Caeliusstein

. In Filmen suchen Sklaven immer schnell das Weite, wenn sie freigelassen wurden! ;)
Ich stelle mir das so vor, dass es eben durchaus auch vertrauensvolle Beziehungen zwischen Eigentümer und Sklave geben konnte.

Gerade die Tatsache der Freilassung selbst spricht ja für ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis.'
 
Ich stelle mir das so vor, dass es eben durchaus auch vertrauensvolle Beziehungen zwischen Eigentümer und Sklave geben konnte.

Gerade die Tatsache der Freilassung selbst spricht ja für ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis.'
Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Es hat sich halt so in meine Vorstellung eingegraben, dass Freigelassene ihrer Wege gehen und durch neue Sklaven ersetzt werden.
 
Weil sie seine "Angehörigen" waren? Wenn auf einem Grabstein neben dem Verstorbenen weitere Personen (z.B. Frau und Kinder) abgebildet und genannt waren, bedeutet das zwangsläufig, dass alle zusammen mit der verstorbenen Person, der der Grabstein galt, oder vor ihr starben? Oder konnten Angehörige auch schon auf "Vorrat" mitgenannt werden?

Im Übrigen war das nur ein Gedanke. Nicht dass ich mich darauf versteifen möchte.
Also der Bruder lässt einen Stein erstellen, um darauf die liberti als Trauernde darzustellen, aber sich selbst (und etwaige weitere Familienangehörige) nicht?
 
Weil Publius ja vermutlich sein eigenes Grabmal hatte, auf dem er sich und seine Familie darstellen ließ. Auf dem Grabmal des Marcus ließ er nur dessen Anhang darstellen.
Aber noch einmal: Ich behaupte ja gar nicht, dass es so war, nicht einmal, dass das die wahrscheinlichste Variante war. Ich sehe das nur als Möglichkeit.
Es hat sich halt so in meine Vorstellung eingegraben, dass Freigelassene ihrer Wege gehen und durch neue Sklaven ersetzt werden.
Freigelassene standen in einem Klientel-Verhältnis zu ihrem ehemaligen Eigentümer (nunmehr Patron).
 
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