Das grosse Quiz-Forum (Googeln erlaubt!)

Es gibt ja um die 1.700 Fjorde in Norwegen.

Und eine Frage, um welche Reichsstraße von den 19 handelt es sich?
 
Richtig!!!

Die wichtige, wohl wichtigste Verbindungsstrasse ist die E6 von Schweden her kommend über Oslo nach Trondheim und weiter rauf bis ganz in den Norden an die russische Grenze.

Der "wichtige Eigentümer" war der letzte katholische Erzbischof Olav Engelbrektsson, der dann von dort das Weite suchte und nicht wiederkam.
Die nach dem Erzbischof gleichnamige Oper ist von Edvard Hoem und Henning Sommerro.

Man ist sich nicht ganz einig, wie man Steinvikholmen bezeichnen soll:
Die deutsche Wiki spricht von "Kirchenburg", auch von Festung.
In Norwegen spricht man von "slott" ("Schloß"), aber auch Burg usw.
Na jedenfalls ein interessantes Gemäuer.

Gruß, muheijo
 
Ein König wird gesucht.

Einmal von mir hier in diesem Quiz und nach seinem Tode von seinen Landsleuten, die nicht glauben wollten, dass er tot sei. Er verschwand nämlich nach einer Schlacht. Dabei entstand die Legende, er sitze mit zwei Tieren auf einer mythischen Insel. Ab und zu gaben sich andere als wiedergekehrter König aus, doch er blieb verschwunden.
Eine Oper und einen Film gibt es über ihn.
 
Ich meine davon mal im Zusammenhang mit Friedrich I. HRR gelesen zu haben (schlafender König der wiederkommt).
Es geht wohl um die Schlacht von Alcácer-Quibir. Diese fand im Jahr 1578 statt.
Die Portugiesen bekämpften sich mit den Marokkanern.
Das portugiesische Kommando stand unter den König Sebastian I.

König Sebastian I nennt sich auch „der Ersehnte oder auch „der Schlafende“ (1554/Lissabon – 1578/Alcácer-Quibir).
Man hat seine Leiche nie gefunden und daraus entstand die Legende des „Sebastianismus“.
Sebastianismus -> glaube an die Wiederkunft. Man sagt er sitze auf einer Insel mit 2 Löwen.

Gaetano Donizetti schuf aus dieser Legende (1843 – Uraufführung) die Oper „Dom Sébastien, roi de Portugal“ Es war Donizettis letzte Oper. Die Uraufführung war 1843.

Im Lissaboner Stadtteil Belém gelegene Kloster „Mosteiro de Jeronimos“ fand die Grablege statt. Das dort gezeigte „Grab“ Sebastians I. trägt die Inschrift:

“Conditur hoc tumulo, si vera est fama, Sebastus, Quem tulit in Libycis mors properata plagis. Nec dicas falli Regem qui vivere credit, Pro lege extincto mors quasi vita fuit”.

„In diesem Grab liegt, wenn stimmt, was man sagt, Sebastian; ihn nahm ein frühzeitiger Tod auf Libyens Feldern weg. Sag aber nicht, es täuscht sich, wer glaubt, dass der König noch lebe – angesichts der zerstörten Ordnung war der Tod gleichsam das Leben“.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie Ihr ja inzwischen wisst bin ich in der Woche altersbedingt in einer Tagespflege.
Aber ich denke mal spätestens am Donnerstag den 30.11. gibt es dann ein Rätsel von mir.
Eins kann ich schon jetzt versprechen – es wird ein interessanter Ausflug in die Historie beginnend im/ab 17. Jahrhundert.
Wir sind aber nicht nur in Deutschland, nein, wir sind auch in den USA und der Türkei.
 
Schon mal heute zum Mittwoch das angekündigte Rätsel.

Etwas zum Schmunzeln :),
allerdings mit ernsten Hintergrund !

Ausgangspunkt dieses Rätsel ist ein Delegation von Reitern die bei einem sehr wichtigen Mann vorsprach.
Und daraus entstand eine historische verbriefte Legende.
Dieses griffen 2 Schwestern – sie lebten in Deutschland – auf, und in der weiteren Folge machte dann daraus ein Kulturhistoriker eine Tradition in einer Stadt.
Diese Tradition entwickelte sich sehr bald zu einem Brauchtum.
Man stellte sogar noch eine Statue in der Stadt auf. Diese steht noch heute.
Der Brauch findet an einem gewissen historischen Tag statt und an Akteuren/Teilnehmern gibt es keine Not und wie es aussieht wird er bleiben.
Weil, dieses Brauchtum hält zweierlei im Gedächtnis der Menschen.
Zum einen die besagte Reiterdelegation und zum anderen den historischen Vorgang.
Inzwischen findet dieser Brauch auch ein internationales Interesse. Menschen einer befreundeten türkischen Stadt und einer befreundeten US amerikanischen Stadt pflegen diesen auch.

Und nun zu den beiden Fragen.

· Name der Reiterdelegation.
· Name des Brauchs.

Ein kleiner Hinweis schon mal gleich.
-> Solche Art Veranstaltungen soll es schon im 4/5 Jahrhundert v.Chr. gegeben haben.
-> Was man da in Erinnerung bringt ist ein historisches Ereignis/Vorgang was viele Menschen hinraffte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einigermaßen geht es wieder.
Der Verdacht auf >Schlaganfall< hat sich nach gründlicher Untersuchung nicht bestätigt. Ich kann inzwischen auch wieder Reden. Schreiben fällt mir allerdings noch etwas schwer.

Mein Rätsel steht ja schon ein Weilchen hier ohne Lösung.

Die Pest ist leider hier nicht gefragt.

Lösen wir es auf...

Wo sind wir eigentlich mit dieser kleinen Geschichte?

Wie sind im 30.jährigen Krieg (1618-1648) und zwar im Frankenland, genauer in der Stadt Nürnberg und in Osnabrück.

In der Stadt Nürnberg entstanden die

Steckenpferd Reiter.​

Danach ritten dort 1650 während des Nürnberger Exekutionstage Jungen mit ihren Steckenpferden zu Fürst Octavio Piccolominin, der die Delegation von Kaiser Freidinand III. leitete, und baten ihn um ein Andenken an den Frieden.
Die Jungen auf ihren Steckenpferden waren alle aus der vierten Klasse des hiesigen Gymnasiums.

Diese Legende griffen die Dichterinnen Clara von Dincklage-Campe und Ihre Schwester Emmy in ihrem Geschichtenbuch für die Jugend von 1875 auf und verlegten den Ort der Handlung nach Osnabrück.

Der Kulturhistorikers Ludwig Bäte (1892- 1977)griff dann dieses Steckenpferdreiten auf und macht es zu einer Osnabrücker Tradition.
upload_2023-12-10_9-45-51.jpeg
 
Zurück
Oben