Warum Askese und Selbstkasteiung?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Mittelalter" wurde erstellt von Laudine, 2. Oktober 2006.

  1. Laudine

    Laudine Neues Mitglied

    Vielleicht könnt ihr mir helfen:

    Ich würde gerne verstehen, warum (vor allem) im MA Mönche u.a. gläubige Menschen sich selber Schmerzen zugefügt haben. Diese 'Selbstfolter' ging ja teilweise bis kurz vor den Tod. Oder man wollte andere Grenzen überschreiten: Ekel, Hunger, Kälte, Wärme. Und alles im Namen Gottes.
    Z.B. soll Hildegard v. Bingen das Waschwasser von Aussätzigen getrunken haben. Wilhelm v. Malavalle (Wilhelmiten) soll sich Eisennägel unter die Fingernägel gerammt und sein Leben lang gefastet haben. Johannes Bonus (Johannboniten) soll extra warme Kleidung im Hochsommer getragen haben.
    Dann gibt es die Büßergürtel, die Peitschen, Feuer usw. Ich weiß, dass die Geschichten nicht immer wahr sind.
    Trotzdem war die Vielzahl bei den verschiedenen Arten der Selbstkasteiungen enorm groß.

    Aber wozu das alles? Fühlte man sich so Gott näher? Oder fühlte man die sündige Seele des Menschen so stark, das man sich wieder 'rein' prügeln wollte?
     
  2. askan

    askan Neues Mitglied

    Mich erinnert es ein wenig an das "Borderline-syndrom".
     
  3. hyokkose

    hyokkose Gast

    Ich möchte auf einen Beitrag (wenn auch zu einer anderen Frage) und einen Wikipedia-Artikel hinweisen.

     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Oktober 2006

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