Machiavellis Fürst & Habsburger Realitäten

Dieses Thema im Forum "Krisenzeiten und Renaissance (14. - 15. Jhd.)" wurde erstellt von Thristan, 9. Januar 2013.

  1. Thristan

    Thristan Neues Mitglied

    @thanepower

    Hmm, aber Machiavelli begann das Denken dahingehend zu verändern, dass er mit Begriffen wie "Staatsräson" rumhantierte, auch wenn er die noch nicht verwissenschaftlichte. So konnte sich doch jeder der ihn las, seine eigene Meinung bilden und in einigen Fällen ist dies dann auch geschehen.


    Ich denke auch, dass die Verwissenschaftlichung der Politik eine notwendig gewordene Maßnahme war, die durch die Verdrängung der Dynastien und der Ausbreitung der Demokratien forciert wurden, vielleicht dort sogar ihre Ursache haben.


    Beim durchlesen des Wikipedia-Artikels http://de.wikipedia.org/wiki/Politischer_Realismus, bin ich aber bei der ersten Grundanahme stutzig geworden:


    "Der Realismus fußt auf zwei Grundannahmen:
    1. Zum einen betrachtet er Staaten als monolithischen Block (Black-Box-Theorie); die Innenpolitik spielt keine Rolle bei der Formulierung der Außenpolitik..."
     
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

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