Reaktion der Deutschen auf die Französische Revolution

Dieses Thema im Forum "Französische Revolution & Napoleonische Epoche" wurde erstellt von kathi87, 29. März 2006.

  1. kathi87

    kathi87 Neues Mitglied

    wer kann mir helfen? suche infos über die reaktion der deutschen auf die französische revolution in den jahren 1789-1794. wäre echt nett wenn mir jemand helfen könnte! danke schon mal im vorraus.
     
  2. Muck134

    Muck134 Neues Mitglied

    Friedrich Schiller, zumindest, stand der Revolution anfangs positiv gegenüber :D :

    http://schiller.ard.de/entdecken/episode.php?id=19.

    Vielleicht solltest du deine Frage ein wenig konkretisieren. Welche Personengruppen möchtest du denn näher betrachten? Intellektuelle? Die "einfachen Bürger"? Oder die jeweiligen Königs- und Fürstenhäuser, usw.? :winke:
     
  3. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    weiters wäre Georg Forster zu erwähnen sowie die "Mainzer Republik", über die es im Netz reichlich Material gibt, z. B.:
    http://www.georg-forster-gesellschaft.de/
     
  4. kathi87

    kathi87 Neues Mitglied

    meinung der dt. büger zur franz. revolution

    hey leute habe ein problem und weiß echt nicht mehr weiter. wie war die meinung/reaktion der deutschen bürger zu der französischen revolution zwischen 1789-1794?
     
  5. Penseo

    Penseo Neues Mitglied

  6. Mercy

    Mercy unvergessen

  7. Klaus P.

    Klaus P. Aktives Mitglied

    Hier ein paar Quellen zum Thema:
    "Brief aus Paris zur Zeit der Revolution geschrieben, Braunschweig 1790", von Joachim Heinrich Campe (mit biograf. Skizze) unter
    http://www.revolution.historicum.net/quellen/campe/vorrede.html und
    "Erinnerungen aus Paris im Jahre 1804" von August von Kotzebue (inkl. Autobiografischem) unter
    http://www.revolution.historicum.net/quellen/kotzebue/index.html und
    "Über Paris und die Pariser (1791)" von Joachim Christoph Friedrich Schulz unter
    http://www.revolution.historicum.net/quellen/schulz/ueber_paris.html

    Falls du Printmedien bevorzugst, ein paar Buchtitel:
    Boehnke, H./Zimmermann, H. (Hg.): Reiseziel Revolution. Berichte deutscher Reisender aus Paris 1789-1805. Reinbek bei Hamburg 1988.
    Günther, H. (Hg.): Die Französische Revolution. Berichte und Deutungen deutscher Schriftsteller und Historiker (Bibliothek der Geschichte und Politik, Bd. 12). Frankfurt/Main 1985

    Ein Referat zu deinem Thema findest du unter http://www.school-scout.de/TMDInfo.cfm?TMD=451
     
  8. heinz

    heinz Neues Mitglied

    Die bestimmende Reaktion auf die Franz. Revolution war doch sicherlich, dass ein einig Vaterland gewünscht wurde, wie es Frankreich durch die Revolution bekam. :grübel:
     
  9. kathi87

    kathi87 Neues Mitglied

    danke volks für eure hilfe. mein referat wäre ansonsten verdammt mager ausgefallen.
     
  10. gromZen

    gromZen Neues Mitglied

    anfangs wurde sie von vorallem den deutschen DEnkern und SChrifsteller wie Goethe, Schiller, Klopstock, usw. als gradios beurteilt. Klopstock sagte einmal "Die fr. Rev. ist die größte Tat des Jahrhunderts.".
    Aber nach dem sich die Rev. immer weiter radikalisierte, verurteilten sie die Taten BEteiligten und revidierten ihre MEinungen.
     
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  11. 22eDemiBrigade

    22eDemiBrigade Neues Mitglied

    Und als sich Napoleon dann 1804 zum Kaiser krönte und damit die RF wiederum zur Monarchie wurde, wandten sich auch noch die letzten dt.Anhänger der Revolution ab.

    So z.B.Ludwig van Beethoven, der seine Napoleon gewidmete 5.Sinfonie noch in aller Eile in Eroica umbenannte... .
     
  12. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Schiller ist vielleicht nicht gerade das beste Beispiel. Es gab ja durchaus einige Deutsche, welche hinter der Radikalisierung standen, wenngleich auch ein Cloots eher eine Ausnahme darstellen dürfte.

    Ich würde anschauen was Axel Kuhn über die Revolution in Deutschland sagt, hinzunehmen müsste man noch als Auswirkung den Sächsischen Bauernaufstand von 1790 und vielleicht die Aussagen des Korrespondenten des Journals des Luxus und der Moden in Paris, der sehr schön verdeutlicht, wann der Wandel in der Ansicht des Bürgertums über die Revolution eintrat. Natürlich lässt sich da mit dem Sturm auf die Tuillerien am 10. August 1792 und der Sturz der Gironde im Juni 1793 die wichtigsten Marksteine festmachen. Allerdings bemerkt man in diesen Berichten, dass sich die Lage schon vor dem Juni abzeichnete, danach setzen dann, bezeichnenderweise die Berichte aus, als die Diktatur beginnt.
     

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