Neue archäologische Entdeckungen

Die Zeitstellung ist interessant. 10 vuZ bis 15 uZ. Damit ist die augusteische Expansionsphase im rechtsrheinischen Germanien abgedeckt. Wieder ein Mosaikstein mehr um die römische Welt in der Zeit von Drusus bis Germanicus zu verstehen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
In dem von @Carolus oben genannten Link zur Berliner Morgenpost ist noch ein weiterer sehr interessanter Bericht zum Festnageln von Schädeln in der iberischen Eisenzeit:
Es handelt sich um deutlich andere Fundzusammenhänge:
  • Schädel, die vermutlich zur Abschreckung an Festungs- oder Siedlungsmauern genagelt wurden, so in Puig Castellar bei Barcelona
  • Schädel in Wohnbezirken, die entweder als Kriegstrophäe oder rituell als Kopf eines für einen natürlichen Todes verstorbenen Verwandten aufgehängt waren.
Bei den Funden im katalanischen Ullastret glaube ich nicht an einen kriegerischen Kontext: Ullastret in der Provinz Girona war in erster Linie eine bedeutende Handelsstadt, militärische Funde sind dort selten. Und es ist ein wunderschönes Ausflugsziel.
 
Zuletzt bearbeitet:
noch ein Bericht dazu:
 
In der antiken Stadt Aspendos (ca. 50 km östlich von Antalya in der Türkei) wurde ein schöne Figur des Heilgottes Asklepios ausgegraben. Fundort war der Seitenflügel eines Torbogens. Es handelt sich um eine Gruppe aus Heilgott zusammen mit seinem Sohn und Assistenten Telesphoros. Man lernt nie aus. Diesen kannte ich bisher nicht. Telesphoros deckte die Rekonvaleszenz ab, während Asklepius für die eigentliche Heilung zuständig war. Die Figurengruppe wird auf das letzte Viertel des 2. Jahrhunderts u. Z. datiert.

Darüber berichtet das italienische Kunstmagazin finestre sull arte.

Aspendos – Wikipedia
 
Zurück
Oben