Ausgrabungen in Stralsund

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von Jacobum, 11. Mai 2011.

  1. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Folgenden Artikel (der auch anderweitig erschienen ist) fand ich sehr interessant:


    Stralsund: Schatztruhe für Archäologen | NDR.de - Regional - Mecklenburg-Vorpommern
     
  2. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Stralsund ist ja auch eine sehr schöne Stadt, neben Greifswald eine meiner liebsten dort oben.

    Die Frage, wie das päpstliche Siegel nach Stralsund kam, finde ich etwas naiv, man könnte sie auch so verstehen, als ob Stralsund außerhalb der Christenheit lag. Vielmehr wäre interessant, welchen Beschluß sie zierte.
     
  3. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Jetzt bin ich ja fast beleidigt, weil du meine Heimatstadt Wismar nicht erwähnst. Die haben Störtebecker gefüttert und Dänemark schwer geärgert.
     
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  4. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Sass sie nach Stralsund kam dürfte ja nicht so seltsam sein.... Aber wie kam sie in die Fäkaliengrube? Hat da jemand etwa das damit gezierte Dokument für einen recht profanen Zweck missbraucht?
     
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  5. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Der Papst saß in Rom und das ist weit weg von der Ostsee und der Realität. Heiden überall.
     
  6. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    :rotwerd: Ich war noch nie in Wismar :red:
     
  7. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Dann wird es höchste Zeit. Hat mit Stralsund UNESCO-Status, weil abgesehen von 2 gotischen Kirchen und ein paar historischen Strassenzügen relativ wenig im WW 2 kaputt gegangen ist (Hat meine Urgroßeltern trotzdem vor Ort getroffen.).
     
  8. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Tja, wie komm ich jetzt dahin. Da steht beim Ostseeurlaub die Frage: Stralsund oder Wismar? Ich liebe aber das Meereskundemuseum so.
     
  9. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Das Ozeaneum hast du in einer Stunde durch...
    Meine Frau liebt Wismar, besonders das "Stahlhaus" in der Krämerstrasse.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2011
  10. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Och, ich kann Stunden vor Aquarien zubringen. Was ist das Stahlhaus?
     
  11. Xander

    Xander Aktives Mitglied

    Ich kenne das Stahlhaus zwar nicht, aber ich vermute mal, dass es dort Schuhe gibt!? (da seine Frau es so mag) ;)

    Guß
    Andreas
     
  12. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    =)

    Um mal nicht völlig abzugleiten: Hat man denn in Stralsund auch Schuhe gefunden?
     
  13. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das nicht der Knackpunkt. Sondern der Umstand, daß die Bulle deutlich älter ist als Stralsund.
     
  14. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Da muß man differenzieren. Soviel älter ist die Bulle auch nicht, wir reden hier nur von wenigen Jahrzehnten. Dann ist es ja nicht ausgeschlossen, daß in eine Stadt auch Sachen gebracht werden, die älter als die Stadt selbst sind (weil ja Übertreibung auch anschaulich macht, wage ich folgenden Vergleich: in berlin steht die Büste einer ägyptischen Königin, die deutlich älter ist als die Stadt selbst :pfeif:)

    Mein Hauptargument ist aber folgendes: Man darf sich nicht vom Datum einer Stadtgründungsurkunde verrückt machen lassen. In den seltensten Fällen wird hier eine komplette Stadt aus jungfräulichem Boden gestampft, sondern vielmehr ist es oft der Fall, daß eine schon bestehende Siedlung dann irgendwann ein Stadtrecht bekommt.
    Wenn also die Verleihung des Stadtrechtes für Stralsund auf 1234 datiert, fällt sie nicht auf leeren Grund, die Stadtrechtsurkunde benennt ja auch die Stadt Stralow. Und da kann auch schonmal eine Bulle von einem Papst, der gerade 20 Jahre vorher verstarb, in diese Gegend gekommen sein.
     

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