Neue archäologische Entdeckungen

Typo: müsste natürlich Schnurkeramiker heißen. Jetzt bin ich was das Tippen von Namen und Begriffen angeht auch schon so schlampig wie ein Ami.
 

Ein neuer Depotfund einer Silberprägung der "Boier", Quinare des Prager Typs, die abgeleitet sind von den Quinaren aus Mittelostgallien,
zum Beispiel den Kaletedou-Quinaren. Da fiel mir auf, dass ich vor vielen Monden eigentlich den Boier-Thread im Kelten-Ordner mit der Kritik der Numismatik fortsetzen wollte...
In dem Zusammenhang möchte ich auf ein aktuelles Projekt der Universitäten Frankfurt und Leipzig hinweisen:
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt “de retibus nummorum. Die Vernetzung der spätkeltischen Welt am Beispiel der Münzwirtschaft”.
"(de re num) hat sich zum Ziel gesetzt, die Entstehung und Entwicklung der Münzwirtschaft, von Kommunikationsnetzwerken und Wirtschaftsräumen in der spätkeltischen Welt zu rekonstruieren. Die Grundlage hierfür bilden keltische Münzen des 3. bis 1. Jh. v. Chr., die mittels Typen- und Stempelstudien sowie der Analyse ihrer Fundkontexte untersucht werden sollen."
 
Weit von den Grenzen des Imperiums entfernt wurde bei Bremen ein römisches Langschwert aus dem zweiten Jahrhundert gefunden, das vermutlich als Opfergabe deponiert wurde:

 
Weit von den Grenzen des Imperiums entfernt wurde bei Bremen ein römisches Langschwert aus dem zweiten Jahrhundert gefunden, das vermutlich als Opfergabe deponiert wurde:

weiß Varus schon Bescheid?
 
weiß Varus schon Bescheid?

ich mußte eher an etwas anderes denken:

Sie waren auf der Suche nach Kampfmitteln, doch damit hatten Lukas Fokken und Marius Dronia nicht gerechnet: Als ihre Messgeräte eine Anomalie im Boden orteten, erwarteten die Mitarbeiter der Firma Kampfmittelbergung einen möglichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Stattdessen fanden sie auf der Baustelle des Kornquartiers in der Neustadt eine lange Klinge, die senkrecht im Boden steckte – ein Römerschwert.
Immerhin war das Schwert ja auch ein Kampfmittel.

Und irgendwie paßte es auch zu dieser satirischen Meldung: https://www.geschichtsforum.de/thema/hier-geht-es-heiter-weiter.772/post-947100
 
Dass die Odyssee "schon im 3. oder 4. Jahrhundert relativ populär war", ist jetzt aber nicht wirklich eine sensationelle Überraschung.
Für hellenische, hellenistische und hellenisch gebildete Menschen der Antike waren die Werke Homers schließlich die Literatur schlechthin.
 
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