Neue archäologische Entdeckungen


War wohl nix. Aber immerhin eine Reise in den Pazifik:

Die gezielte Suche nach der Nadel im Heuhaufen wettet auf das Finden, und an den amerikanischen Universitäten oft auf das Einwerben von Sponsorengeldern. Das geräuschvolle Suchen allein kann schon den Blick der Öffentlichkeit auf die eigene kleine Institution richten, und damit ein voller Erfolg sein.

Nachtrag:
Schade, weiterhin ein Rätsel!
Uns werden die Rätsel nicht ausgehen.

Da sie eine sehr erfahrene Pilotin war, wird sie die Maschine vorzugsweise nahe einer Insel halbwegs sicher aufgesetzt haben, und die Reste des Flugzeugs, v.a. das Flugzeugaluminium, werden auch nach Jahrhunderten noch als solche erkennbar sein.

Aber vielleicht hat man auch auf diese Suchexpedition einen Biologen mitgenommen, damit wenigstens etwas an wissenschaftlicher Erkenntnis den Aufwand legitimiert. Allein der jetzige Treibstoffverbrauch hätte Amelia Earharts leere Tragflächentanks¹ mehr als gefüllt.

¹ hatte sie die? Ja, doch, tatsächlich:
 
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Diese Lookeed 10e Electra war mit Zusatztanks für bis zu 4000km Reichweite ausgestattet Das Modell 10e war sowieso schon standartmäßig für bis zu 1400 km Reichweite bei etwa 300km/h ausgelegt. Die Sternmotoren ( 600 PS R-1340-S3H1 Wasp) waren äüßerst zuverläßig. Verbrauch rund 120-140 L/h sowie knapp 1 Liter Öl.
 
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Entdeckt ist ein bisschen übertrieben. Am Palast ist mindestens schon in den 1970ern gegraben worden. Aber das jetzige Projekt vom DAI ist wirklich interessant. Schön, dass es trotz der Unterbrechung durch den Bürgerkrieg ab 2020 weitergeht.
 
In dem Artikel wird unter anderem berichtet, dass das Erbmaterial von wohl gotischen oder suebischen Einwanderern des 5. Jahrhunderts analysiert wurde. Demnach waren das Leute aus Zentral- und Nordeuropa, und es wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass unter deren Vorfahren beispielsweise auch welche aus Osteuropa, etwa Sarmaten, gewesen seien, obwohl die Westgoten in deren Raum lange gesiedelt hatten. Dabei glaubt die moderne Geschichtswissenschaft doch erkannt zu haben, dass die Herkunftserzählungen der Völkerwanderungsstämme weitgehend Mythen gewesen seien, um den bunt gemischten Söldnerhaufen, die sich im Reich herumtrieben, eine Identität zu schenken.
 
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Dabei glaubt die moderne Geschichtswissenschaft doch erkannt zu haben, dass die Herkunftserzählungen der Völkerwanderungsstämme weitgehend Mythen gewesen seien, um den bunt gemischten Söldnerhaufen, die sich im Reich herumtrieben, eine Identität zu schenken.


Nicht nur die moderne Geschichtswissenschaft. Schon die Überlieferung sagt uns, dass Alanen nicht aus Nordeuropa stammen.
Möglicherweise ist die Zahl von 243 Genomen doch viel zu klein, um solche Aussagen zu treffen.
 
Es scheint aber unwahrscheinlich, dass die Einwanderer ein bunt gemischtes Völkchen waren, die 243 Genome aber zufällig von einer kleinen Minderheit kommen, die nur nordeuropäische Vorfahren hatte, zumal die Genome von mehreren Fundorten stammen. Dass man alanische Genome nicht erwischt hat, ist nicht unbedingt überraschend.
 

Ich habe heute auch auf Facebook einen spanischen Artikel, der leider hinter Paywall war, dazu gesehen (El Periódico?). Im vorgenannten Link findet sich auch ein Link zur Studie selber: https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(26)01199-2

Interessanter als der genetische Eintrag der Völkerwanderung (Goten, Sueben etc.) ist eigentlich der wesentlich stärkere Einfluß in der römischen Antike aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeer (v. a. aus Westanatolien). Man hätte vermuten können, dass aus Italien wesentlich mehr Kolonisten nach Spanien gekommen wären. Allerdings sind auch in Italien (laut der Studie) selbst starke Bevölkerungsanteile aus dem östlichen Mittelmeerraum zu finden, so dass also eventuell auch diesem Bevölkerungsteil eine weitere Migrationswelle Richtung Hispania ging. Die Migration aus Nordafrika (v. a. Nordwest-Afrika) wird in dem Artikel mit der Ausbreitung des Christentums in Verbindung gebracht.
 
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