jschmidt
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der sich ja schon um Numantia verdient gemacht hat. Irgendwie rührt mich seine 100 Jahre alte Vision an (zitiert bei Barceló, S. 45):Wichtig ist der deutsche Archäologe Adolf Schulten...
»Wenn erst Andalusien seinen Schliemann findet, dann wird die
Kultur des alten Tartessos auferstehen, glänzend und überraschend
wie die von Kreta in den Palästen von Knossos und Phaistos.«
Im Textabschnitt »Magie fremder Länder« schreibt Barceló (S. 47): Die Kulturregion Tartessos »bestand aus einer Vielzahl von Siedlungen und Stämmen, die sich unter Einschluss des Guadalquivirtales von der heutigen Provinz Huelva nach Westen hin ausdehnten«. Auch den Arganthonios scheint er für real zu halten; viele sehen das anders.
Er ergänzt: »Die antiken seefahrenden Völker besuchten regelmäßig die Region, legten an deren Küsten Stützpunkte an, trieben Handel, knüpften Kontakte mit den dortigen Oberschichten und trugen dazu bei, die Potenziale des Landes allgemein bekannt zu machen und das bis dahin in sich gekehrte Tartessos aus dem Dornröschenschlaf wachzurütteln.« Den letzten Halbsatz verstehe ich nicht ganz.
Aber nochmal zurück zur Ausgangsfrage nach dem »indoeuropäischen Adel«: Gesetzt, es gäbe ihn, aus welcher Gegend könnte er nach Tartessos gekommen sein? Ist dieser Adel identisch mit der erwähnten Oberschicht? (Spekulieren ist ausdrücklich erwünscht!)