gruengruen
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In Carnac habe ich mir die megalithischen Strukturen angesehen. Da alles in Französisch war, habe ich relativ wenig von der Beschreibung mitbekommen. Es gab viele Dolmen zu sehen und soweit ich verstanden habe, waren die in den Fels gebauten Grabkammern bzw. Felshöhlen mit Hügeln überdeckt, wobei die Erde jetzt schon weg ist. Außerdem gab es riesige Tumulus-Hügel zu sehen, wie der bei „Saint-Michel“ – dort wurde interpretiert, dass die großen Hügel ein Einzelgrab oder zumindest für wenige Personen errichtet worden seien.
Wenn die Jungsteinzeit eigentlich noch relativ egalitär war, erscheint es mir nicht sinnvoll, dass solche riesigen Strukturen nur für einzelne Menschen gebaut wurden? Wenn Reichtum schon über eine besondere Kette oder ein Steinbeil ausgedrückt werden kann. Könnte es nicht viel mehr sein, dass diese großen Hügel mehrere Eingänge hatten und einfach länger genutzt wurden? Vielleicht so wie die Felstunnelgräber: Auch die wurden von mehreren Generationen, teils über viele hundert bis zu 1000 Jahre, benutzt. Dass man Reste von nur einem Skelett gefunden hat, heißt ja nicht, dass es früher mehrere gegeben hat und die einfach nur vergangen sind, sodass wir keine Rückstände mehr finden.
Wenn die Jungsteinzeit eigentlich noch relativ egalitär war, erscheint es mir nicht sinnvoll, dass solche riesigen Strukturen nur für einzelne Menschen gebaut wurden? Wenn Reichtum schon über eine besondere Kette oder ein Steinbeil ausgedrückt werden kann. Könnte es nicht viel mehr sein, dass diese großen Hügel mehrere Eingänge hatten und einfach länger genutzt wurden? Vielleicht so wie die Felstunnelgräber: Auch die wurden von mehreren Generationen, teils über viele hundert bis zu 1000 Jahre, benutzt. Dass man Reste von nur einem Skelett gefunden hat, heißt ja nicht, dass es früher mehrere gegeben hat und die einfach nur vergangen sind, sodass wir keine Rückstände mehr finden.