Bau der Pyramiden

Gute Frage, warum wurden die terrestrischen Planeten innerhalb der großen Pyramiden positioniert ?
Diese Frage setzt eine Prämisse voraus, die mindestens fragwürdig ist.
Wie hat man sich das vorzustellen, was du als Prämisse deiner Frage behauptest, dass die "terrestrischen Planeten innerhalb der großen Pyramiden positioniert" wurden?
 
Ich habe gerade den Anfang des Threads angeschaut, wir sind weitab davon!!!! Könnten wir bitte zum Ursprungsthema zurückkehren. Die Interpretationsfragen zu den Kammer- und Schachtsystemen ist hier nicht zielführend!
 
Planeten sind keine Fixsterne, sondern drehen sich in unterschiedlichen Umlaufbahnen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten um die Sonne. Die ist ein Fixstern. Die Aussage ist also zu keiner Zeit richtig, weder heute noch "damals".
Weil einige es offenbar nicht kapieren:

137583198-e2d883c0-bc47-4d7e-b664-2b894ebfc98b.gif
solar-system-11.gif.webp
 
Okay besser formuliert wäre:

Warum sollten die Architekten der Gizeh Pyramiden die terrestrischen Planeten innerhalb der großen Pyramide positionieren ?

Ist das besser formuliert? Zum Vergleich:

Gute Frage, warum wurden die terrestrischen Planeten innerhalb der großen Pyramiden positioniert ?

Schade, dass du meine Frage ignoriert hast (aber das hat ja vielleicht System, denn dann würde ja offensichtlich, dass das Geschriebene substanzlos ist):

Diese Frage setzt eine Prämisse voraus, die mindestens fragwürdig ist.
Wie hat man sich das vorzustellen, was du als Prämisse deiner Frage behauptest, dass die "terrestrischen Planeten innerhalb der großen Pyramiden positioniert" wurden?

Und hast du dir dies hier angeschaut?
Weil einige es offenbar nicht kapieren:

137583198-e2d883c0-bc47-4d7e-b664-2b894ebfc98b.gif
solar-system-11.gif.webp
 
Nicht unbedingt. Parawissenschaftler meinen ihre "Thesen", wie haarsträubend sie auch sein mögen, ja mitunter durchaus ernst.
 
Da offensichtlich statt sinnvoll zu antworten und auf kritische Punkt einzugehen das Forum zugemüllt wird - wie bereits erwähnt, scheint das System zu haben - , nehme ich mir heraus, alle Beiträge, die nicht sinnvoll auf Fragen antworten zu löschen. Kann sein, dass das ein paar Stunden dauert, gilt aber ab jetzt.
Jeder Beitrag, der von Planetenkonstellationen spricht, ohne verständlich (=demokratisch!)I zu erklären, warum die relevant sind, wird davon betroffen sein. Ebenso Beiträge, welche irgendwelchen hypothetischen Kammern Planetennamen geben, ohne verständlich (=demokratisch!) zu erklären, wieso überhaupt die Existenz dieser Kammern postuliert wird und zwar aus den Fakten heraus und nicht als Hilfshypothesen um eine andere Hypothesen zu stützen (das wäre nämlich UNwissenschaftlich!!!*) und wieso diese hypothetischen Kammern unbedingt Planetennamen tragen müssen.
Die Toleranz gegenüber diesem Pompanz, Herumgeschwurbele und Verweigern von Antworten hat allmählich ein Ende gefunden!

*Um es mit Old Surehand zu sagen: "Bevor du dem Bären das Fell abziehst, musst du den Grizzly erst erlegen."
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Lichtsekunde ist wie das Lichtjahr keine Zeiteinheit, sondern ein Längenmaß. Als Physiker sollte Herr Jelitto das eigentlich wissen. Es entspricht der Entfernung, die das Licht im Vakuum in einer Sekunde zurücklegt. Eine Lichtsekunde entsprich etwa 299792,458 km. Das ist mehr als 23-fache des Erddurchmessers. Oder fast 34.000 mal die Höhe des Mount Everest. Oder mehr als 21 Millionen mal die Höhe Cheopspyramide.

Natürlich kann man die Höhe der Cheopspyramide in Lichtsekunden umrechnen, aber das macht in etwa so viel Sinn wie die Höhe in Nanometern oder in Femto-Inch oder in Atto-Seemeilen anzugeben.

Dass die Lichtsekunde ein Längenmaß ist, weiß Herr Jelitto. Die Rechnung, die er präsentiert, geht nicht von der Höhe der Cheopspyramide aus, sondern von der Länge der Grundkanten. Nun waren die Ägypter bei den Grundkanten nicht so millimetergenau, die unterscheiden sich um bis zu 20 cm voneinandet, das ist aber egal. Man kann sich die Werte heraussuchen oder den Mittelwert nehmen, oder auch die Länge der Seitenkanten (oder natürlich auch die Höhe). Je mehr Zahlen man hat, desto eher findet man etwas, daher werden auch alle möglichen Maße unseres Sonnensystems zusammengetragen, die Durchmesser von Sonne, Mond und Planeten, die Durchmesser der Umlaufbahnen, das Volumen der Himmelskörper, und alle diese Abmessungen werden dann kreuz und quer miteinander multipliziert und dividiert, bis sich irgendetwas ergibt. Und nun ergibt sich folgendes:
Wenn man das Volumen der Sonne durch das Volumen der Erde teilt und die so gewonnene Zahl dann mit der mittleren Länge der Grundkanten der Pyramide multipliziert, kommt ziemlich genau das Maß der Lichtsekunde heraus, nämlich 299.700.000 m (Lichtsekunde = 299.790.000 m).

(Zum Sonnen- und Erdvolumen findet man im Netz hier und da etwas abweichende Zahlen.
Nach dem Zahlen von Daten von Sonne und Erde würden sich 300.393.000 m ergeben. Jelitto hat seine Zahlen aus dem dtv-Atlas zur Astronomie von 1993, vielleicht haben den die alten Ägypter auch schon benutzt.)
 
Wobei man sich Fragen müßte, wie man im alten Reich das Volumen von Sonne und Erde so genau kennen konnte!!
Von daher sind hier "moderne" Spekulationen in dieser Richtung, zumindest für mich, völlig unrealistisch.;)
 
Wobei man sich Fragen müßte, wie man im alten Reich das Volumen von Sonne und Erde so genau kennen konnte!!

In Jelittos Logik ergibt sich, dass die alten Ägypter nicht nur das Volumen von Sonne und Erde genau kannten, sie müssen auch die Stunde in 60 Minuten und die Minute in 60 Sekunden eingeteilt haben und gewusst haben, welchen Weg das Licht in einer Sekunde zurücklegt.

So steht es geschrieben:

"Die Konstrukteure der Pyramide müssen also die Volumina von Sonne und Erde, den Wert der Lichtgeschwindigkeit sowie die Dauer einer Sekunde gekannt haben, d.h. die Einteilung des Tages in Stunden, Minuten und Sekunden."

Dass Jelitto mit seinen Spekulationen auf dem Holzweg sein könnte, ist hingegen in Jelittos Logik ganz und gar ausgeschlossen.
 
Wobei man sich Fragen müßte, wie man im alten Reich das Volumen von Sonne und Erde so genau kennen konnte!!
Von daher sind hier "moderne" Spekulationen in dieser Richtung, zumindest für mich, völlig unrealistisch.;)
Gernot Geise kann es dir sagen: wir sind eigentlich Aliens.



Wenn wir Douglas Adams glauben, sind wir sowieso nur die, die aus dem Raumschiff gekommen sind, welches abgesandt würde. Die wichtigen Personen würden alle nachkommen. Vermutlich ist die wahre Grundlage der Cheopspyramide die Zahl 42.

In Jelittos Logik ergibt sich, dass die alten Ägypter nicht nur das Volumen von Sonne und Erde genau kannten, sie müssen auch die Stunde in 60 Minuten und die Minute in 60 Sekunden eingeteilt haben und gewusst haben, welchen Weg das Licht in einer Sekunde zurücklegt.

So steht es geschrieben:

"Die Konstrukteure der Pyramide müssen also die Volumina von Sonne und Erde, den Wert der Lichtgeschwindigkeit sowie die Dauer einer Sekunde gekannt haben, d.h. die Einteilung des Tages in Stunden, Minuten und Sekunden."

Dass Jelitto mit seinen Spekulationen auf dem Holzweg sein könnte, ist hingegen in Jelittos Logik ganz und gar ausgeschlossen.
Darauf würde in diesem Thread bereits hingewiesen, dass bereits die Prämissen für Jelittos Thesen überhaupt nur dann funktionierten, wenn die ollen Ägypter über Zeiteinheiten Bescheid gewusst hätten, die erst π x Daumen 4.400 Jahre später überhaupt festgelegt wurden. Dass Jelitto das selber explizit so schreibt, ist einfach unglaublich.

Edit: html-Befehl korrigiert, unvollständigen Satz ergänzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gernot Geise kann es dir sagen: wir sind eigentlich Aliens.

Das wusste auch schon Roland Emmerich.
 
Die Schlussfolgerung zur Interpretation der Sekunde und des Meters nahm Hans Jelitto aus dem Buch

Eckhard H. Wallenwein - Das altägyptische Universum: Frühgeschichte der Astronomie und Kosmologie : Ursprünge des modernen Bildes von Raum und Zeit. Julius Groos Verlag. Heidelberg. 1995

Hier Seiten 160-161, Tabelle 15 (findet man bei Google Bilder)
160-161.jpg

Dazu weiteres nachzulesen auf Jelitto's Webseite unter: 2. Größe der Cheops-Pyramide
 
Das wusste auch schon Roland Emmerich.
Ich halte mich an Fachliteratur:

Goscinny, R., & Uderzo, A. (1978). Astérix et Cléopâtre (17. Aufl.). Paris, Frankreich: Dargaud.

SCNR ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben