Der Nutzen des Bergfriedes

Dieses Thema im Forum "Sonstiges im Mittelalter" wurde erstellt von Felixx, 24. Januar 2021.

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  1. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Diese Erklärung ist unsinnig, das hatte ich im eben verlinkten Beitrag auch schon angesprochen:

     
    flavius-sterius gefällt das.
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Kann ja sein, dennoch steht da "höchstwahrscheinlich". Und sämtliche Beschreibungen in Reiseführern etc. bedienen sich an dieser Sage.

     
  3. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Die Deutung des Burgnamens als Bergname ist höchstwahrscheinlich.

    Die Reiseführersage, die den Namen auf den Blitzschlag zurückführt, ist nicht nur "unwahrscheinlich", sondern garantiert Unsinn, da der Burgname "Gliche" bereits in zahlreichen Handschriften des 12. Jahrhunderts erwähnt wird, also vor dem für das Jahr 1231 bezeugten Blitzschlag.
     
  4. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Vielen Dank für die Info. Es könnte noch ein "Graf von Gleichen" eine Rolle gespielt haben. Interessant ist die Burg "Gleichen" vor allem auch wegen der traditionellen Lage des "Bergfrieds" in exponierter Stellung zum Feind hin.

    DREINSCHLAG :: DIE SAGENHAFTEN DREI GLEICHEN
     
  5. Pardela_cenicienta

    Pardela_cenicienta Aktives Mitglied

    Schaut Euch dir Gleichberge mal mit dem Fernglas von der Wasserkuppe oder vom Inselsberg an. Auf riesige Entfernung fielen sie immer schon auf. Die Menschen hatten früher schon Vorstellungen von großen Landschaftsräumen, zumal die Verkehrswege auf den meist entwaldeten Höhen verliefen.

    Die Leute wollen beschreiben, kategorisieren um die Dinge zu verstehen.
     

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