Neues Buch Geschichten vom Dachboden 6: Feldpostbriefe achtzehn deutscher Soldaten in Belgien

MBrasil

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Hallo ins Forum,​

mein neues Buch ist auf Amazon zu bekommen: Geschichten vom Dachboden 6: Feldpostbriefe achtzehn deutscher Soldaten in Belgien im 1. Weltkrieg: Historische Briefe, Postkarten und Fotos | Einblicke in die Westfront 1914-1918​


Achtzehn Soldaten, achtzehn Schicksale, ein Krieg. Orginale Feldpostbriefe, Ansichstkarten und Fotografien führen den Leser zurück in das vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Belgien. Zwischen Hoffnung und Angst, Alltag und Ausnahmezustand erzählen die persönlichen Zeugnisse von den Erfahrung der Männer an der Front und im besetzten Land. Ein bewegendes Zeitdokument, das Geschichte lebendig werden lässt.

Was passierte wirklich in den Schlammfeldern von Flandern und hinter den Festungsmauern von Lüttich und Namur? Mehr als ein Jahrhundert nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bricht die Reihe "Geschichten vom Dachboden" das Schweigen. Dieses 6. Buch rekonstruiert anhand authentischer Feldpostbriefe das ungeschönte Schicksal von achtzehn deutschen Soldaten, die zwischen 1914 und 1918 in Belgien eingesetzt waren.

Es würde mich freuen, wenn es vielleicht das Interessengebiet des ein oder anderen Forumlesers trifft. Beste Grüße Marc
 
Hallo, es sind die bisher unveröffentlichten Berichte von deutschen Soldaten, z.B. auch sehr seltene private Erzählungen vom Weihnachtsfrieden, hier spontan ein Brief:

Werwicq, am Kanal der Grenze von Belgien, den 21.11.14, Sonnabend

Geehrter Herr Pastor!

In wie viel Not hat nicht der liebe Gott über mich Flügel gebreitet, so könnte man jeden Tag und jede Nacht beten, denn Gott hat geholfen, Gott hilft noch und Gott wird auch noch weiterhelfen. Dies ist meine feste Überzeugung! Wir liegen hier kurz vor der belgischen Stadt Ypern in Stellung, es ist ein schweres Vorwärtskommen. Wir haben kolossale Verluste, weil wir immer Sturm auf Sturm haben. Es ist geradezu schrecklich und bedauernswert. Hier ist nach langer Regenzeit heftiger Frost eingetreten, sodass viele Kameraden mit erfrorenen Füßen ins Lazarett mussten. Gebe Gott, dass der langersehnte Frieden recht bald herbeigeführt werde. Auch diese Zeit, sie wird vergehen, nur Gottes Liebe bleibt bestehen! Amen! Herzlichen Gruß an Sie und Ihre liebe Frau und meine liebe Agnes sendet Max Hühler!
 
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