Bosnische Pyramiden und Butmir - Die Wahrheit

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von exit, 9. Februar 2012.

Schlagworte:


  1. exit

    exit Neues Mitglied

    Der Film "Die Pyramide der Wahrheit" dokumentiert die Ereignisse um die Ausgrabungen an "bosnischen Pyramiden" und neolithischen Siedlungen der Butmir-Kultur. Bald in Berlin im Kino und für alle anderen bereits auf DVD zu haben.
    Wert anzuschauen... für alle die tatsächlich an der Wahrheit Interesse haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2012
  2. Stilicho

    Stilicho Aktives Mitglied

    Ja klar, da sind wir uns alle einig.
     
  3. exit

    exit Neues Mitglied

    Es handelt sich um eine Langzeit Beobachtung von Ausgrabungen(2002-2009) an neolithischen Siedlungen der Butmir-Kultur einerseits und gleichzeitig Beobachtung der Ereignisse um die "bosnischen Pyramiden" dessen Ausgrabungen in unmittelbaren Nähe stattfinden.
     
  4. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Eine von vielen Minen der Region, Verwandte von mir lebten in der Region deswegen kenne ich mich ja ein wenig aus. Es ist eine Mine gewesen. Die gefundenen Pyramideneingänge sind Schächte gewesen.

    Außerdem das Bosnien als solches erst im 10. Jahrhundert erwähnt wird als Provinz innerhalb des Reichs von Caslav. Wenn das Pyramiden sein sollen (sind es aber nicht) hieß das Gebiet vor Jahrtausenden sicher anders.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2012
  5. exit

    exit Neues Mitglied

    Mag sein dass das Gebiet vor Jahrtausenden anders hieß, aber die Toponymie sind das was meist über Jahrtausenden verbleibt. Der Fluss Bosna ist wahrscheinlich der älteste Toponymie des Gebiets. Heutige Namen der Länder und Volker haben mit dem Thema oder mit dem Film nichts zu tun.
     
  6. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Wer sagt das sowohl Sava als auch Donau sind auch sehr alt. Ganz zu schweigen das die meisten Toponyme slawischen Ursprung sind.
     
  7. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    @exit: Diese Themen sind nicht meine Baustelle, aber ich lese sie dennoch aus allgemeinem Interesse.

    Und bisher ist substantiell wenig gekommen, Deine Thesen zu unterstützen. Außer ein Verweis auf eine DVD, was immer auf den netten Filmchen oder Bildchen sein soll.

    Wenn nicht mehr kommt, dann ist das bisher "kalter Kaffe" und Zeitverschwendung zu lesen. Also bitte ein wenig mehr Respekt vor dem Interesse / Zeitbudget anderer Teilnehmer des Forums. :winke:
     
  8. exit

    exit Neues Mitglied

    ekonstruktion spätneolithischer Siedlungsprozesse in Zentralbosnien (5200-4500 v. Chr.)

    Gemeinsam mit dem Bosnisch-Herzegowinischen Landesmuseum Sarajewo (Zemaljski Muzej) führen das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel und die Römisch-Germanische Kommission Frankfurt des Deutschen Archäologischen Instituts seit dem Jahr 2002 in Zentralbosnien archäologische Untersuchungen zum Spätneolithikum der Region durch.


    Lageplan
    Die Gebirgslandschaft Zentralbosniens nahm in der Jungsteinzeit kulturell eine Mittlerposition zwischen dem Adriagebiet und dem Donauraum ein. Bereits seit dem Frühneolithikum (um 6000/5800 v. Chr.) sind hier im archäologischen Fundgut Bezüge in die Nachbarregionen erkennbar, welche die Einbindung Zentralbosniens in weiträumige Kommunikationsnetzwerke anzeigen. Die Verbindungen verliefen über die bis heute verkehrsgeografisch bedeutende Route in den Flusstälern der Neretva (Herzegowina) und der Bosna (Bosnien).

    Im zentralen Flussgebiet der Bosna bildete sich um 5200/5100 v. Chr. die nach einem Fundort bei Sarajewo benannte spätneolithische Butmirgruppe heraus, deren Entwicklung in dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Die Rekonstruktion spätneolithischer Siedlungsprozesse in Zentralbosnien“ in einer exemplarisch ausgewählten, geografisch gut abgrenzbaren Siedlungskammer bei der Stadt Visoko erforscht wird. Im Mittelpunkt der Feldarbeiten steht die Tellsiedlung Okolište aus der Zeit zwischen 5200 und 4500 v. Chr., die als möglicher Zentralort der Siedlungskammer infrage kommt.
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich dachte die Osmanagic-Adepten seien inzwischen ausgestorben. :fs:
     
  10. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Ein paar Siedlungen können keine Pyramide bauen, dafür braucht man ein Staatswesen wie es Ägypten war.
     
  11. exit

    exit Neues Mitglied

    Nationalismus jegliche Art ist, glaube ich unerwünscht, und die Geschichte lehrt uns darüber in allen Hinsichten. Die jüngste Vergangenheit lässt eher an der Zukunft zweifeln. Wenn wir was positives von unseren weiten Vorfahren lernen können, unabhängig davon ob Sie Butmir, Vinca, Starcevo, usw. repräsentieren, dann ist das wunderbar.
     
  12. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Der Tell Okolište ist im Übrigen tatsächlich ein sehr interessanter Fundort, an dem man Entwicklung und Dekadenz dieser Tellsiedlung sehr schön ablesen kann.
    Und die humanen Überreste, die man im ehemaligen Siedlungsgraben gefunden hat, geben echte Rätsel auf. Mit Osmanagics Hirngespinsten hat das aber nichts zu tun.
     
  13. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Über was redest du.

    Und was haben jetzt Vinca und Starcevo mit den Pyramiden zu tun.

    Außerdem argumentiere ich auch gegen Serben die Fantasieren das die Vinca Zeichen die vorform des Kyrillischen sind in einem serbischen Forum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2012
  14. exit

    exit Neues Mitglied

    Unabhängig der Bau von Pyramiden, Butmir-Kultur und vor allem Okoliste hatte, laut deutschen Archäologen Staatsmerkmale. Dies allerdings, sollte keineswegs sie zum Erbauer von Pyramiden darstellen.
     
  15. exit

    exit Neues Mitglied

    Keiner sagt dass sie mit den Pyramiden etwas zu tun haben. Es sind genau so wie Butmir Zeugen von fortschrittliche Zivilisation, die mit sehr primitiven mittel aus heutiger Sicht, hochwertige künstlerische Gegenstände, kulturelle Bräuche und Traditionen hinterlassen haben. Es wäre schon an alle positiven Fakten aus der Geschichte anzuknüpfen und darauf aufzubauen. Ohne dabei nationalistisch zu werden, versteht sich.
     
  16. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Über die Donaukulturen kann man gerne reden, biete aber ohne Pyramiden oder sowas.

    Außerdem ist mir nicht klar welche Taditionen und Bräuche diese Kulturen hinterlassen hätten, welche man bis heute zurückverfolgen kann.
     
  17. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Welche 'Staats'merkmale soll Okolište gehabt haben? Okolište zeigt gewisse Merkmale einer Organisation, die sich im regelmäßigen Baubefund spiegeln. Das macht aber noch keinen Staat und keine Staatsmerkmale aus.
    Zum Thema Pyramiden: bei dem Raubbau an der Natur (ich jedenfalls hätte als Anwohner Angst vor Erdrutschen!) den Osmanagic betrieben hat, ist er realtiv schnell auf gewachsenen Fels gestoßen. Spätestens jetzt hätte jeder noch so gläubige Adept begreifen müssen: Wir haben unsere eigene Hypothese widerlegt. Insofern ist es eigentlich reichlich müßig, über die "Pyramiden" zu diskutieren. Es sei denn, man wäre ein Geologe, aber dann gälte :falschesforum:.
    Ich habe ernsthaft nicht geglaubt, dass es immer noch Leute gibt, die Osmanagics These anhängen. :nono:
     
  18. exit

    exit Neues Mitglied

    Sie sollten dann unbedingt den Film sehen. Ein hierarchisches System von Siedlungen, Okoliste als Hauptort, tausende von Einwohner, planmässiger Bebauung, Religiöse Hierarchie usw. Langjährige Beobachtung unausweichlich verbunden mit Ausgrabungen an den "bosnischen Pyramiden".
     
  19. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Der Berg ist riesig wäre es eine Pyramide hätte man hunderttausend Leute gebraucht.
     
  20. exit

    exit Neues Mitglied

    Eine Pyramide ist eine geometrische form, selbst wenn natürlichen Ursprungs.
    Es geht mehr darum ob die Menschen damit was zu tun haben. Ich habe verstanden Du glaubst nicht daran.
     

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