Sachsen-Anhalt - römische Lager, Funde, Interessantes

Archäologischer Synthesebericht: Die monumentalen Moorübergänge im Großen Bruch und ihre zeitliche Neueinordnung

1. Geografischer und historischer Kontext

Das Große Bruch stellt eine historisch bedeutsame, langgestreckte Sumpf- und Niederungslandschaft dar, die über Jahrhunderte eine natürliche Barriere zwischen dem Harzvorland und den nördlich gelegenen Tiefebenen bildete. Archäologische Untersuchungen zeigen jedoch, dass der verhältnismäßig schmale Teil des Moores nordwestlich von Dedeleben-Remmighausen (Landkreis Harz) als natürlicher Engpass für strategische Übergänge genutzt wurde.In unmittelbarer Nähe zu diesem Moorpass – nur etwa 15 Autominuten entfernt – befindet sich das Römerlager Deersheim. Dieses Marschlager belegt massive militärische Vorstöße römischer Legionen tief in das germanische Kerngebiet (Magna Germania), die vor allem in die Epoche der römischen Offensiven des 3. Jahrhunderts n. Chr. (etwa im Kontext des nahegelegenen Schlachtfelds am Harzhorn um 235 n. Chr.) datieren.

2. Der bauliche Befund: Infrastruktur von monumentalem Ausmaß

Die im Jahr 1960 durch das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle durchgeführten Ausgrabungen legten ein komplexes, hochtechnisiertes Verkehrsbauwerk frei. Untersucht wurde ein 273,50 Meter langer, vermessener Abschnitt eines Bohlenweges, an dem zum Zeitpunkt der Grabung noch 131 Pfähle sichtbar waren.Die baulichen Parameter dieses Überganges sprengen die Dimensionen lokaler, germanischer Wirtschaftswege und weisen deutliche Merkmale antiker, staatlich organisierter Pionierleistung auf die Trassenbreite: Die Übergänge besaßen eine fundamentale Breite von 5,50 bis über 7,00 Metern und war als zweibahniges System (zwei getrennte Fahrbahnen) konzipiert. Dies erlaubte einen reibungslosen Begegnungsverkehr schwerer Trosswagen sowie den schnellen, parallelen Marsch großer Truppenkontingente. Das Konstruktionsprinzip: Der Weg basierte auf einer dreireihigen Pfahlstellung. Während die beiden Außenreihen (in einem Abstand von 5,50 m bis 6,00 m zueinander) primär aus einzelnen, seltener aus doppelt gesetzten Pfählen bestanden, war die mittlere Reihe mit einer größeren Anzahl unregelmäßig gesetzter Pfähle besetzt. Diese Mittelreihe fungierte als tragender Unterzug (Firstbalken-Prinzip), um das Durchbiegen der Fahrbahnbohlen unter hoher Last zu verhindern. Die Unregelmäßigkeit zeugt von einer pragmatischen Anpassung vor Ort – wo das Moor weicher war, wurden zusätzliche Stützpfähle eingetrieben.Das logistische Netzwerk: Dass O. Krüger nur 425 Meter westlich des Remmighausener Moores die Pfähle eines zweiten, parallelen Übergangs entdeckte, der von der Gemarkung Westerburg ausging, unterstreicht die Bedeutung dieses Raumes als zentrales logistisches Nadelöhr. ◄--------- 5,50 m bis 6,00 m (Gesamtbreite bis > 7 m) ---------►
[Fahrbahn 1: Nord-Richtung] [Fahrbahn 2: Süd-Richtung]

(Außenreihe Ost) (Mittelreihe) (Außenreihe West)
[Y-Astgabel] [Dichte Stützpfähle] [Haken-Sicherung]
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░░░░░░│ │░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░│ │░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░│ │░░░░░ Moorboden
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3. Holzbearbeitung und Werkzeugspuren

Vier durch O. Krüger freigelegte und sichergestellte Pfähle (Pfh. 1 bis 3 aus der östlichen Reihe, Pfh. 4 aus der westlichen Reihe) liefern wertvolle technologische Details. Die Hölzer wiesen Längen von 1,62 bis 1,96 Metern bei einem Durchmesser von 14 bis 17 Zentimetern auf. Botanisch wurden sie von den Experten in Halle als Traubeneiche (Quercus petraea) bestimmt.Die morphologischen Details der Hölzer belegen eine hochentwickelte, nagellose Zimmermannstechnik: Pfahl 1 (Gabelpfahl): Das obere Ende war als natürliche Astgabel ausgeprägt, um die hölzernen Längsträger der Fahrbahn ohne zeitaufwendige Verzapfung sicher aufzunehmen.Pfahl 2 (Hakenpfahl): Besaß an gleicher Stelle einen hakenförmigen, abwärts gerichteten Ast, der als Verklammerung und Rutschsicherung gegen den seitlichen Druck des Moorbodens wirkte.Werkzeugspuren (Spitzen): Die Pfähle 1 bis 3 besaßen dreikantig zugespitzte Enden, die durch wenige wuchtige Hiebe schwerer Breitäxte entstanden. Pfahl 4 wies dagegen eine 35 cm lange, neunkantige Spitze auf. Diese aufwendige Facettierung (Polygonal-Schliff) deutet auf den Einsatz spezialisierter römischer Pionierwerkzeuge (Dolabrae) hin, um das Holz präzise durch härtere, tieferliegende Bodenschichten zu treiben.

4. Tiefenschichtung der Funde: Ein jahrtausendealter Verkehrsknoten

Die Entdeckung von Keramikscherben vom Neolithikum bis zum Mittelalter beweist, dass diese Engstelle im Großen Bruch ein völkerverbindendes logistisches Nadelöhr über Jahrtausende hinweg war. Menschliche Gemeinschaften haben diesen natürlichen Durchgang seit über 5.000 Jahren gezielt aufgesucht und genutzt. Die kaiserzeitliche Trasse war demnach kein Neubau auf unberührtem Boden, sondern der massive, hochtechnisierte Ausbau einer bereits jahrtausendealten, altbekannten Route. Auch nach dem Ende der antiken Nutzung blieb der Ort im Gedächtnis der Menschen und prägte die mittelalterlichen Handels- und Pilgerwege im Umfeld der Westerburg.

5. Kritische Revision des C14-Datums aus den 1960er Jahren

In den 1960er Jahren erbrachte die radiokohlenstoffbiologische Untersuchung einer Holzprobe dieses Übergangs ein Alter von 200 n. Chr. +/- 100 Jahre. Aus moderner wissenschaftlicher Sicht ist dieser Wert aufgrund gravierender methodischer Fehlerquellen als zu alt einzustufen und bedarf einer Korrektur nach vorn (in Richtung Gegenwart): Der Altholzeffekt (Inbuilt Age): Traubeneichen sind langlebige Bäume. Ein Pfahl von 14 bis 17 Zentimetern Durchmesser mit ausgebildeten Astgabeln repräsentiert eine Wachstumszeit von mindestens 60 bis 100 Jahren. Bei Pfahl 4 waren zudem die oberen 58 Zentimeter des Stammes völlig verwittert, wodurch das jüngere Splintholz (die Rindenzone des Fällungsjahres) fehlte. Wurde die C14-Probe damals aus dem gut erhaltenen Kernholz entnommen, misst man das Wuchsjahr von Baumringen, die lange vor dem Bau der Straße entstanden.Fehlende Kalibrierung: In den 1960er Jahren existierten noch keine hochpräzisen, standardisierten Kalibrierungskurven (wie die moderne IntCal-Kurve). C14-Schwankungen in der antiken Atmosphäre wurden nicht korrekt ausgeglichen, was bei Rohdaten aus diesem spezifischen Zeitraum oft zu einer künstlichen Verschiebung in die mittlere Kaiserzeit führt. Palimpsest-Effekt durch Mehrperiodigkeit: Da die Fundstelle vom Neolithikum bis zum Mittelalter kontinuierlich genutzt wurde, liegen Funde verschiedener Epochen oft dicht beieinander. Bei einer einzelnen Probe in den 60er Jahren bestand stets das statistische Risiko, älteres oder nachträglich repariertes Baumaterial zu erfassen.

6. Fazit und heutige Einordnung

Rechnet man den Altholzeffekt des Eichen-Kernholzes sowie die notwendige radiometrische Korrektur auf das 60er-Jahre-Ergebnis an, verschiebt sich die reale Bauzeit des zweispurigen Monumentalweges von 200 n. Chr. in die Mitte bis zweite Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. (ca. 235–260 n. Chr.). Damit verliert das Bauwerk seinen Charakter als isolierter, unerklärlicher germanischer Pfad. Es entpuppt sich als strategische Hauptversorgungsroute römischer Legionen. Um ihre Truppen, den schweren Tross und militärisches Gerät im Zuge der Kampagnen des 3. Jahrhunderts sicher durch die Sumpfbarriere des Großen Bruchs zu schleusen, errichteten die Pioniere im Vorfeld des Marschlagers Deersheim diesen dauerhaften, zweibahnigen Eichen-Highway.

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In den 1960er Jahren erbrachte die radiokohlenstoffbiologische Untersuchung einer Holzprobe dieses Übergangs ein Alter von 200 n. Chr. +/- 100 Jahre.

Die C14-Methode ist immer mit einer gewissen Schwankungsbreite versehen, die anderen Problematiken hast Du schon aufgeführt. Ich frage mich, ob bei den Stämmen nicht auch anhand der Jahresringe ein Fälldatum (Dendrochronologie) ermittelt worden ist.
 
@Carolus

Nein, das geht aus dem 1962er Bericht leider nicht hervor. Die 4 Stämme sind beim LDA auch nicht mehr auffindbar. Es müssten neue Stämme aus dem Moorboden des Großen Bruchs für Proben herangezogen werden und nach heutigem Standard bestimmt werden. Es existieren aber noch SW Aufnahmen von den damaligen Untersuchungen im ehemaligen Grenzgebiet. Diese hatte ich damals per Handy abfotografiert, jedoch ist die alte Festplatte abgerauscht. Sicherungskopien hatte ich leider keine gemacht.
 
Anbei die Abbildungen vom alten Bericht. Siehe Anhang.
 

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Prähistorische Bohlenwege bewegen sich meist zwischen zweieinhalb und drei Metern Breite, aber es gibt auch einzelne Ausreißer von vier Metern oder gar im Federseebecken bis zu neun Metern Breite.

Der Bohlenweg​
wurde in vier Etappen in den Jahren 1514 bis​
1388 v. Chr. gebaut, ausgebessert und verbrei-​
tert. Am Ende bestand eine 9 m breite Straßen-​
trasse. Auch wenn sie nur auf ihrer jeweils neues-​
ten Bahn für Wagen passierbar gewesen sein​
sollte, so bestand doch ein derart breiter Stra-​
ßenkörper für Ausweichmanöver, Fußgänger und​
Viehtrieb, dass von einer bedeutenden Ansied-​
lung auf der Insel ausgegangen werden muss.​
Schlichtherle, Helmut: Prähistorische Siedlungen, Bohlenwege und Fischfanganlagen. Fortschritte der archäologischen Federseeforschung. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg 31.3 (2002), S. 115–121.
 
Der Denarfund von Dedeleben. Ich hatte sowas noch schwach in Erinnerung. Er weist einige Umlaufspuren auf, war somit lange im Umlauf. Da dieser 2 km westlich von Dedeleben gefunden wurde, passt er zum 7,00 m breiten Westerburger Bohlenweg wie die berühmte Faust aufs Auge.
 

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Und weil es so schön war schiebe ich den Münzfund von Pabstorf, Nachbarort von Defeleben, hinterher. Der ehemalige Bohlenweg lll verlief zwischen Pabstorf und Aderstedt. Einen Denar gibt es nicht. Das ist eine irrige Annahme. Der Sesterz wurde 228 n. Chr. in Rom geprägt. Die Erhaltung der Bronze ist durch den Moorboden hervorragend.
 

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Prähistorische Bohlenwege bewegen sich meist zwischen zweieinhalb und drei Metern Breite, aber es gibt auch einzelne Ausreißer von vier Metern oder gar im Federseebecken bis zu neun Metern Breite.

Danke für diese Info, trifft aber nicht für nördlich des Harzes und Umgebung zu!

Ich denke, ohne weitere Informationen wird man nicht sagen können, ob der Bohlenweg im Großen Bruch nun ein prähistorischer Weg ist oder von Römern angelegt wurde oder von ihnen ausgebaut wurde oder lediglich benutzt wurde. Gibt es denn zu diesem Bohlenweg weitere veröffentlichte Untersuchungen?
 
Hallo an alle :)

Über 1 Jahr ist es schon her und ich wollte noch einmal was zum möglichen Lager Rodleben schreiben. Letztes Jahr hatte ich es dem Landesamt gemeldet. Leider habe ich die Antwortmail nicht mehr und kann deshalb nur sinngemäß zitieren. Laut der Einschätzung sehe es zwar römisch aus, wäre aber ein Hain. Gut, es kann verschiedene Gründe haben, warum man zu dieser Einschätzung kommt. Sollte es sich um die eine Lagerecke handeln, dann würde ich dem sogar zustimmen. Da habe ich mich selber ins Boxhorn jagen lassen und ehrlich gesagt, hat mir die Ecke irgendwie nicht gefallen, weil ich es anders in Erinnerung hatte (gut, es lagen 5 Jahre dazwischen).

Kurzum, die eine Lagerecke gibt es nicht………. Die ist nämlich dort, wo sie schon vor 6 Jahren war und ja, sie ist etwas „tricky“. Es gibt nämlich im linken Bereich einen alten Weg oder eine Leitung. Der Graben kreuzt diesen Bereich um direkt dahinter abzubiegen. Das ist alles relativ sehr dicht beieinander.

Ausschlaggebend ist für mich auch der nördliche Zugang, aber dazu komme ich noch mal.


Lagergröße

Heute würde ich die mit Google ausgemessene Größe angeben und zusätzlich eine Vermutung von der wahrscheinlichen Größe.

Sprung zurück ins Jahr 2020. Für die kurze Seite hatte ich ca. 500m angegeben. Darauf komme ich zurück und würde es so gut wie möglich präzisieren, aber nicht in Metern sondern vorrangig in Passus. Ich habe mir nämlich gedacht, was wurde denn damals ausgemessen. Vielleicht erkennt man eine Systematik und ich würde sogar behaupten, dass es die gibt – nämlich im Seitenverhältnis. Die Seiten sind im Verhältnis 3:5 oder 5:3.

Interessant wären in diesem Zusammenhang die genauen Abmaße der Lager in Trabitz und ggf. Aken. Trabitz sieht nämlich auch nach 3:5 (5:3) aus.

Ausgemessen (bitte eine gewisse Toleranz berücksichtigen) per Entfernungsmesser bei Google wären umgerechnet 332x544 Passus. Ich vermute, dass es wahrscheinlich 330x550 Passus sind.

Wie kommt jetzt die etwas größere Abweichung bei der Längsseite zustande? Ganz einfach – ich war letztes Jahr mal vor Ort und habe mir die Gegebenheiten angeschaut! Einfach mal um einen Eindruck zu erhalten. Die 1 Stunde Fahrt war es mir wert.

Erklärung:

Mit Google misst man ja die direkte Luftlinie, aber was wurde am Boden abgemessen? Interessant ist, dass die längliche Seite mehrere hundert Meter leicht durch eine Senke verläuft. Laut Höhenprofil beträgt der Unterschied zwischen 3 bis 4 Meter. Die Strecke am Boden ist somit etwas länger als die Luftline.
Die Frage ist, ob so ca. 6 Passus oder knapp 9 Meter zusammenkommen?
Die Lagergröße würde ich deswegen mit ca. 40 ha angeben. Das wären knapp 20 ha weniger als in Trabitz.

Zugang zum Lager

Letztes Jahr im Mai konnte ich die Entfernung zwischen Graben und Titulum nur beschreiben (ungefähr die Hälfte der Fahrgasse, deren Breite ca. 36m beträgt). Danach wurden die Luftbilder noch einmal aktualisiert (mittlerweile in 2026 schon wieder). Erst ist mir das Titulum nicht aufgefallen, weil so schön wie 2020 wird es wahrscheinlich nicht wieder werden, aber bei genauer Betrachtung und mit Bildbearbeitung kann man es sehen. Ich habe mehrmals gemessen. Der Abstand variierte zwischen 10 bis 12 Passus.
Auffällig ist, dass der Zugang auf der kurzen Seite nicht exakt in der Mitte ist. Auf der Längsseite schon.
Interessant ist auch eine Bodenanomalie genau in der Mitte vom vermeintlichen Lager mit den Abmessungen 18mx18m.

Ausrichtung

Mittlerweile habe ich mich persönlich mit der Lage sogar angefreundet, obwohl die Entfernung zur Elbe – Stand heute – ca. 1,8 Km beträgt. Ich finde sie sogar genial im Hinblick auf die Ausrichtung - exakt zum Elbübergang Brambach und Richtung Fläming. Strategisch betrachtet sogar auch für den Tross. Dieser wäre nämlich durch die Lage vom Lager und der Elbe von 2 Seiten geschützt.
Bei Bedarf kann ich die Bilder noch einmal einstellen bzw. auch die aus 2025/26.

Meine persönliche Meinung ist, dass es sich um Reste eines römishhen Lagers handelt. Wahrscheinlich auch im Zusammenhang mit den anderen auf der westlichen Elbseite bzw. an der Saale. Vielleicht hat man die Gunst der Stunde genutzt, wenn man schon so tief ins Innere von Germanien vordringt, und hat die Elbe zusätzlich überschritten.

Was natürlich noch fehlt, sind entsprechende Funde....oder würde es sogar schon einen geben - indirekt? Es wurde das Ringknaufschwert von Töppel erwähnt.
Töppel liegt exakt 10 römische Meilen entfernt.

Zum Schluss mal eine unmaßstäbliche Zeichnung von den bisherigen Gräben. Es kann sich jeder sein Teil denken, was es werden könnte, wenn die weiteren Grabenreste ersichtlich sind.

Puuh, jetzt bin ich etwas durch o_O

Einen schönen Abend wünsche ich noch
Steffen
 

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Kannst du nochmal die Luftbilder anfangen, die deine Vermutung stützen? Ich hatte seinerzeit kein Titulum erkennen können. Und warum hat das Landesamt deine Vermutung konkret nicht bestätigt?
 
Auf diesen Bildern konnte ich bei bestem Willen kein Titulum erkennen.
Das Bild mit dem mutmaßlichen Titulum, das ist das Titulum eingekreist. Ob es eines ist, oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Ich sehe, was BR110 meint, und es könnte wohl eines sein, aber es könnte genausogut eine andere Verfärbung oder UNtergrundstruktur sein, die in keinerlei Zusammenhang zu den anderen Verfärbungen steht.
 
Der eingekreiste Bereich war m.B.n. kein Titulum, da der eigentliche "Lagergraben" keine Unterbrechung aufwies. Die spielkartenförmige Ecke war schon interessant, aber wenn das Landesamt abwinkt, muss es hierfür ja eine Begründung geben. Was meint das Landesamt mit Hain?
 
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