Münzen

Dieses Thema im Forum "Antikes Griechenland" wurde erstellt von König Minos, 1. April 2007.

  1. König Minos

    König Minos Neues Mitglied

    Seit gegrüßt Freunde der Hellenen:winke: ,
    könntet ihr mir GENAU erklären, wieso man berühmt/besonderen Hellen zwei Münzen auf die Augen legte bevor man sie verbrannte?:grübel: (Ich weiß nur,dass es etwas mit dem Fährmann zu tun haben soll)
     
  2. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

    War das nicht die Zeche für den Fährmann, damit er einen auf die andere Seite des Styxs in das Totenreich transportiert?
     
  3. Mercy

    Mercy unvergessen

    Charon brachte die Toten über den Fluss Acheron zum Eingang des Hades. Auf die Fähre dieses unbestechlichen Fährmannes durfte nur, wer die Begräbnisriten empfangen hatte und dessen Überfahrt mit einer Geldmünze unter der Zunge als Obolus bezahlt worden war. Jene Toten, die kein Begräbnis erhalten hatten und denen Charon deshalb den Zugang verwehrte, mussten hundert Jahre am Acheron warten und an seinem Ufer als Schatten umher irren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Charon_(Mythologie)
     
  4. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Gestern Troja geschaut? Wie Mercy schrieb, sollte damit der Fährmann bezahlt werden. Aber im Film zu zeigen, wie man Toten den Mund öffnen, ist aus visuellen Gründen vermutlich lieber mit Augen bedecken zu vertauschen.
     
  5. König Minos

    König Minos Neues Mitglied

    Ich bedanke mich bei allen für ihre kurzen aber stichhaltigen Beiträge zu diesem Thema
     
  6. Beowulf

    Beowulf Neues Mitglied

    Grabrieten

    Hallo an alle,
    wo wir gerade bei dem Thema sind:
    Wurden die Toten wirklich verbrannt?:grübel: Gab es auch Erdbestattungen, Urnenbestatungen usw? Haben die Grabrieten sich mit der Zeit verändert/ gab es regionale Unterschiede?
    Hoffe auf interessante Antworten und bedanke mich schon mal im vorraus.
    Beowulf
     
  7. König Minos

    König Minos Neues Mitglied

    Sei gegrüßt Beowulf und andere Freunde der Hellenen!!!,
    in seltenen Fällen gab es auch Feuerbestattungen,aber beliebter waren wirklich Bestattungen wo der Leichnam GANZ unter der Erde verschwand. Ein Beispiel wär dass Kuppelgrab des Atreus,was auch Schatzhaus genannt wird. Es wurde 1330 v. Chr. gebaut. Im Kuppelgrab ist ein 35m langer Schacht angelegt.
    Vor Bestattungen gab es die Totenklagen, dann wurden etliche Grabbeigaben mitgegeben, wie z.B.: Goldene Kronen, Kriegsrüstungen, stark verzierte Waffen(nicht immer zum Kampf in Gebrauch genommen), goldene Henkelbecher in den verschiedensten Formen, Siegelringe,Armbänder, Regierungsszepter. Natürlich wurden auch Gesichtsmasken mitgegeben, wie z.B.: die berühmte Gesichtsmaske des Agamemnons( welche fälschlicherweise als Agamemnons identifiziert worden war). Dieser Vorgang war bevorzugt beliebt bei den Fürsten der mykenischen Zeit.
    Was verwunderlich ist,ist dass solche Gräber bis zur Entdeckung von dem deutschen Hobbyarchäologen Heinrich Schliemann nicht ausgeraubt worden sind.
     
  8. Beowulf

    Beowulf Neues Mitglied

    Hallo König Minos,
    die von dir angesprochene Form des Begräbnisses hört sich sehr nach einem Fürstengrab an (Grabkammer, Goldschmuck...) Außerdem stammt es aus der Zeit vor 1000v.Chr. (minoisches Grab?). Sah ein Begräbnis in spätere Zeit noch genauso aus.
    Könnte noch jemand etwas zu den Gräbern der einfachen Leuten sagen.
    Hat man in Hellas auch Urnen gefunden?
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2007
  9. Beowulf

    Beowulf Neues Mitglied

  10. aquilifer

    aquilifer Aktives Mitglied

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