Negative Folgen : Umwelt

Dieses Thema im Forum "Die Industrielle Revolution" wurde erstellt von Yeniceri, 27. Mai 2006.

  1. askan

    askan Neues Mitglied

    Das Interssante ist das das Steppentier Homo Sapiens seine "Steppe" überall mit hinnimmt!
     
  2. Wieger

    Wieger Gesperrt

    Sogar in der Lausitz ist sie schon angekommen, gräßlich sieht das aus.
     
  3. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied


    Wie kommst du gerade auf 2000 Jahre? Die entscheidenden Schritte zur "entfremdung"/stärkeren Beeinflussung sind Drchsetzung von Landwirtschaft (Anbau und Zucht) in Verbindung mit Brandrodungen im Neolithikum und die Entwicklung künstlicher Düngemittel durch Justus von Liebig, was mit der Industrialisierung zusammenfällt. Ein weiterer Schritt wird eventuell die Gentechnik werden.
    Eine Population von 6 Mrd über den gesamten GLobus in nahezu allen Klimazonen. Klingt für mich nach einem Erfolgsmodell. Zumindest kurzfristig.

    Im Film "We feed the world" wurde ein Rechenergebnis der WHO (?) erwähnt, laut dem unsere Erde derzeit Nahrung für 12 Mrd Menschen produziert. Von hoffnungsloser Überbevölkerung zu sprechen ist also etwas unangebracht.

    Solange sich manche Erbkrankheiten rezessiv vererben, bringt diese Methode wenig. Außerdem bin ich aus moralischen Gründen gegen deinen Vorschlag, er kling tfür mich zusehr nach Euthansie.
    Viel Spaß dabei. So weh tun Ohrfeigen gar nicht
     
  4. Martin 69

    Martin 69 Neues Mitglied

    Heilsversprechung Natur?

    Hallo Slar,
    Wovon ich "scheinbar ausgehe", findet lediglich in Deinem Kopf statt. Bitte unterlasse Vermutungen. Wenn, dann zitiere mich. Ansonsten kann jeder dem anderen irgendwelche Positionen andichten. Ich habe nichts gegen Kritik (und gehe nicht davon aus ständig richtig zu liegen), aber bitte sauber argumentieren. (alles andere ist fürchterlich nervend.)

    Dann wäre die Frage, wo Du da die Grenze ziehst, eine Unterscheidung findest. Für einen Wissenschaftler des 18ten Jhd war nämlich ein versteinerter Farn ebenso "Natur" wie ein frisch gepflückter Farn. Heute würden wir Stein und Pflanze ganz klar in Belebt/Unbelebt trennen. Das ist aber beim Begriff "Natur" nicht per se gegeben. Die Um-Welt ist dem gegenüber ein wissenschaftlich verwendbarer Begriff, auch wenn man ihn vielleicht als technoid/unbelebt auffassen kann. Umwelt ist eben sowohl belebt als auch unbelebt, antropogen und ursprünglich ...

    Ja - weil unser Bewußtsein ein Ich, einen eigenen Körper und eine ihn umgebende Umwelt wahrnehmend trennt.
    Nein - weil naturwissenschaftlich auch Mensch teil von Umwelt ist.

    Entscheide Dich: Parasit oder nicht?

    Im Weltall kernspalten die Sonnen völlig unabhängig von Mensch vor sich hin.
    Aber ohne Mensch, würde niemand wahrnehmen, dass sie es tun.

    1. er kann
    2. Was ist denn Deiner Meinung nach der (natur-)wissenschaftliche Falsifizierungsprozess?
    3. Wie kann sich ein Mensch von Natur wegentwickeln wenn er Teil von Ihr ist? Wie kann Entwicklung dann unnatürlich sein?

    Das hatte ich als Negation interpretiert. "Nicht loskommen" im Sinne von schicksalhaft daran gefesselt. Meines Erachtens stehen unsere menschlichen Instinkte aber nicht unserem Freiheitsstreben UND Empathiefähigkeit entgegen. Ganz gegenteilig, die Instinkte lassen sich ganz hilfreich in die menschliche Natur integrieren.

    Vielleicht zur Vermeidung der gröbsten Verwirrung: Mir geht es in erster Linie um Deine leichtfertige Verwendung des Begriffs Natur. "Die Natur" scheint Dir ja eine gewisse "Heilsversprechung" und "Wert für sich" darzustellen. Aber Du wirst mir sicherlich zustimmen, daß ein hungernder Mensch (z.B. Dritte Welt, aber auch historisch europäisch) "Natur" per se nicht als heilsbringend sehen wird. Er vielmehr auf eine ganz antropogen-zivilisatorische Lebensmittellieferung als Heil setzen wird. Also wer sieht in Natur wann und warum etwas "heilsames". Was erklärt wem welche "Natur-anschauung". Welche Natur-wissenschaft errichtet welches Natur-Erklärungsmodell und was bedeutet das wiederum für unser Natur-verständnis? Eine "Natur"-Kritik eben ... ?

    Es ist unablässig den eigenen Begriffsgebrauch von "Natur" zu kritisieren.
    Ansonsten bleibt Dein Heilsversprechen subjektive "Hoffnung" oder "Glaube".
    Zum Diskutieren brauchen wir aber "Argumente" und nicht "Glaube".
    (Deine Hoffnung oder Glaube an eine "heilende Natur" sei Dir unbelassen. Wenn auch nicht geteilt.)

    Herzlicher Gruß, Martin
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2006

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