Wie der Römer seine Beute verteilte

Obacht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Also würde dein "Gerüst" mehr zählen als archäologische Befunde??

Tut mir echt Leid, aber so ein absurdes Argument kannst du nicht bringen!

Außerdem schau dir bitte nochmal meinen Fragen in 157 an!!!!!!!!!!
Also dann nochmal!!!!!!!!!!

Wenn es dir nicht genehm ist, hier Fragen zu beantworten, dann mußt du dich ernsthaft damit auseinandersetzen, das eventuell mit deiner These was nicht stimmt und einige Dinge nochmal überdenken, ich verweise hier wiederholt auf Antwort 2 und 3!!!!!!!!!!!!!!!
 
"Also dann nochmal!!!!!!!!!!"

Auf dein Stakkato werde ich nicht mehr eingehen. Wenn das nicht aufhört, werde ich dich ignorieren müssen.
 
Das ändert aber nichts daran, das du deine These hier immer noch nicht hinreichend begründen konntest/ mit belastbaren Fakten festigen konntest. Ohne unsere Fragen zu beantworten wird dir das auch nicht gelingen.
Wieso hast du so einen Tunnelblick? Bist du in deiner These so festgefahren das du nichts anderes mehr sehen kannst?
Wieso willst du die Fragen nicht beantworten? Du hast doch die These aufgebracht! Es ist doch nicht unsere Sache deine Fragen zu beantworten. Du mußt doch ersteinmal uns überzeugen. Wie soll das ohne Fragestellung unsererseits funktionieren?
 
Die Gleichzeitigkeit aller Anlagen wird durch das Gerüst bewiesen. Andernfalls würde es gar nicht existieren.

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich Lollar und Wölfersheim für möglicherweise temporäre Lager halte.

Diese Lager in der Ebene mit etwas Bewegungsspielraum machen vermessungstechnisch Sinn.

Man braucht Messpunkte mit Spielraum, weil man unmöglich alle kommenden Punkte vorhersehen kann. Quasi im Wechsel von gegebenen/gewünschten und flexiblen Punkten hat man sich vorangetastet.


Deine gegebenen Infos werde ich mir noch ansehen müssen.
Entschuldige, jetzt bin ich verwirrt. Waldgirmes wurde aufgegeben, daher ist dort auch kein Land mehr zu verteilen. Ab 85 n.Chr. gehörte es zum Limesvorfeld. Dein selbst formulierter Ansatz, Landvermessung zur Verteilung bzw. Verpachtung ist grundsätzlich möglich, nur macht dies in der freien Germanien keinen Sinn. Die ab dem Beginn des 2.Jahrhundert im Gießener Becken siedelnde rhein-weser-germanische Gruppe unterlag mit Sicherheit keinem römischen Recht (und zahlten sicher keine Pacht).

Für Reimershausen kenne ich noch keine Datierung, soweit ich weiß ist es möglichweiße ein drususzeitliches Marschlager: ich würde auch nicht ausschließen, dass Reimershausen ein sehr frühes Marsch-Lager ist, vom cäsarischen Feldzug 55 v.Chr. - dann wäre die Ungleichzeitig noch auffälliger. Und es macht keinen Sinn ein militärisches Marschlager mit einem Kataster zu verbinden. Falls Cäsar sich tatsächlich auf dem Rückweg zu den Ubiern aus dem Gebiet der Sugambrer befand, dann benutzte er einen Höhenweg, die schnellste und beste logistische Verbindung Richtung Dünsberg. Jedenfalls würde Gladenbach für diesen historisch überlieferten Feldzug in Frage kommen.
 
Als Moderator gesprochen: Ich halte es für nicht zielführend, andere Mitglieder zu ignorieren.
a) du bekommst einen Teil der Diskussion nicht mehr mit und verstehst ihren Fortlauf nicht.
b) letztendlich schützt du dich damit bloß gegen die Überprüfung deiner These. Es sei denn, du willst keinen Erkenntnisgewinn.
 
Leute, Leute , Leute. Macht's doch nicht so kompliziert.

Ihr müsst euch einfach nur verinnerlichen, dass es unmöglich ist, per Münzwurf von Waldgirmes nach Karben zu gelangen.

Vielleicht mal ein paar Tage darüber schlafen.

Wenn ihr das akzeptiert habt, könnt ihr euch daran machen, dies alles nachzuvollziehen.

Andernfalls können wir uns hier auf ewig im Kreis drehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr müsst euch einfach nur verinnerlichen, dass es absolut unmöglich ist, per Münzwurf von Waldgirmes nach Karben zu gelangen.
[...]
Wenn ihr das akzeptiert habt, könnt ihr euch daran machen, dies alles nachzuvollziehen.
Wenn ich bedenke, dass zwischen der Aufgabe von Waldgirmes und der Anlage von Karben zwei bis drei Legionärsgenerationen liegen, dann weiß ich überhaupt nicht, was ich da akzeptieren soll, um es nachzuvollziehen. Das ist doch genau der methodische Fehler, den schon dein Spiritus rector immer begangen hat und den zu beachten (um ihn nicht ebenfalls zu begehen) ich dich bereits in #3 aufmerksam gemacht habe..

Ich befürchte, da liegt der gleiche methodische Fehler vor, den auch Divico, den du Geognost nennst, sich nie hat annehmen wollen:

  • was nicht ins Schema passt wird ignoriert
  • was ins Schema passt, wird gehighlighted
> Bestätigungs-Bias bzw. selektive Evidenz​
  • die Zeitstellung der entsprechenden Fundorte müsste aufeinander Bezug nehmen. "X ist römisch" reicht nicht. Das müsste dann schon aus einem Guss sein. Also nicht etwas aus der augusteischen Zeit und etwas aus dem 3. Jhdt.
  • Es gibt wahrscheinlich hinreichend römische Fundstellen, wenn du die Parameter verändern würdest, wärest du ähnlich erfolgreich mit deinen Funden. Deine These würde aber nur dann sinnvoll sein, wenn das nicht passierte. Du müsstest also, um deine These zu überprüfen, andere Parameter einstellen und dann noch mal genauso vorgehen. Und wenn sich dann, nach Versuchen mit einer erkleklichen Anzahl an Parametern tatsächlich herausstellen würde, dass die bisherigen Parameter statistisch signifikant erheblich mehr Fundorte zu tage förderten, als alle anderen, dann könntest du vielleicht eine Entdeckung gemacht haben.
  • Divico/Glasnost hat in seinem Überschwang sich oft dazu hinreißen lassen, alles in seine Thesen mit einzubeziehen: Römerlager, Gutshöfe, Marktplätze, Stadttore, Meilensteine. Was gerade eben in die von ihm favorisierte Entfernungsmatrix passte. Das ist beliebig.
  • Divico/Perestrojka ist außerdem hingegangen und hat Orte für römisch erklärt, wo es keinerlei bekannte römische Funde gab, damit war dann endgültig der Zirkelschluss erreicht.
Das alles hat Divico/Geognost nicht für sich annehmen wollen. Ich hoffe, du bist da kritischer mit dir selbst und deiner These.
 
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