Machtverteilung nach dem Tod Robespierres

Dieses Thema im Forum "Französische Revolution & Napoleonische Epoche" wurde erstellt von zapp3n, 27. Februar 2006.

  1. zapp3n

    zapp3n Neues Mitglied

    Hallo.
    Ich suche zurzeit Informationen ( bitte mit Quellenangabe ) für ein Referat, was ich in etwa 2 Wochen halten muss.

    Wie o.g. suche Details über die Machtverteilung ( wer ist an der Macht, welche Ziele verfolgen sie und wie setzen sie diese Zeile durch ) nach dem Tod Robespierre.

    Ich würde mich freuen, wenn ich mir helfen könntet.

    Ciao :winke:
     
  2. Mercy

    Mercy unvergessen

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  3. zapp3n

    zapp3n Neues Mitglied

    Hi.

    Ich habe mich mal durch die ganzen Seiten ( + Google ) nochmal durchgelesen.

    Ich habe nun folgendes gefunden und würde gerne wissen ob das in etwa stimmt und verwenden könnte. ;)
    Ich werde gewisse Sätze noch in eine logische und verständlichere Form bringen müssen. :D


    Nach dem Tod Robespierre kommen die Thermidorianer an die Macht.

    "Die Thermidorianer waren die Männer, die nach der Hinrichtung Robespierres die Terror-Regierung ablösten. Die meisten von ihnen waren ehemalige Gemäßigte aus der 'Ebene' des Konvents. Konservativ, gesichtslos und unproduktiv, repräsentierten sie jene Großbourgeoisie, die von der Revolution am meisten profitiert hatte. Ihre bekanntesten Mitglieder waren Barras, Fouché und Tallien."


    Wie setzten die Thermidorianer ihre Macht durch?!

    Schritt für Schritt löste der Thermidorianer-Konvent den jakobinischen Herrschaftsapparat auf. Der Wohlfahrtsausschuss und das Revolutionstribunal wurden entmachtet und aufgehoben, die verantwortlichen Jakobiner und Sansculotten schonungslos verfolgt. Der Jakobiner-Club wurde geschlossen (12. November 1794), ebenso die "Volksgesellschaften". Auch äußere Zeichen wie die Jakobinermütze, das Singen der Marseillaise oder das Duzen waren nun verpönt.
    Politische Gefangene und ein Teil der Emigranten erhielten Amnestie. Die anti-klerikale Tendenz der vorausgegangenen Regierung behielt auch der Thermidorianer-Konvent bei und beschloss die strikte Trennung von Kirche und Staat.
    Auf dem wirtschaftlichen Sektor erfolgte eine Re-Liberalisierung, planwirtschaftliche Bestimmungen wie das "Maximum" wurden außer Kraft gesetzt. Die Gewinner waren das handeltreibende Großbürgertum, Armeelieferanten und Käufer von Nationalgütern. Auf dem neuen freien Markt hatten Korruption und Spekulation Hochkonjunktur.
    Auf gesellschaftlicher Ebene entwickelte sich eine neue Salon- und Vergnügungskultur, in der sich die Lebenslust und Luxussucht des neureichen Bürgertums ausdrückte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2006
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