Bau der Pyramiden

Die 4. Gleichung könnte lauten:
4th Equation.jpg
 
"Die Erbauer waren offensichtlich in der Lage die kleinen Ausmaße der dritten Pyramide vorzuschreiben, obwohl anzunehmen ist, daß Menkaure (Mykerinos) sich ein Grabmal wünscht, das denen seiner Vorgänger ebenbürtig war..." - J. A. R. Legon in: Discussions in Egyptology, 1988
Wünschen kann man sich viel. Man könnte meinen, dass sich alle Pharaonen mindestens ebenso große Pyramiden wie ihre Vorgänger wünschten oder gar ein Wettlauf um die höchste Pyramide stattfand. Tatsächlich aber ging es nach Cheops und Chephren abwärts. Die Pyramiden der 5. und 6. Dynastie, der Ersten Zwischenzeit, des Mittleren Reiches und der Zweiten Zwischenzeit waren alle kleiner - was auch immer konkret die Ursache gewesen sein mag. Jedenfalls wurde offenbar nicht auf Biegen und Brechen ein "ebenbürtiges" Grabmal angestrebt. (Man könnte sogar mutmaßen, dass die Pharaonen vielleicht vernünftiger waren als die heutigen Wolkenkratzer-Bauer.)

Außerdem finde ich die Vorstellung, dass Mykerinos seine Pyramide kleiner bauen ließ, weil ihm das irgendjemand "vorschrieb", eher abstrus.
 
" Die Groesse der Cheops-Pyramide wird durch die Zeit definiert, genauer gesagt durch eine Lichtsekunde"
[Hans Jelitto, Seite 62, Kapitel3; Die Absolutgroesse.]
Die Lichtsekunde ist wie das Lichtjahr keine Zeiteinheit, sondern ein Längenmaß. Als Physiker sollte Herr Jelitto das eigentlich wissen. Es entspricht der Entfernung, die das Licht im Vakuum in einer Sekunde zurücklegt. Eine Lichtsekunde entsprich etwa 299792,458 km. Das ist mehr als 23-fache des Erddurchmessers. Oder fast 34.000 mal die Höhe des Mount Everest. Oder mehr als 21 Millionen mal die Höhe Cheopspyramide.

Natürlich kann man die Höhe der Cheopspyramide in Lichtsekunden umrechnen, aber das macht in etwa so viel Sinn wie die Höhe in Nanometern oder in Femto-Inch oder in Atto-Seemeilen anzugeben.
 
Natürlich kann man die Höhe der Cheopspyramide in Lichtsekunden umrechnen, aber das macht in etwa so viel Sinn wie die Höhe in Nanometern oder in Femto-Inch oder in Atto-Seemeilen anzugeben.
Hier habe ich spaßeshalber mal die KI bemüht. Laut Gemini betrug die ursprüngliche Höhe der Cheopspyramide etwa 7,9 * 10^16 Atto-Seemeilen.
 
Wenn man diese besagten Kammern fände, bewiese das genau was?
Falls die Marskammer gefunden werden sollte müsste man genau schauen ob es die Kammer der Ostwände oder die Kammer der räumlichen mitte der Wände entspricht. Es gibt insgesamt 3 mögliche Wände die als Referenz dienen wobei die Westwände am unwahrscheinlichsten sind.

Optimalerweise bräuchte man von dieser Kammer die exakte Position und die exakten Ausmaße um die Berechnungen zu überprüfen.
Es bewiese das die alten Ägypter über ein höheres astronomisches Wissen verfügten als bisher angenommen z.B. Planeten bewegen sich auf Ellipsen und ein heliozentrisches Weltbild.
 
Es bewiese das die alten Ägypter über ein höheres astronomisches Wissen verfügten als bisher angenommen z.B. Planeten bewegen sich auf Ellipsen und ein heliozentrisches Weltbild.
Selbst wenn gefunden würde, was nur hypothetisch existiert, bewiese das das noch nichts.

Dass es so lange dauerte, bis sich das heliozentrische Weltbild durchsetzte (obwohl es erste Vertreter bereits in der Antike gab), lag nicht an der „Blödheit“ oder „Borniertheit“ der Wissenschaftler, sondern hatte einen guten Grund: Mit den komplizierten antiken Modellen, insbesondere Sphärenmodellen, in perfektionierter Form von Claudius Ptolemaeus, ließen sich die (bereits ziemlich präzise) beobachtbaren Planetenbewegungen auch im Rahmen eines geozentrischen Weltbilds erklären und vorhersagen. (Das reichte durchaus, um z.B. Mond- und Sonnenfinsternisse bestimmen zu können.)
 
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