Fund

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von PsychoGod, 21. August 2007.

  1. Mercy

    Mercy unvergessen

    Die Gießnaht verrät Vieles.
     
  2. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Ich will ja nicht schon wieder als Meckerer auftreten, aber ich habe zum dritten mal ab Beitrag 15 abgewunken.
    Man könnte sich jetzt natürlich über Gussschmiedetechnik des 19. Jarhunderts unterhalten
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2007
  3. Tekker

    Tekker Gast

    Wenn ich die ich-hab-da-was-gefunden-Threads so anschaue, drängt sich mir der Verdacht auf, die Finder täten gut daran, dem Rat der Fachleute hier zu folgen und das jeweilige Fundstück zur Analyse in die Hand von Experten zu geben, denn Ferndiagnosen sind immer schlecht.

    Die Bekanntgabe des Ergebnisses hier im Forum wäre aber eine Nettigkeit... :)
     
  4. Hurvinek

    Hurvinek Gast

    Da hier jeder Gast oder sonst wer freien Zugang hat, sind deine Verschwiegenheitsbitten wahrscheinlich satirischer Natur. Die IP-Adresse muss normalerweise 6 Monate gespeichert bleiben. Falls wirklich Polizeiermittlungen erfolgen, schreibst sicherlich in einem Internet-Cafe :), wobei dort Überwachungskameras auch schon installiert sind, um Osama Bin Laden eines Tages mal zu fangen :)
    Über deine Mail-Adresse wird man dich zum konspirativen Treffen versuchen zu bitten oder zumindest mehr Infos über dich und deinen Aufenthaltsort zu bekommen.
    Dein Foto erledigt den Rest.

    Ein wenig aus der Terroristenfahndung geplaudert.
     
  5. Mummius Picius

    Mummius Picius Premiummitglied

    Ein wirklich rätselhafter Gegenstand. Zum einen bringt er stilistisch heterogene Elemente zusammen, wie z. B. die großen Voluten, die eine Art Parierstange darstellen, der im argen Gegensatz dazu stehende "Statuensockel" mit Ziernieten, dann die schlanke Rolandsfigur als "Griff". Solchen stilistischen Eklektizismus betrieb vor allem das eklektizistischste aller Zeitalter, das romantisierende ausgehende 19. Jahrhundert. Die unverputzten Gusskanten, die vor allem an den Voluten deutlich sichtbar sind, deuten zumindest auf eine schnelle industrielle Fertigung hin, was ebenfalls für diese Zeit spricht. Als Zaunspitze, wie E. Q. vorschlägt, kann man sich das vorstellen; Größe und Verarbeitung sprechen dafür, wenn auch dieser Zaun ziemlich außergewöhnlich wäre (aber nicht unmöglich). Die sehr kleine Größe könnte es auch zum Brieföffner machen, die gerade in dieser Zeit sehr gerne solche martialischen (und wirren) Formen annahmen. Legat liegt da sehr richtig.

    Plausibel wird Legats Deutung durch die Frage: wie kommt das Ding in den Wald? Kind klaut seinem Opa den Schwert-Brieföffner, bricht beim Versuch, einen Baum zu fällen, die Klinge ab, schmeißt den Griff weg um das kaputte Stück "verschwinden" zu lassen, bekommt später fürchterliche Prügel.

    Aber wie gesagt, dafür möchte ich nicht die Hand ins Feuer halten. Kann auch sein, dass dies das Heft des Schwertes eines unbekannten Geschlechts von Zwergenrittern war, das im 17. Jahrhundert ausstarb.
     
  6. Hurvinek

    Hurvinek Gast

    Oder um einen frühzeitlichen Oscar.
     
  7. Pope

    Pope Neues Mitglied

    Und zudem liegen auf den ersten Bildern die Fingerabdrücke in gestochen scharfer Qualität vor ....

    Postleitzahl
    Fingerabdrücke
    Vornamen
    IP-Adresse

    ... das sollte reichen.
     
  8. Hotte143114

    Hotte143114 Aktives Mitglied


    Der will wohl gefunden werden... wenn ich seine Signatur in seinem Profil sehe... :rofl:

    Wird schon werden :pfeif:
     
  9. PsychoGod

    PsychoGod Neues Mitglied

    Ihr kommt ziehmlich vom Thema ab.. :winke:

    JA ja schon klar das PLZ Stadt usw.. da steht..;).. hab halt 5 min lange darüber nachgedacht und es ist sinnlos sich zu verstecken... :)

    ....Ja ich fahr ganz ebstimmt nicht nach köln odr so um das "Ding" abzugeben....wenn.. sollen die das selber abholen... was ich halt schade finde das man nichts wieder kriegt ub. so ne urkunde oder sowas :)

    oder doch ???

    mfg Jan
     
  10. Pope

    Pope Neues Mitglied

    Wenn es in ein Museum kommt, dann hast Du die Genugtuung, dem Gemeinwesen und der Wahrung des Kulturerbes einen Dienst erwiesen zu haben.

    :trompete:
     
  11. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied


    Nicht nur das.

    Wenn jemand einem Museum etwas leiht oder stiftet, kann dies am Exponat vermerkt werden.

    Dann stünde an der Vitrine mit dem Dolchgriff (?):

    "Gestiftet von Jan Psychogod aus Bergisch-Gladbach"

    Auch nicht schlecht, oder? :yes:
     
  12. PsychoGod

    PsychoGod Neues Mitglied



    Genau das wollte ich wissen....:)
    Naja Vielen Dank.. ich werde schauen müssen wo ich sowas abgeben kann..
    In Köln ? Aber wo ?
    Ich möchte es persöhnlich beibringen ;)

    mfg Jan
     
  13. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Wenn es ein archäologisches Denkmalamt oder sowas gibt, kann man auch dort mal anfragen. Es kann auch gut sein, dass sie Dir dann eine Auskunft geben, sich bedanken und Du hast das Teil zurück.

    Zu Zwergenrittern (wie von Mimmius Picius angesprochen): Es gab durchaus winzige Degen, sog. Galadegen, für Kinder wie Erwachsene vom 17. bis 19.Jh.. Es muss also nicht unbedingt ein Griff eines Brieföffners sein.
    Kleinmozart hat sowas an der Seite zu baumeln: Image:Wolfgang-amadeus-mozart 2.jpg - Wikipedia, déi fräi Enzyklopedie Dabei haben diese winzigen Degen manchmal nur die Parierstange, also ohne Gefäß oder Bügel.
     
  14. Arcimboldo

    Arcimboldo Aktives Mitglied

    .........aber knapp daneben :)
    Mein Tipp geht auf einen Spritzguß hin. Die Luftbläschen, die nun teils freiliegen im Schaft, tauchen bei einer Handschmiedearbeit so nicht auf. Die Voluten unterhalb des "Ritters" zeigen m.E. den eklektischen Geschmack des ausgehenden 19. Jahrh. mit Freude an feudalistisch-nostaligischem Neobarock. Das Alter tippe ich auf 80- 100 Jahre.
    Dem Finder empfehle ich den Geschichtsverein Rösrath zu kontaktieren,
    Geschichtsverein Rösrath
    die haben sich mit Erzausbeute und Verhüttung der Region beschäftigt, speziell die Gegend um Bleifeld und den Lüderich.
    Im Übrigen hoffe ich, daß ich nicht Recht habe und wir hier ein Exemplar eines keltischen Brieföffners vor uns haben ,der Post aus Rom öffnen wollte :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2007
  15. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Stimmt schon die Mischung aus Voluten und "Ritter" erscheint höchst wunderlich und ich bin kein Stichwaffenexperte.
     
  16. PsychoGod

    PsychoGod Neues Mitglied


    Vielen Dank..
    Ich habe ihnen eine E-mail geschrieben denn es hat immer nur Donnerstag von 16-18 Uhr auf und da bin ich in der Schule..

    Ich habe gefragt ob sie nicht den Fund bei mir zu Hause abholen möchten..

    Klingt nach einem Abenteuer..

    natürlich berichte ich euch wenn ich eine E-Mail bekommen habe..

    mfg Jan
     

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