Gestern bin ich mal auf eine Dumas-Verfilmung gestoßen, die ich bislang nicht kannte. 
"Der Turm der verbotenen Liebe"
(F, D, I, 1968) Regie: Fritz Umgelter
Handlung: In irgendeiner Epoche, als billiger Modeschmuck und hohe 1960er-Frisuren in Mode waren, kommt der Held Capitain Bourdain (Jean Piat) nach Paris. Der Schwerenöter treibt es mit jeder Frau, die ihm begegnet und verliebt sich rasch in die biedere Blanche du Bois (Uschi Glas), deren Vater, der sich über die Missstände unter der Regentschaft der Königin Marguerite (Teri Tordai) beschweren will, auf Geheiß des Duc de St. Lorrain (Karlheinz Fiege) vergiftet wird. Derweil bummst sich die Königin und ihre beiden Hofdamen durch den Adel Frankreichs, der spärlich in ein Ambiente-Knotenhemdchen
bekleidet ermordet und unweit dem Turm de Nesle aufgefunden wird. Budain will der Sache auf den Grund gehen und so trifft es sich gut, dass er beim Handlanger der Königin namens Orsini (Frank Olivier) und seiner drallen Kellnerin Fleurette (Dada Gallotti) nächtigt, wobei die Sexbombe ihn überzeugt in den besagten Turm zu gehen. Zufälligerweise trifft Budain den schwachen Jüngling Philippe (Balázs Kosztolányi), der wir ein anderer Liebhaber der drei sexhungrigen Damen ermordet wird, während Budain mit "Beweisen" entfliehen kann und da er sich als ein Freund von einem der Verschwörer, Landry (Franz Rudnick) entpuppt. Daraufhin gibt es ein hin und her in dem Budain Polizeipräfekt von Paris werden will indem er die Königin erpresst, dann mal verhaftet und mal wieder entlassen wird. Schließlich kehrt der König Louis X (Jacques Herlin) in den "Louvre" aus Pappe zurück
- zeigt sich aber an den Vorfällen im Turm desinterissiert. Erst als Bourdain das Geheimnis lüftet, dass er ein früherer Liebhaber der heutigen Königin war und mit ihr zwei Söhne hatte, kommt Schwung in die Handlung. Die Königin verabredet sich mit ihm im Turm und St. Lorrain beschließt endgültig mit ihm abzurechnen und zugleich Marguerites Schergen aus dem Weg zu räumen. Auf dem Weg zum Turm sieht man nur 5 Reiter - im Turm haben sie sich durch Zellteilung aber vermehrt und man sieht dann Dutzende mit Orsinis maskierten Schurken und Marguerites zweiten Sohn kämpfen. Schließlich gelingt es Blanche den gelangweilten König zum Eingreifen zu bewegen, der zu dem nunmehr brennenden Pappturm zu spät kommt um die mit St. Lorrain ringende Königin zu retten, während das Volk die Königin für die Hexe hält, die es schon immer für die Vorfälle am Turm verdächtigt hatte...
Der Film ist Schund auf unterstem Niveau. Dabei helfen auch die fantasievollen Plastikkostüme nix, die versuchen die Handlung irgendwie aus dem 14. Jh. in eine Art Mischmasch aus 15. und 17. Jh. zu verlegen, was insbesondere bei einer Verfolgungsjagd mit Pferden durch eine Parklandschaft richtig lächerlich aussieht. Erstaunlicherweise gibt es keine so heftigen Logiklöcher außer vielleicht das, dass am Anfang so getan wird, als müsse man mit dem Boot zum Turm rudern und nachher reiten sie einfach mit Pferden hin. Während Tordai wenigstens ein bisschen schauspielern kann, ist Jean Piat mit der Rolle des sich durch die Betten von Frankreich vögelnden alternden Schürzenjägers reichlich überfordert und die Affäre mit Uschi Glas als prüdeDeutsche vom Lande, macht das nicht besser oder glaubhafter. Es scheint so, als habe man in Deutschland versucht einen Hammer-Film mit den üblichen Zutaten wie billige Pappbauten, ein bisschen Sex & Crime, vollkommen unpassende 1960er psychodelische Mucke, ziemlich viel Blut und wenig Sorgfalt zu produzieren. Damals waren die Kritiken schon sehr verhalten. Aus der Story könnte man einen spannenden Abenteuerfilm machen, wenn man weniger steife Schauspieler und etwas mehr Mühe aufwenden würde. Die unangenehme Vergewaltigungsszene und der ungelenke 1960er Humor erhöht das Retro-Feeling. So aber durch seinen Cringe-Faktor durchaus irgendwie ulkig-sehenswert.
"Der Turm der verbotenen Liebe"
(F, D, I, 1968) Regie: Fritz Umgelter
Handlung: In irgendeiner Epoche, als billiger Modeschmuck und hohe 1960er-Frisuren in Mode waren, kommt der Held Capitain Bourdain (Jean Piat) nach Paris. Der Schwerenöter treibt es mit jeder Frau, die ihm begegnet und verliebt sich rasch in die biedere Blanche du Bois (Uschi Glas), deren Vater, der sich über die Missstände unter der Regentschaft der Königin Marguerite (Teri Tordai) beschweren will, auf Geheiß des Duc de St. Lorrain (Karlheinz Fiege) vergiftet wird. Derweil bummst sich die Königin und ihre beiden Hofdamen durch den Adel Frankreichs, der spärlich in ein Ambiente-Knotenhemdchen
Der Film ist Schund auf unterstem Niveau. Dabei helfen auch die fantasievollen Plastikkostüme nix, die versuchen die Handlung irgendwie aus dem 14. Jh. in eine Art Mischmasch aus 15. und 17. Jh. zu verlegen, was insbesondere bei einer Verfolgungsjagd mit Pferden durch eine Parklandschaft richtig lächerlich aussieht. Erstaunlicherweise gibt es keine so heftigen Logiklöcher außer vielleicht das, dass am Anfang so getan wird, als müsse man mit dem Boot zum Turm rudern und nachher reiten sie einfach mit Pferden hin. Während Tordai wenigstens ein bisschen schauspielern kann, ist Jean Piat mit der Rolle des sich durch die Betten von Frankreich vögelnden alternden Schürzenjägers reichlich überfordert und die Affäre mit Uschi Glas als prüde