stelle ist übrigens auch ein anderer zu sehen, der noch große Bekanntheit erlangen sollte: Vicco von Bülow alias Loriot. Loriot hat nicht viel Text. Er spielt einen Pionier-Soldaten, der sich am Telefon erkundigt nach "Bienenkorb"

"Hallo, ist dort Bienenkorb? Ich wiederhole B-i-e-n-e-n-k-o-r-b!... Bienenkorb...!
 
Moin Scorpio,

der Spielfilm wird heute kritisiert und abgewertet. Wir haben den Film als Kinder und Jugendliche vielfach gesehen. Erbsenzähler bemängeln die schlechte Darstellung. zB der amerikanischen Panzer, die ja nur "Atrappen" waren, usw.
Ich denke, diese Kritiker haben den Film nicht verstanden, und auch nicht verstehen wollen.

Bernhard Wicki hat ein ewiges Meisterwerk hinterlassen, soweit das 1959 überhaupt möglich war. Ich erinnere nicht, wann ich den Film zuletzt gesehen habe, vermutlich habe ich kurz vor dem Ende abgeschaltet, es wurde mir einfach zuviel.

Die Plakate sind grauenhaft, sie rauben dir den Schlaf, niemand hängt sich so etwas an seine eigene Wand.
Danke für deinen Hinweis auf "Loriot", den Vicco von Bülow. Eine Tante von Vicco lebte in meinem Heimatort. Die alte Dame war auch im hohen Alter immer auf einem Fahrrad unterwegs, eine sehr nette alte Lady. Ich habe die Dame noch vor Augen, lange her...

Micha
 
der Spielfilm wird heute kritisiert und abgewertet.
Von wem denn? Eigentlich gilt Die Brücke doch weithin als Klassiker und ein Höhepunkt der deutschen Filmgeschichte. Gerade auch im Vergleich zu den Heimatfilmen, die sonst in den Fünfziger Jahren das Kino dominierten.

Bei der Ausstattung kann man natürlich keine heutigen Maßstäbe ansetzen und normalerweise wird das ja auch nicht gemacht. So gilt ja heute auch das Bügeleisen im Weltraum (Raumpatrouille Orion) als Kult.
 
Der Film wird kritisiert, ebenso Bernhard Wicki als Regisseur an sich.
Es gibt Menschen, denen der Film unbequem ist, auch heute noch, es ist nun einmal so.

Es sind wohl die Menschen, die den deutschen Untergang niemals akzeptiert haben, die noch heute einen "Endsieg" vor ihren Augen haben.

Wenn Deutschland den Zweiten Weltkrieg "gewonnen" hätte, dann hätten unsere Väter die Welt komplett zerstört. Wir alle wären nicht hier und jetzt, wir wären niemals geboren worden, das ist meine Überzeugung.
Unsere heutige Welt würde es nicht mehr geben, ich stelle mir das nicht vor.
Kann ich mir auch gar nicht vorstellen, wie denn auch, die Vorstellung alleine ist gar nicht möglich, die reine Frage an sich sich ist ein Paradoxum.

Micha
 
Gegen den Film lässt sich nichts sagen, auch nicht gegen den Regisseur und die schauspielerischen Leistungen der Darsteller.

Allerdings würde man die Mittel, mit denen Bernhard Wicki dem "method acting" auf die Sprünge half etwas kritisch sehen.

Ich weiß nicht mehr, ob es Lechtenbrink, Fritz Wepper oder ein anderer war, aber der erinnerte sich an eine Schlüsselszene, in der einer der Kindersoldaten einen Weinkrampf erleidet. Bernhard Wicki wollte mehr Emotion, wollte mehr Authentizität.

Was machte er, er brüllte ihn an, und gab ihm eine mächtige Schelle.

Wicki hat sich damals aber soweit ich weiß entschuldigt und gesagt es war nur wegen der Szene.


Francis Ford Coppola wiederum wollte bei den Dreharbeiten zu "Bram Stoker´s Dracula mehr Einsatz und Emotion von Winona Ryder in einer Szene mit Gary Oldman, und er beschimpfte sie als "slut" und Hure, ich weiß nicht mehr, ob er "whore" oder "hooker" gesagt hat.
 
Mir ist wenig über Bernhard Wicki bekannt, Vielleicht sollte ich einmal darüber lesen...

Sein "Ruf" als Regisseur ist mir aber ansatzweise bekannt, wenn auch nur wenig, der Mann ist mir zu "schwer", um mich intensiv mit dem Herrn Wicki zu beschäftigen.
Das Wicki seine jungen Darsteller geschlagen haben soll, das ist mir bekannt, ich kann darüber nichts sagen.

Aber man muß diese Jahre bedenken, alle waren igendwie involviert, in welchem Alter auch immer. Ich denke immer an den Volker Lechtenbrink, der 2021 in der Stadt Hamburg verstarb, die "Stimme Norddeutschlands", das war er wohl.

Der Film war und ist sicher der beste "Antikriegsfilm" der modernen Filmgeschichte, wer dabei unberührt bleibt, der hat nichts begriffen.

Nur der russische Film "Idi I Smotri" aus dem Jahr 1985 steht über all dem, wir haben den Film in den späten 1980er Jahren in einem Programmkino in Oldenburg gesehen. Die damaligen Zuschauer liefen reihenweise aus dem Kino raus, sie konnten den Film nicht zu Ende sehen.

"Komm und sieh": Komm und sieh – Wikipedia

Zuschauer standen heulend und erschüttert in der Lobby des Kinos. viele saßen weinend auf dem Boden, es war einfach zuviel.
Werde ich niemals vergessen, danach in die Kneipe, einen ansaufen.

Ich habe alle diese Filme gesehen, ich schaue diese Filme nicht mehr an, ich kann all das nicht mehr ertragen. Wenn man diese Filme nicht kennt, dann sollte man sie vielleicht einmal ansehen, empfehlen kann ich keinen dieser Filme.

Micha
 
Danke für deine Hinweise, diese haben mir gerade noch gefehlt... :confused:

Micha
PS "HLS" kannte ich bisher nicht, spricht man dort auch über Maschinenpistolen, vielleicht über einen "Schweizer Dolch"... ;)
 
Ja Ja. das Thema sperren, und dann wieder in die alte Kerbe hauen, ganz toll, herzlichen Glückwunsch!

Man erledigt sich selbst, mit seinen eigenen Argumenten, aber das ist nun einmal so...

Was weisst du schon über deutsches Kino? Was weiß ich über Schweizer Kino, so gut wie nichts, auch nichts.
Aber ich kenne die Waffenfetischisten aus der ach so sehr liberalen Schweiz, die ihre Bienenstöcke und Almen mit der Knarre in der Hand vor sich selbst verteidigen, noch Fragen...

Deutschland ist kein "Waffenland" mehr, Wenn hier jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs wäre, wie in der Schweiz, dann wäre hier Mord und Totschlag an der Tagesordnung. Die Nazis haben uns den Waffenbesitz abgewöhnt. Dir vielleicht nicht bekannt, aber du kannst das alles gerne nachlesen...
Von wegen jeder mit einer, Schusswaffe, die "Roten , den Sozis, denen wurden die Waffen verboten, die SA und die SS, denen wurden Schusswaffen ausgeteilt, millionenfach.

Auch in der ehemaligen DDR war es nicht anders, "rotlackierte Nazis" haben hunderte Menschen totgeschossen, für ihren verdammten Sozialismus.
Zur Hölle mit all dem!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Ja. das Thema sperren, und dann wieder in die alte Kerbe hauen, ganz toll, herzlichen Glückwunsch!

Man erledigt sich selbst, mit seinen eigenen Argumenten, aber das ist nun einmal so...

Was weisst du schon über deutsches Kino? Was weiß ich über Schweizer Kino, so gut wie nichts, auch nichts.
Aber ich kenne die Waffenfetischisten aus der ach so sehr liberalen Schweiz, die ihre Bienenstöcke und Almen mit der Knarre in der Hand vor sich selbst verteidigen, noch Fragen...

Deutschland ist kein "Waffenland" mehr, Wenn hier jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs wäre, wie in der Schweiz, dann wäre hier Mord und Totschlag an der Tagesordnung. Die Nazis haben uns den Waffenbesitz abgewöhnt. Dir vielleicht nicht bekannt, aber du kannst das alles gerne nachlesen...
Von wegen jeder mit einer, Schusswaffe, die "Roten , den Sozis, denen wurden die Waffen verboten, die SA und die SS, denen wurden Schusswaffen ausgeteilt, millionenfach.

Auch in der ehemaligen DDR war es nicht anders, "rotlackierte Nazis" haben hunderte Menschen totgeschossen, für ihren verdammten Sozialismus.
Zur Hölle mit all dem!
Höre bitte mit diesen mäandernden Tiraden auf, die nichts mit dem Thema zu tun haben und nur zu zeitverschwenderischen Diskussionen führen, die Du obendrein mit unnötigem Pathos überfrachtest, indem Du aus allem eine Grundsatzdiskussion über die Schlechtigkeit der Menschheit machst. Als ich Dir neulich riet, Themen zu meiden, die Deiner seelischen Gesundheit abträglich sind, war das durchaus ernstgemeint, denn Du hast inzwischen oft genug freimütig angedeutet, dass eine Durststrecke mit Depressionen und Suchtproblemen hinter Dir liegt.

Und warum gehst Du @ursi an? Was nicht Allgemeinwissen ist, muss belegt werden. Wenn Du z.B. die Behauptung in den Raum stellst, dass ein Film "kritisiert und abgewertet" werde, der eigentlich als Klassiker des deutschen Kinos gilt und tagtäglich in deutschen Klassenzimmern gezeigt wird, dann musst Du das belegen. Wir sind hier nicht an der geschichtswissenschaftlichen Fakultät, es braucht kein korrektes Zitieren mit Fundstelle und allem Pipapo, aber Du solltest zumindest zeigen können, wie Du zu Deiner Behauptung gekommen bist.
 
Aber ich kenne die Waffenfetischisten aus der ach so sehr liberalen Schweiz, die ihre Bienenstöcke und Almen mit der Knarre in der Hand vor sich selbst verteidigen, noch Fragen...
Zuvorderst die, was das mit dem Thema zu tun hat.

Deutschland ist kein "Waffenland" mehr, Wenn hier jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs wäre, wie in der Schweiz, dann wäre hier Mord und Totschlag an der Tagesordnung.
Da wäre jetzt die Frage, wenn man das auf historischer Ebene diskutieren wollte diejenige, ob Deutschland jemals ein "Waffenland" in dem Sinne war, dass sich überproportional viele Waffen in den Händen der Zivilbevölkerung befanden, vielleicht einmal abgesehen von der Zeit der Weimarer Republik und vor allem deren Anfangsjahren, in denen nach dem chaotischen Ende des Krieges und der nicht inder chaotischen Demobilisierung des Heeres Massen an Waffen in die Hände der Bevölkerung fielen, teilweise weil eine kontrollierte Demobilmachung unter den Umständen von Zusammenbruch und Revolution nicht möglich war, teilweise auch explizit mit der Billigung und Förerung der Weimarer Regierungen und der Reichswehr, die nach dem Versailler Vertag, der das deutsche Heer auf 100.000 Mann und ein paar Zerquetschte (Marine) reduzierte, wegen der revolutionären Auseinandersetzungen und der zunächst ungeklärten Territorialfragen, vor allem mit Polen zunächst eine Politik verfolgten, die darauf hinauslief militärisches Potential durch paramilitärisches zu ersetzen und in diesem Zusammenhang überzählige Waffenbestände der Reichswehr, die wegen des Versailler Vertrags verschwinden mussten, in die Hände diverser "Selbstchutzverbände" und "Einwohnerwehren" zu legen.

Diese knapp 15 Jahre dürften in der deutschen Geschichte, was Tendenzen zum Besitz von Waffen durch die Zivilbevölkerung angeht, allerdings die Ausnahme sein.

Asonsten wäre mir von einer historisch besonderen Affinität der Deutschen (als Privatleute) zu Waffen an und für sich relativ wenig bekannt.

Vor den so genannten "Einigungskriegen" und im Besonderen dem Krieg von 1870-1871 standen die Deutschen im Ausland auch durchaus nicht in dem Ruf ein besonders kriegerisches Volk zu sein.

Die Nazis haben uns den Waffenbesitz abgewöhnt.

Eigentlich dürften das eher die zunehmend absolutistisch regierenden Fürsten ab dem 30-Jährigen Krieg gewesen sein, die die Einwohner ihrer Länder sukzessive entwaffneten um tatsächlich so etwas wie ein staatliches Gewaltmonopol durchzusetzen und tatsächlich vor allem auch um den Widerstand der Stände gegen die absolutistische Herrschaft zu brechen und Aufständen jeglicher Art vorzubauen.

Und hier dürfte der wesentliche historische Unterschied zur Schweiz liegen, die hatte keine absolutistischen Fürsten, die an der Errichtung eines Obrigkeitsstaates und der Zentralisierung der bewaffneten Macht auf sich selbst interessiert waren.

Im Allgemeinen scheinen Gesellschaften, in denen es keine starke Zentralisierung gab/gibt (gab es im HRR und im Deutschen Bund als ganze nicht, sehr wohl aber auf der Ebene der auf die Fürsten zugeschnittenen Einzelstaaten) und die stark föderal organisiert sind, wie die Schweiz eine gewisse Tendenz zu Volksbewaffnung und Milizsystem, zu haben um in der Regel relativ kleine reguläre Streitkräfte zu ergänzen oder ganz zu ersetzen.
Das findet sich historisch in ähnlicher Weise z.B. in Großbritannien und in den USA (bis zu den Weltkriegen).

Die Landesverteidigung in Ermangelung zentraler Institutionen und einer machtvollen Zentralregierung (oder auch aus Skepsis vor einer solcher und ihren möglichen Absichten) im Rahmen einer Miliz in die Hände der Bevölkerung statt einer regulären Armee (oder ergänzend dazu) zu legen, ist erstmal nicht mehr und nicht weniger, als eine andere Art von Organisation, die nicht unbedingt per se schlecht sein muss, weil die Bewaffnung und Waffentüchtigkeit von Teilen der Bevölkerung (wenn diese damit vernünftig umgeht) durchaus ein wirkungsvolles Abwehrmittel gegen tyrannische Ambitionen der Regierung darstellen kann und genau unter diesem Aspekt sind solche Systeme auch stets betrachtet worden.

Wenn du an einem Beispiel für historische Auseinandersetzungen darum interessiert bist, schau dir mal die Debatte an, die es im vormärzlichen Preußen um die "Landwehr", als aus den napoleonischen Kriegen hervorgegangenne Institution, die das reguläre Heer ergänzte gab und wie damit umgegangen wurde.
Die Positionen waren mehr oder weniger die, dass diese Einrichtung von den Liberalen hochgehalten wurde, weil sie das als Bastion gegen das Willkürregime des preußischen Königs empfanden, während die Ambitionen des Königs dahin gingen, diese Einrichtung abschaffen oder mindestens den reguären Streitkräften streng unterstellen zu wollen, um keinen mit der regulären Armee (unter seinem Oberkommando) rivalisierenden Waffenträger im Land zu haben, der sich seiner Kontrolle entzog.



Im Übrigen, was die Nazis angeht.........................
Die waren, mindestens was Röhm und die SA angeht, von der Idee eines Milizheeres (und damit notwendigerweise einer weitgehendenn Volksbewaffnung) wenigstens in der Weimarer Zeit und der Anfangszeit des Regimes zu Teil recht angetan.
Möglicherweise hätte sich so etwas durchaus durchgesetzt, wenn sich Hitler nicht so lange Hindenburg lebte genötigt gesehen hätte mit der Reichswehr, die absolut dagegen war zu paktieren und die SA und ihre Anführer als Machtfaktor auszuschalten.



Ansonsten wäre es vielleicht angemessen den Tonfall etwas zu mäßigen und auf die gegenwartsbezogenen und politischen Statements (mit Blick auf die Forenregeln) zu verzichten ?
 
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User A: Der Film wird kritisiert und abgewertet.
User B: ? Von wem? Der Film gilt als Klassiker.
User A: Der Film wird kritisiert.
User C: Von wem?
 
Deutschland ist kein "Waffenland" mehr, Wenn hier jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs wäre, wie in der Schweiz, dann wäre hier Mord und Totschlag an der Tagesordnung. Die Nazis haben uns den Waffenbesitz abgewöhnt. Dir vielleicht nicht bekannt, aber du kannst das alles gerne nachlesen...
Von wegen jeder mit einer, Schusswaffe, die "Roten , den Sozis, denen wurden die Waffen verboten, die SA und die SS, denen wurden Schusswaffen ausgeteilt, millionenfach.

Auch in der ehemaligen DDR war es nicht anders, "rotlackierte Nazis" haben hunderte Menschen totgeschossen, für ihren verdammten Sozialismus.
Zur Hölle mit all dem!

Ist denn in der Schweiz jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs? Wenn man aus der Schweiz eher wenig von Mord und Totschlag liest- liegt dass dann daran, dass es in der Schweiz weniger Idioten gibt, oder können die Schweizer nur die Idioten besser daran hindern Massaker anzurichten? l

Hm? Wenn doch im 3. Reich eine Menge Schusswaffen kursierten, und die Nazis den 2. Weltkrieg auch nicht mit Flitzebogen und Streitaxt geführt haben, Wenn Jugendliche an der Waffe ausgebildet wurden spricht ja wohl eher dagegen, dass die Nazis "uns" die Freude an Schusswaffen verdorben haben.



Etliche Besitzer einer Waffenbesitzkarte besitzen die alte P 38 oder Walther PPK von Opa ganz legal.

Die bürokratischen Hürden mögen größer sein, auch um eine Waffe zu führen, so mancher Idiot fand und findet dann aber doch auch in der BRD Mittel und Wege, legal eine Waffe zu beschaffen, den Waffenbesitz sogar einzuklagen und einen Regierungspräsidenten zu erschießen.

Man kann ja notfalls auch eine Armbrust nehmen, die ist ein bisschen sperrig, aber die darf sogar ein Idiot frei ab 18 besitzen.
 
"HLS" kannte ich bisher nicht, spricht man dort auch über Maschinenpistolen, vielleicht über einen "Schweizer Dolch"... ;)

Ich habe dir den Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz zum Schweizerdolch herausgesucht, für den Fall das es dich Interessiert.


Was weisst du schon über deutsches Kino? Was weiß ich über Schweizer Kino, so gut wie nichts, auch nichts.
Aber ich kenne die Waffenfetischisten aus der ach so sehr liberalen Schweiz, die ihre Bienenstöcke und Almen mit der Knarre in der Hand vor sich selbst verteidigen, noch Fragen...

Ich weiss genug über das deutsche Kino, wobei wohl mehr über Filmanalyse, Filmgeschichte und Filmtheorie, das nennt sich Filmwissenschaft.

Ich habe tatsächlich noch eine Frage, wo findet man denn diese Menschen in der Schweiz. Ich bin noch nie so jemanden begegnet weder in der Stadt noch auf dem Land und auch in keinem der 26 Kantone.
Deutschland ist kein "Waffenland" mehr, Wenn hier jeder Idiot mit einer Schusswaffe unterwegs wäre, wie in der Schweiz,

Ich habe, wie oben schon geschrieben, noch nie Privatpersonen mit Schusswaffen in der Schweiz herumlaufen sehen. Die welche offen mit einer Waffe herumlaufen, sind Soldaten die gerade ihren Dienst tun. Wenn die Soldaten zur Kaserne gehen und die Waffe dabei haben, haben sie keinen einzigen Schuss Munition dabei, Munition wird auch nicht zu Hause aufbewahrt. Und Während der Jagdsaison trifft man hin und wieder auf Jäger.
 
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Zu Bernhard Wicki gibt es eine Biographie die sehr lesenswert ist:

Wicki-Endriss: Bernhard Wicki. Leben mit einem Filmgenie. Verlag: Langen/Müller. 2019. 296 Seiten,

Zum eigentlichen Filmthema die Brücke wäre es noch toll wenn MichaG diese Fragen doch beantworten würde:

User A: Der Film wird kritisiert und abgewertet.
User B: ? Von wem? Der Film gilt als Klassiker.
User A: Der Film wird kritisiert.
User C: Von wem?
Von wem genau wird der Film kritisiert? Bitte die Antwort mit Quellen belegen. Danke
 
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Zum eigentlichen Filmthema die Brücke wäre es noch toll wenn MichaG diese Fragen doch beantworten würde:

Warum sollte ich kalten Kaffee noch einmal aufwärmen. Es wurde in deutschsprachigen und englischsprachigen Internetforen oft bemängelt, warum zB keine "echten" Panzer für die dargestellten Amerikaner verwendet wurden, stattdessen schlecht gemachte Atrappen...

Das war oft ein Argument, auch wurde der Film als unrealistisch oder übertrieben bezeichnet, etc. Diese Erbsenzählerei kennen wir alle, aber all das wird dem Film nicht gerecht. Ich habe den Film oft gesehen, es fällt mir schwer, den Film heute zu sehen, auch im TV.
Ich habe den Film niemals auf einer großen Kinoleinwand gesehen, erstmals in den frühen 1970er Jahren als eine 16mm Kopie.
Eine Vorführung für uns Schüler. Die damalige Vorführung gehörte zu unserem Deutschunterricht, die Teilnahme war Pflicht für Schüler über 12 Jahren. Es wurde danach über den Film gesprochen und geschrieben, unsere Arbeiten wurden benotet.

Es war einigen, oder einem unserer damaligen Lehrer wichtig, er lehrte Deutsch und Kunst. Der Mann war ein guter Lehrer, wir haben viel von dem Mann gelernt.

Micha
@ ursi In meinen Auslassungen zu dem Thema Waffenbesitz / Schweiz habe ich sehr sicher überzogen, das tut mir leid, und wird nicht wieder vorkommen. Die mir bekannten Schweizer waren durch die Bank grundsolide Menschen, anders habe ich diese Leute nicht kennengelernt.
Ich neide den Schweizer Staatsbürgern ihr "Sturmgewehr im Schrank" nicht, im Gegenteil.
Dieser Waffenbesitz beinhaltet eine große persönliche Verantwortung, hier in Deutschland für mich nicht vorstellbar.
Als meine Herzdame aus Deutschland nach Florida zurück zog, war eine ihrer ersten Anschaffungen eine Glock-Pistole, offiziel in einem Waffengeschäft gekauft. In Forida sehr einfach zu erwerben, für unbescholtene Amerikaner völlig problemlos.

Aber das ist ein sehr komplexes Thema, ich persönlich halte nichts von Schusswaffen in privater Hand, von legalen Jagdwaffen einmal abgesehen.
Und damit soll es bitte gut sein, danke fürs Lesen.
 
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Die zweite Verfilmung, die vom Fernsehsender ProSieben am 29.09.2008 als Erstausstrahlung lief, kenne ich nicht.

Die Kritik dazu ist ja nun auch nicht so dass man dieses Remake unbedingt gesehen haben sollte. Und dann noch die dauernden Unterbrechungen mit „Pinkelpausen, äh Werbespots“.
Nee, nichts für mich.
Also mir persönlich reicht der Film von 1959.
Diesen habe ich zwei- oder dreimal gesehen und würde mir diesen jederzeit erneut ansehen.

Nicht das man denkt ich habe etwas gegen Remake, aber eine solche Episode zum Ende des II. WK sollte man nicht mit einer Remake verwässern.
Siehe hierzu auch den Filmkanon von „bpb“ (23.10.2014).
 
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