Kennedy und die Schweinebucht

Dieses Thema im Forum "Blockbildung und Kalter Krieg" wurde erstellt von El Quijote, 26. November 2016.

  1. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter


    Nach anfänglicher Leugnung übernahm die Regierung Kennedy die Verantwortung für die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht. Aber wie viel wusste Kennedy eigentlich von den Vorbereitungen, wie groß war seine Möglichkeit auf eine Einflussnahme? Er war, als die Invasion stattfand, gerade drei Monate im Amt, Luftunterstützung hat er den Invasoren verweigert. Hat die CIA Kennedy vor vollendete Tatsachen gestellt oder hätte er die Chance gehabt, die Invasion zu verhindern? Oder hat man die militanten Exilkubaner womöglich auch einfach loswerden wollen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2016
  2. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Die Pläne für die Invasion sind schon unter Kennedys Vorgänger Eisenhower ausgearbeitet worden. Laut der englischen Wiki zur Invasion in der Schweinebucht sind die Planungen unter dem CIA-Chef Dulles entstanden und wurden dann von Präsident Eisenhower genehmigt.

    Spätestens mit seinem Amtsantritt hätte Kennedy die Planungen stoppen können. Allerdings wird der Sachverhalt noch dadurch verkompliziert, dass es sich offiziell um keine US-Intervention handeln durfte, sondern um eine innerkubanische Auseinandersetzung: die in der Schweinebucht gelandeten Truppen bestanden aus Exil-Kubanern, die Flugzeuge trugen kubanische Hoheitsabzeichen.

    Eine Verstärkung der Invasionstruppen mit regulären US-Truppen wäre außenpolitisch unmöglich gewesen, weil dann spätestens die US-Beteiligung offensichtlich geworden wäre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kennedy bzw. die USA die Exilkubaner ins Messer haben laufen lassen. Cui bono?

    Ob die CIA ihre eigene Politik verfolgt hat, ist schwer zu beurteilen: als Präsident hatten Eisenhower bzw. Kennedy das letzte Wort über die inoffizielle US-Beteiligung, jedoch hat der CIA über entsprechend selektive Informationen die Entscheidung beeinflussen können.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter


    Ike war Republikaner, Kennedy Demokrat. Die Exil-Kubaner neigen eher der republikanischen Partei zu (ob das damals allerdings bereits so war oder eine jüngere Entwicklung, weiß ich nicht). Ohne hier Verschwörungstheorien entwickeln zu wollen - und ich weiß, dass die These das Potential dazu hätte - ist es einfach eine Überlegung, ob es Kennedy nicht ganz recht kam, militante Exilkubaner loszuwerden.

    Natürlich hatte Kennedy formal den Oberbefehl (potentielle Verschwörungstheorie #2, ohne dass das so gemeint wäre) - aber wie informiert war er tatsächlich vor der Invasion über die Invasion? Nur ein Gedankenspiel.
     
  4. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Nach den Angaben der englischen Wiki hatten bei der Präsidentschaftwahl beide Kandidaten eine harte Haltung ggü. Castro, also sowohl Kennedy (Demokraten) als auch Nixon (Republkaner).

    aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Bay_of_Pigs_Invasion

    Ich weiß nicht, ob und welche Dokumente zu den damaligen Vorgängen schon freigegeben sind. Ausschließen kann man natürlich nicht, dass die CIA ihre eigene Politik verfolgt hat, die möglicherweise konträr zu der des Präsidenten stand.
     
  5. hatl

    hatl Premiummitglied

    Im März 1960 beauftragt Eisenhower die CIA Castro zu beseitigen.

    Dies unmittelbar im Anschluss an eine sowjetische Handelsausstellung, verbunden mit dem ersten, und erfolgreichen, Besuch einer Delegation Moskaus im Februar. 1)
    Man kann das in der neokolonialen Tradition der Entmachtung Mossadeghs 1953, oder dem Eingreifen in Guatemala 1954 sehen, oder auch der späteren Ermordung Allendes.

    Jedenfalls wird Kennedy noch vor Amtsantritt mindestens über die Absicht informiert:
    „Before his inauguration [20.Jan 1961], John F. Kennedy was briefed on a plan by the Central Intelligence Agency (CIA) developed during the Eisenhower administration to train Cuban exiles for an invasion of their homeland.“
    Im Folgemonat der Amtseinführung autorisiert er das Vorhaben „February 1961, President Kennedy authorized the invasion plan.“
    https://www.jfklibrary.org/JFK/JFK-in-History/The-Bay-of-Pigs.aspx

    Die Vorstellung Kennedy habe nicht die Chance gehabt die versuchte Invasion zu verhindern ist nicht plausibel. Denn er war offensichtlich nicht nur informiert, sondern übte auch den entscheidenden Einfluss aus.
    Schwer vorstellbar ist mir, dass er die Exilkubaner loswerden wollte.
    Und ebenso schwer kann man sich vorstellen, dass ein tatsächlich erfolgter amerikanischer Bomberangriff am 15. April (zwei Tage vor der Invasion und getarnt als kubanische Luftwaffe), ohne sein Einverständnis möglich gewesen sei.

    Eine andere Frage ist, wie Kennedy denn in der Frage selbst gesonnen war, bzw. inwieweit er sich in der „Tradition“ .befand.
    November 1961, ein knappes Jahr vor der Kubakrise, starten die Kennedy-Brüder das Projekt Mongoose: Beseitigung Castros, mit jedem geeigneten Mittel.
    http://www.nytimes.com/1997/11/19/u...ow-anti-castro-ideas-proposed-to-kennedy.html
    http://www.spiegel.de/einestages/geheimoperation-mongoose-todesgruesse-aus-washington-a-948316.html

    Daher würde ich vermuten, dass lediglich das Scheitern der Landung in der Schweinebucht dem Interesse Kennedys widersprach.



    1) Eine tolle Beschreibung des zehntägigen Besuchs Anastas Mikoyans in Kuba gibt sein Sohn Sergo in „The Soviet Cuban Missile Crisis“ in Kapitel 3.
    In diesen zehn Tagen fand eine Annäherung statt, die weit über das schließlich unterzeichnete Handels- und Kreditabkommen (1 Mio Tonnen Zucker und 100 Mio $ Kredit) hinausreichte.
     
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  6. hatl

    hatl Premiummitglied

    Guckst Du hier:
    http://nsarchive2.gwu.edu//NSAEBB/NSAEBB341/IGrpt1.pdf

    1997 wird der interne CIA-Untersuchungsbericht vom November 1961 freigegeben.
    („Sanitzed“, d.h. er enthält ein paar Schwärzungen zu Namen und Orten)

    Wenn sich jemand die Zeit nehmen will, eine wirklich spannende, ja fast unglaubliche, Lektüre von ca. 230 Seiten.

    Ein paar Anmerkungen dazu:

    Nach dem Scheitern der Landung in der Schweinebucht, und einiger damit verbundenen militärischen Ablenkungsmanövern an anderen Stellen, wird der CIA-Chef Allan Dulles gefeuert (sein Rücktrittsgesuch wird akzeptiert) ebenso wie seine Stellvertreter. Unter seinem Nachfolger entsteht dieses Dokument, von dem 20 Kopien erstellt werden, eine davon für das „Foreign Intelligence Advisory Board“ des Präsidenten.

    Es enthält eine Aufstellung der Budgets (in Summe 44 Mio. Dollar), und der unternommenen Anstrengungen:
    Sehr bald schon nach Eisenhowers Entscheidung (Appendix A – PDF 161) beginnen Sabotageaktionen, Infiltration mit Agenten, Agitation durch Presse und Rundfunk (gray stations wie etwa Swan Radio auf einer honduranischen Insel),
    und, man liest es mit Staunen, 12.000.000 Pfund Flugblätter abgeworfen über Kuba (1 kg für jeden Kubaner). Die Insel wird permanent von US-Flugzeugen überflogen, außer in den Tagen vor der Landung selbst.
    Denn da wurden diese nun benötigt um die bewaffneten Gruppen von Guatemala zu einem Hafen in Nicaragua zu bringen, von dem aus der maritime Teil der Aktion startet.
    Der Report enthält Angaben zu Anzahl Art der Schiffe, der Flugzeuge, der Waffen (inkl. Panzer Mörser) usw. usw.
    Auch Trainingsgebiete (Florida, Guatemala, Panama) werden genannt.

    Die CIA geht im April 1961 ohne weitere Begründung davon aus, dass nach der Landung eine größere Anzahl von kubanischen Kämpfern den Eindringlingen anschließen werden.
    Für 30.000 dieser Kämpfer werden Waffen und Ausrüstung, sowie deren Transport vorgehalten.
    Und selbst wenn es nicht gelänge Castro zu beseitigen, so könnte man doch zumindest einen „damaging civil war“ entfachen.
    Der Report enthält im Anhang die jeweiligen briefings des Präsidenten (Ab PDF Seite 160).

    Folgt man dem Report, dann war im April die Grundvoraussetzung der Geheimhaltung nur mehr bedingt gegeben, da Zeitungen bereits seit Monaten teilweise sehr genau über die Vorbereitungen berichteten. Das wäre ein Grund gewesen den Plan aufzugeben.
    Nun kam man aber bereits im Februar zu dem Schluss, dass in 6-8 Monaten ein solcher Angriff aufgrund der Aufrüstung der kubanischen Armee keine Aussicht auf Erfolg mehr haben könnte.
    Also Entscheidungszwang bestünde. (PDF-Seite 31)

    Machen oder lassen;
    und man könnte sagen, dass der Umfang der Aktion zu groß wurde um geheim zu bleiben, und zu klein blieb um Erfolg zu haben.

    Eine andere Frage: inwiefern hat Kennedy die „Verantwortung für die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht„ übernommen?
    Weiß das jemand?
     
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  7. hatl

    hatl Premiummitglied



    Wie man es nimmt.

    2 Tage (D-2) vor der Landung greifen 8 US-Bomber am 15. April, gestartet in Guatemala kubanische Flugplätze an.
    Diese B26 Bomber sind für US-Maßstäbe etwas veraltet, aber tragfähig und glaubwürdig für einen Angriff unter falscher Flagge. Denn diese Flugzeuge tragen den Anstrich der kubanischen Luftwaffe.
    Dies alles gemäß der Planung vom 12. April, (Kennedy-Briefing PDF-Seite 211ff).

    Und auch planmäßig landet an D-2 (15. April) ein (exil-) kubanischer Pilot in Florida und gibt vor um Asyl zu ersuchen und selbst ein Teil eines überlaufenden Aufstandes der kubanischen Luftwaffe zu sein.
    Die bewirkten Zerstörungen seien das Werk eben jener Gruppe.

    Die CIA schätzt zeitnah es sei, so aus guten Luftaufnahmen ersichtlich, ca. 50% der kubanischen Luftwaffe zerstört (PDF-Seite 35 ).
    Am Landungstag („D-Day“ 17. April) selber soll ein weiterer vergleichbarer Angriff auf kubanische Flugplätze erfolgen. Dieser soll „the rest of Castro's airforce“ 'outknocken'. Diesen zweiten B26-Angriff, vorgesehen für die Morgenstunden des „D-Day“ unterbindet Kennedy am späten Abend des 16. Aprils. Er hat sich seine Entscheidungsgewalt auch für Einzelschritte vorbehalten.
    Warum er das macht? Ich weiß es nicht, aber es wäre interessant zu ergründen.
    Der CIA-Report laviert um diesen Punkt sehr widersprüchlich herum.
    Einerseits hätte die spontane Entscheidung des Präsidenten die Sache unmöglich gemacht,
    andererseits hätte die Sache ohnehin in die Hose gehen müssen (immer noch CIA-Report)..

    Zurück zur Luftunterstützung:
    Am 18. und 19 .April greifen „six friendly B-26“ (PDF-Seite 40) kubanische Truppen an, werfen Bomben, Napalm, feuern mit Maschinengewehren und Raketen,
    und vernichten mehrere Panzer, sowie ca. 20 beladene Truppentransporter.

    Und auch am 18. April lässt Chruschtschow dem US-Botschafter ein Stellungsnahme übergeben welche dieser sofort an Kennedy weiterleitet. https://history.state.gov/historicaldocuments/frus1961-63v06/d9
    Dieser antwortet sofort (wenige Stunden später) mit einer Zusammenstellung von heimischen Lügen.
    https://history.state.gov/historicaldocuments/frus1961-63v06/d10

    Ca.1,5 Jahre später, während der Kuba-Krise, wird Chruschtschow Kennedy ebenso frech belügen. Da liegt dann aber schon die Welt selbst auf dem Spieltisch, und nicht mehr nur Kuba.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2017
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  8. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Meines Wissens lag der Grund für den Fehlschlag in den überhöhten Erwartungen an die Luftwaffe der FDR. Nach dem Angriff vom 12. April, der es nicht geschafft hatte, die Kubanische Luftwaffe entscheidend zu schwächen, wäre ein weiterer Luftangriff auf die Flugplätze ohne Jägerdeckung eine höchst verlustreiche Aktion gewesen.

    Die T33 der Fuerzas Armadas Revolucionarias waren zwar nur bewaffnete Düsen-Trainer, aber den B-26 immer noch haushoch überlegen. Die Hawker Furys hatten ungefähr den selben technologischen Stand wie die Bomber und konnten diese ebenfalls erfolgreich bekämpfen. Die kubanischen Piloten waren auch gut ausgebildet und dienten größten Teils bereits vor der Revolution in der Luftwaffe.

    Ohne den Überraschungsmoment wären die Bomber bei einem zweiten Versuch reihenweise abgeschossen worden wie es dann in den Tagen über der Landungsbucht geschah.

    Den zweiten Angriff abzublasen nachdem der erste bereits ein Fehlschlag war, war m.E. militärisch die korrekte Entscheidung. Einzige Option wäre es gewesen sofort nach dem ersten einen zweiten Durchlauf zu machen, so lange die Kubaner noch im Dunkeln darüber waren, was gerade passierte. Aber auch dieses wäre bereits sehr riskant gewesen.
     
  9. hatl

    hatl Premiummitglied

    Hi Bdaian,

    ich versteh grad nicht was die „ Luftwaffe der FDR“ ist. Sind das die Exilkubaner?

    Es ist schon merkwürdig und wahrscheinlich so wie Du sagst:
    der erste Luftangriff (15.April) kam wohl überraschend.
    Er zerstörte nach CIA-Schätzung ca. die Hälfte der kubanischen Luftwaffe.
    Es ist die Frage ob Kennedy dieser Schätzung vertraute, und er musste sich naheliegend schon fragen, wie die CIA dazu kam anzunehmen, man könne ohne ein solches Überraschungsmoment den Rest der kubanischen Luftstreitkräfte ausschalten. Denn das scheint nun tatsächlich wenig Sinn zu machen.
    Was die von Dir erwähnten Überlegenheit der T33 angeht, so entspricht das dem CIA-Report:
    „The 11 B-26s of the Cuban exile force …..were no match for the T-33 jets“ (PDF-S. 39; Hervorgebung durch mich)
    (Und selbstverständlich musste die US-Seite sehr genau im Bilde über die Zusammensetzung der gegnerischen Luftwaffe sein, sie bestand ja aus US-Lieferungen.)

    Über der Landungsbucht wurden sechs B26-Bomber eingesetzt, und drei davon abgeschossen. Und wirklich blöd: in derer zwei saßen US-Piloten.
    So etwas kann eine propagandistische Bauchlandung ohnegleichen darstellen, zumal die Wände des Lügengebäudes der vorgeblichen Nichtbeteiligung schon vor der Aktion wackelig sind.

    Es wäre daher interessant ob für diesen zweiten Angriff auf die Luftwaffenbasen US-Piloten vorgesehen waren, und ob Kennedys Entscheidung dadurch beeinflusst war.

    Das Dogma der Nichtbeteiligung jedenfalls scheint über den jammervollen Schluss des völkerrechtswidrigen Angriffs hinaus zu bestehen, und die gut 1200 gefangenen Angreifer sollen durch humanitäre 'Privatinitiativen' herausgebracht werden, und nicht etwa durch die Regierung selbst. http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/43364490

    Grüße hatl
     
  10. hatl

    hatl Premiummitglied

    Das hatte ich zwar auch so in Erinnerung, finde aber nichts dazu.

    Er lässt sich in den Tagen nach dem Scheitern der Landung an der Schweinebucht über alles mögliche aus.

    Über Cuba natürlich auch am 20. April, das er in einen unmittelbaren Zusammenhang mit den rollenden Panzern des Warschauer Pakts in Ungarn, mit dem laotischen Bürgerkrieg, mit Nordkorea, mit Nordvietnam, Ostdeutschland oder Polen, „or other lands“ stellt.

    Man müsse dieser heimtückischen Natur einer neuen Auseinandersetzung ins Auge blicken. Usw. Es geht aller weilen so weiter..
    https://quod.lib.umich.edu/p/ppotpu...4?page=root;rgn=full+text;size=100;view=image

    Ich würde mal vermuten, wenn Kennedy die Verantwortung übernommen hat, dann im Sinne einer aggressiven Rechtfertigung.

    Am nachfolgenden Tag (21. April), ebenfalls auf einer Pressekonferenz, wird das Rennen zum Mond diskutiert und Kennedy bemüht erneut den „missile-gap“, der ihm wahrscheinlich entscheidende Wahlstimmen für seine Präsidentschaft gab. „The Saturn is several years behind the Soviet Union.“
    Und Vietnam findet Erwähnung. „Now, there's been an election, in which 75 percent of the peoble, or 80 percent, endorse the governement.“ Und dennoch sei dieses freiheitsliebende Land durch den Terror des Kommunismus bedroht. Es folgt eine ebenso zutreffende, wie einseitige Analyse der Machtausübung des ideologischen Widersachers. Und dann gibt es noch Fragen an den Präsidenten zu einem Skandal.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Edwin_Anderson_Walker

    Am 24. April versichert er „Dear General de Gaulle“ seine Freundschaft und verleiht ihm im Namen der Freiheit seine besondere Anerkennung für die Lösung des Algerien-Problems.
    https://quod.lib.umich.edu/p/ppotpus/4730886.1961.001/373

    Am 25. April geht es um die Finanzierung der „Raumfahrt“ und am 26. werden die Freiheitsbestrebungen Sierra Leona's behandelt.
    Am 27. ein Schreiben an den Argentinischen Präsidenten Frondizi, (https://en.wikipedia.org/wiki/Arturo_Frondizi) in dessen Zentrum sich wieder der Kern der ideologischen Auseinandersetzung findet. http://www.presidency.ucsb.edu/ws/index.php?pid=8088

    Und ebenso an diesem Tag, seine „Karl-Marx-Rede“, die darlegt, dass sich der Marx bedauerlicherweise nicht 1851 als Mitarbeiter des kapitalistischen „Herald Tribune“ etablieren konnte und sich dergestalt, lustig, einer anderen Anschauung zuneigte.
    Sehr bemerkenswert finde ich auch die tägliche Menge der öffentlichen Einlassungen des US-Präsidenten.
    Vielleicht findet sich darin die Übernahme der Verantwortung. Leicht zu finden scheint sie mir nicht.
     

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