dekumatland
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Ja @ViktorVW ich gehöre zu "denjenigen", die solche Informationen gerne von den Panegyrikern des neuen epochalen Wurfs oder Meisterwerks haben möchten:Für diejenigen, die sich nicht die Mühe machen, das Buch selbst zu lesen, aber sehr gerne von jemandem, der es gelesen hat, die Quellen des Autors erfahren möchten
...gewiß, Fehler können passieren, allerdings sollten doch Lektorate da korrigierend vor der Publikation tätig werden. Ich habe deshalb aus dem Original-Werbelink zitiert (deine Übersetzung ist also nicht für den peinlichen Doppelfehler verantwortlich)Hitler considered Wagner his great idol, despite the fact that Wagner was known in his early years as "a Jewish bastard son." Wagner's mother had an extramarital affair with a Jewish actor named Richard Geyer. When Richard Wagner was only a few months old, his official father died of typhoid fever. Mother and child went to live with the Jewish actor, and for the first fourteen years of his life, Richard Wagner was known as Richard Geyer. Because the actor often took the child to theater performances, little Richard developed a love for the stage, which would later serve him well as a writer of operas.
Doppelfehler? Aber ja:
1. hieß der Stiefvater des Komponisten Richard Wagner nicht ebenfalls Richard mit Vornamen, sondern Ludwig
2. und dieser Ludwig Geyer war kein "jüdischer Schauspieler", auch wenn u.a. Nietzsche dieses Gerücht streute
Ludwig Geyer (Maler) – Wikipedia
aus Richard Wagner – WikipediaDer Biograph Carl Friedrich Glasenapp schrieb, Wagner habe guten Freunden gegenüber mehrfach angedeutet, Geyer sei womöglich sein leiblicher Vater. Offenbar gehörte auch Friedrich Nietzsche zu diesen Freunden. In der Nachschrift zu seiner Abrechnung Der Fall Wagner schrieb er 1881: „War Wagner überhaupt ein Deutscher? […] Sein Vater war ein Schauspieler Namens Geyer. Ein Geyer ist beinahe schon ein Adler […]“ All diese Andeutungen werden als Spekulationen angesehen, da es keine Anhaltspunkte für die Vaterschaft Geyers gibt. Mit dem Namen „Adler“ spielte Nietzsche auf einen möglichen jüdischen Hintergrund Wagners an, dessen Antisemitismus er ablehnte. Auch dieser Hinweis war abwegig, da der Stiefvater Wagners einer alten sächsisch-anhaltinischen Familie entstammte.[11]
Sekundärliteratur zu Wagner kenne und habe ich, auch den Borchmeier (Fußnote 11) - bevor hier pseudoschlaubergerisch an Wikipedia gemäkelt wird: es geht einfach schneller, das, was dort korrekt ist, zu verlinken als aus nicht digitalisierten Büchern langwierig abzuschreiben.
Für mich sieht es nicht so aus, als sei die Quellenarbeit des Meisterwerks sonderlich zuverlässig (s.o.) - ist das in anderen Fällen dort ebenso, oder ist der peinliche Doppelfehler (Name falsch, falsches Gerücht als Tatsache präsentiert) nur eine Ausnahme? (Über keinen Komponisten gibt es mehr Literatur als über Wagner, salopp gesagt ist da nahezu jeder Pups aktenkundig - ausgerechnet da... das macht mich misstrauisch)
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