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Alt 24.02.2012, 21:22   #101
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Wilfried sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Oder "Schreibübungen" :-)
Im Ernst, die eine Seite ist "Ritzen üben" und die andere jeweils die wichtigen "Hersteller/Herkunftszeichen"
Zeichen ritzen, Kasten drum zur Abgrenzung und das nächste. Und dann ganz profan als "Erinnerungsstück" mitbrennen.
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Was ein Mensch denken kann , passiert irgendwann
Murphy
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Alt 24.02.2012, 21:30   #102
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Zitat:
Wilfried Beitrag anzeigen
Oder "Schreibübungen" :-)
Im Ernst, die eine Seite ist "Ritzen üben" und die andere jeweils die wichtigen "Hersteller/Herkunftszeichen"
Zeichen ritzen, Kasten drum zur Abgrenzung und das nächste. Und dann ganz profan als "Erinnerungsstück" mitbrennen.
Und die Sumerer habe zig-tausende Ritzübungen in Ton gebrannt?

"Ritze-Übungen" macht man nicht auf aufwendiger Töpferware, wie man sie aber bei den Donaukulturen öfter findet. Das waren wertvolle Stücke, die Schrift - so es eine ist - oft mit Muschelkalk ausgemalt. Das macht man auch nicht mit "Schmiedezeichen".
Was spricht gegen die Interpretation als frühe - sicherlich einfache - Schrift? Dass es nicht sein darf?
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Alt 25.02.2012, 09:26   #103
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Wilfried sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Was bei diesen Tonscheiben gegen Schrift spricht?
Die eine Seite ist zu sehr wie ein Ornament, allerdings "roh".
Die andere zeigt Zeichen in Kästchen, gut, das sind Hieroglyphen auch.

Ich bin nicht der Mensch, der behaupten kann, das sei keine Schrift, ich kann nur sagen, wie es für mich aussieht.

Keilschrift zeigt auf einem Exponat wiederkehrende Zeichenfolgen und längere Zeichenfolgen, ägyptische und Chinesische Schrift auch. Das gleiche gilt für die japanische Silbenschrift. Auch Sanskrit sieht auf den ersten Blick schon wie Schrift aus. Auch arabische Schriftzeichen sind von Laien als Schrift zu erkennen.

Diese Zeichen passen da nicht so rein
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Alt 09.06.2012, 23:43   #104
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Beiträge: 9
chandartha ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Nachdem ich durch Haarmanns "Donauzivi." von der "Vinca-Schrift" las, suchte ich zum Vergleich mir "Karanovo III - Beiträge zu Neolithikum in Südosteuropa, von Stefan Hiller und Vassil Nikolov" dazu.

Haarmann kommt mir etwas zu "populär-wissenschaftlich" herüber
(Was mir durch Häuslers Meinung über Haarmanns Indogermanentheorie fast als Bestätigung erschien)

Grundsätzlich würde ich nicht ausschließen, das es sich um Bedeutungsinhalte dabei handelt, wohl aber eher auf ein gesellschaftliches Gebiet (Kult, Religion) beschränkt.

Hab das hier etwas versucht zusammen zu fassen:
Kult & Geschichte: Alteuropa III - Vinca-Kultur (Donauzivilisation)

Insbesondere:
aus "Karanovo III" (Hiller+Nikolov),
zu Körös-Keramik:
"Vier mal drei parallele Linien laufen ... vertikal vom Boden bis zum Rand. Das Motiv imitiert ganz klar das ursprüngliche Trag- und Aufhängesystem von Kürbisgefäßen ..."
... wo ich fast meinen würde, das H.Haarmann daraus auch schon "Schrift" machen würde.
chandartha ist offline   Mit Zitat antworten
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