Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Die beiden tauchen in der Fachliteratur zur keltischen Geschichte und Kultur nicht auf (und der Storl ist laut Wikipedia ein Verschwörungsfuzzi) also könnte es sein, dass deine Überlegungen zu Kelten/Misteln auf suboptimal Basis stehen?!Ich glaube, das hab ich während der Raunächte im letzten Jahr entweder von Tim von Lindenau oder Wolf Dieter Storl aufgeschnappt
Also als stilisierte Misteln (gallirömischen sozusagen) eine Art Deko oder "Kultfetisch", wenn auch sozusagen exklusiv (geringe Stückzahl, Schmuckstück der upper class), das finde ich nach wie vor originell. Aber was daran dezentral sein soll, verstehe ich nicht.Ich bin wirklich gespannt, wie ihr das seht. Könnte die Kombination aus regionaler Begrenzung, handwerklicher Individualität und fehlendem Buchdruck auf eine bewusste, dezentrale „Vorgabe“ hindeuten?
Zwar keinen Buchdruck, aber Bücher gab es trotzdem z.B. von Plinius, der die goldenen Sicheln beim Mistelernten erwähnt (historia naturalis)Interessanterweise gab es zu dieser Zeit (2.–4. Jh.) noch keinen Buchdruck.
Wolf Dieter Storl
Es entspricht zumindest den Asterix-Comics... und die sind bei solchen Details tatsächlich oft auf historischen Quellen gegründet...Woher hast du das mit den goldenen Sicheln und dass Misteln nicht den Boden berühren dürfen? Ich hab bzgl keltischem Heidentum eine Bildungslücke.
Mit keltischer Mythologie und was von dieser in gallorömischer Zeit weiter bestand (regional) kenne ich mich zu wenig aus. Ob das, was der gelehrte Plinius zur Mistel überliefert hat, in den gallorömischen Gegenden im 2.-3 Jh. noch Volksglaube war oder vielleicht vergessen war, das weiß ich schlichtweg nicht.Was denkst du ?
Aber diese Deutung bräuchte, um plausibel zu werden, mehr Nachweise/Parallelen aus Quellen und Funden der fraglichen Zeit - ansonsten bleibt sie "nur" eine fantasievolle Interpretation (die Anregungen a la Storl sind ... verzichtbar)Also als stilisierte Misteln (gallirömischen sozusagen) eine Art Deko oder "Kultfetisch", wenn auch sozusagen exklusiv (geringe Stückzahl, Schmuckstück der upper class), das finde ich nach wie vor originell.
Ich freue mich über weitere Gedanken dazu.
(aus deinem Text)Wurde die Kugelform bewusst gewählt, damit das Objekt nie den Boden berührt – alle Öffnungen permanent frei bleiben – und hatte diese radikale Durchlässigkeit symbolische oder energetische Bedeutung im keltisch-römischen Kontext?
Das ist ein starker Einwand!Mir stellt sich angesichts dieser Hypothese die Frage, ob noch andere derart abstrahierende Naturdarstellungen aus der gallorömischen Kunst bekannt sind.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen