Neue archäologische Entdeckungen

Auf wesentlich kleinerer Flamme ist mir das auch einmal passiert. Vor 10 Jahren habe ich in der Wiener Nationalbibliothek den Nachlass eines Schriftstellers durchgeforstet, da fand ich doch per Zufall in einem Buchdeckel, fein aufgeschnitten, einen Brief. Hab ich selbstverständlich gleich dem Personal mitgeteilt, vorher aber noch heimlich kopiert. Der Brief war auch nur ca. 100 Jahre alt.
 
So sensationell erscheint mir das nicht. In historischen Innenstädten mit Jahrhunderte alten Gebäuden würde es mich nicht wundern, wenn so manches Haus auf einem Keller steht, dessen Bausubstanz auch schon an die 800 Jahre alt ist.
 
Helmarshausen ist in mehrfacher Hinsicht bedeutend:

  • Im Kloster Helmarshausen wurde im 12. Jahrhundert das berühmte Evangeliar Heinrichs des Löwen geschrieben und illuminiert.
  • Oberhalb des Ortes liegt die architektonisch und historisch interessante Krukenburg, die von einem zurückgekehrten Kreuzfahrer oder Pilger nach dem Vorbild der Grabeskirche gebaut wurde.
  • Der Ort liegt topographisch äußerst günstig: Die Diemel ist hier treidel- und schiffbar, liegt günstig zur Weser, und der Ort hat Anschluss an wichtige Verkehrswege in Nord-Süd- (z.B. Richtung Paderborn) und West-Ost-Richtung.
  • Das Gebiet ist archäologisch wenig erforscht. Es gibt Wallanalagen auch aus der späten Eisenzeit, es gibt keine dokumentierte römische Funde, es ist eine Grenzregion zwischen Marsern, Chatten und Cheruskern.



 
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Das hört sich ein wenig nach Schrödingers Römerbrücke an :rolleyes::


So richtig verstanden habe ich nicht, ob die Brücke, die im 16. Jahrhundert zerstört wurde, gesichert aus der Römerzeit stammt, oder ob es sich bei der römischen Herkunft lediglich um eine plausible Vermutung handelt.
 
Aus verschiedenen Epochen Funde in Ockstadt (Stadtteil von Friedberg / Hessen ). Unter anderem wurde eine Villa Rustica aufgedeckt.

Als Ockstadt noch römisch war

Mit dem Hinweis, dass die Gallorömer ihre Tuniken mit Fibeln zusammenbanden. War die Tunika nicht einfach ein T-Shirt in Übergröße. Warum mussste man die mit Fibeln zusammenhalten? Bei einer Palla oder einem Pallium braucht man Fibeln, klar. Aber bei einer Tunika? Hat da jemand im Forum Ahnung?
 
Aus verschiedenen Epochen Funde in Ockstadt (Stadtteil von Friedberg / Hessen ). Unter anderem wurde eine Villa Rustica aufgedeckt.

Als Ockstadt noch römisch war

Mit dem Hinweis, dass die Gallorömer ihre Tuniken mit Fibeln zusammenbanden. War die Tunika nicht einfach ein T-Shirt in Übergröße. Warum mussste man die mit Fibeln zusammenhalten? Bei einer Palla oder einem Pallium braucht man Fibeln, klar. Aber bei einer Tunika? Hat da jemand im Forum Ahnung?
Meine "Tunika" ist oben recht weit geschnitten, da trage ich dann eine Gewandnadel als Schließe. Ich kenne die verschiedenen Schnitte der römischen Tuniken nicht, könnte mir das aber genau so vorstellen.
 

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