Gebäuderaten - Googeln normalerweise verboten

Das hilft ein wenig, aber für mich nicht viel. Ich weiß, dass der höchste Berg im Jotunheimen liegt (aber frag mich nicht, wie er heißt), von daher habe ich jetzt eine grobe Orientierung, wo sich die Stabkirche befinden sollte, aber ich kenne die Gegend überhaupt nicht. Und ich kenne mich auch mit Stabkirchen nicht genug aus, um zu wissen welche gerade für ihr Alter bekannt sind und noch aus dieser Zeit stammen.

Aber spannend. So eine alte Stabkirche.. das schreib ich mir mal auf, wenn das Rätsel gelöst ist, für die nächste Reise in die Richtung.
 
ich kann das noch unterbieten, denn ich habe nur eine ganz grobe Orientierung (irgendwo stramm gen Norden von Kristiansand aus) und keine Ahnung, wo Norwegens höchster Berg ist (der könnte meinetwegen auch oben bei Hammerfest sein...) ...ja, ist peinlich
 
Der Glittertind im Jotunheimen Nationalpark, der tangiert auch das Gudbrandsdal, die zentrale Achse von Oslo ins Inland und von dort weiter in den Norden und die dortigen Küstengebiete.
 
Der Glittertind....
Ist der zweithöchste Berg, in Nachbarschaft zu diesem hier:


Aber da beide in der selben Kommune sind wie auch die Stabkirche nämlich, in Lom, gebe ich mal an dich weiter.
(@Ralf.M hätte es gewusst)

All diese Informationen hatte ich gar nicht gewusst, ich bin da ja eigentlich zufällig vorbeigefahren und fand den Anblick der weiss bedeckten Kirche einfach nur bezaubernd.
 
Ah, deshalb, wegen der Eiskappe, das war mir neu und schon hat man hier im Forum wieder was gelernt:)

Gibt es davon nicht zwei fast identische Stabkirchen? Ja, viele sind sich sehr ähnlich, aber ich meinte gerade die in Lom?
 
Das hier vielleicht. für die Region ein schon sehr alter Kirchenstandort mit einer Besonderheit.
 

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Kommt mir erstmal nicht bekannt vor. Aber mal sehen:

Romanisch auf einem Lateinischen Kreuz. Dann kommt die Verwirrung... Der Vierungsturm dürfte neuer als der Hauptbau sein. Die Dächer wirken auch recht neu, neuer als der Hauptbau, und das bisschen, was man vom großen Turm sieht, lässt mich zumindest nachdenken, ob der nicht auch (in Teilen) neuer ist (bzw. eigentlich sieht er nicht neuer als aus die Kirchenmauern, stilistisch exakt dasselbe, aber das quadratische Fenster passt nicht dazu).
Auf den ersten Blick dachte ich, der Bau ist hochromanisch. Stilistisch ist er das auch zu 100%, aber irgendwie zu "clean" (unterschiedliche Steine/Ziegel, aber sehr gleichmäßig verbaut, absolut keine Phasen und Ausbesserungen zu erkennen), zu einheitlich (zumindest in dieser Ansicht), zu sauber, und das Gebälk direkt unterm Dach... Ich bin mir relativ sicher, dass das ein kompletter neoromanischer Wiederaufbau ist und es entweder ein konkretes Vorbild oder einen Vorgänger aus der Hochromanik gab, der verfallen/abgebrannt/zerstört worden ist.
Und ich tippe stilistisch auf einen Standort irgendwo in Mittel- oder Norddeutschland, Niederlande, Belgien, vielleicht auch Polen.

Aber ich kenne die Kirche nicht, muss passen. Interessanter Bau.
 
Wußte ich, das Du das mal wieder weißt:)

Der anscheinend höchste Dorfkirchturm in Deutschland und schon vor 1000 Kirchenstandort.
 
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Bildschirmfoto 2026-01-09 um 12.30.13.png

unverkennbar: dekorativer Jugendstil, 1904
ebenfalls unverkennbar, dass es zu einem Bahnhof gehört, deshalb sei gleich verraten: es ist ein Anbau m Hauptgebäude, nämlich der "Fürstenpavillon"

In welcher geschichtsträchtigen (!) Stadt befindet sich dieser Jugendstilbahnhof?
 
Großzügige Verwendung von Sandstein, flankierende Säulen aus Granit oder Diorit... Könnte das Bad Ems sein? Bei Bad Ems hätte ich natürlich eher an das Wort "Städtchen" gedacht.

Da der Bahnhof aber sehr imposant ist, wäre auch Darmstadt möglich, aber Darmstadt ist mir weniger geschichtsträchtig. Aber im Aufwand eher Hessen-Darmstadt oder Bad Nauheim als das etwas kargere Hessen-Nassau.
 
Zuletzt bearbeitet:
...linksrheinisch...
...eine verwitwete Valandin soll hier residiert haben, bevor sie wegen einer zweiten Ehe gen Osten zog...

Jetzt müsste es doch einfach sein!
 
Ohne googeln bin ich auch raus. Nicht meine Region, nicht meine Zeitstellung. Eventuell habe ich irgendwo schonmal ein Bild (nicht das Gebäude selbst) davon gesehen, es kommt mir nicht ganz unbekannt vor, aber weiter als am Rhein gelegen komme ich nicht.
 
...ok... ein Tipp, um ohne googeln zu müssen die Stadt mit dem Jugendstilbahnhof finden zu können: die Stadt hat eigene "Festspiele", die sich mit dem Stoff beschäftigen, der in bayr./fränk. Festspielen seit dem späten 19. Jh. immer wieder vier Tage lang auf die Opernbühne gebracht wird.
 
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