Konflikt und Gewalt durch komplexere neolithische Gesellschaften?

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von silesia, 12. Februar 2015.

  1. stefan73at

    stefan73at Mitglied

    Versteh schon, möchte aber lästig sein. Wenn es es sich um ein angestammtes Verhalten handelt, wo wäre dann der Sinn es anhand komplexerer Gesellschaften erklären zu wollen. Wo soll es denn hinführen. Zweifellos entstanden Reibereien, wenn eine Sippe eine Salzader im Berg entdeckte und die Andere eben keine zur Verfügung hatte. Ihre kostbarsten Güter dafür eintauschen musste. Ist das Ergebnis aber quasi ein Rückfall in ein biologisch angestammtes Verhalten, muss man trotzdem an der Wurzel ansetzen und nicht bei Sachfragen. Dagegen hat jede Disziplin eine gesunde Portion Immunität und darum will ich gar nicht weiter umrühren. Weil ich ja selber auch am Fortbestand von Geschichtsforen interessiert bin. Dennoch den Verdacht nicht loswerdend, dass man die kriegsbedingten Aspekte eines Tages an die Neurobiologie weiterreicht. Statt über diplomatische Ränke von vor 2000 Jahren bis 2021 zu streiten, hinter denen nur der wilde Affe wohnt :)
     

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