Geschichte Amerikas

Dieses Thema im Forum "USA | Kanada" wurde erstellt von Reinhard, 26. April 2004.

Schlagworte:
  1. Reinhard

    Reinhard Gast

    Hätte irgendwer von euch einen Text über die Geschichte Amerikas bzw. kann mir im genauen sagen wie die Kolonialisierung bis zum Unabhängigkeitskrieg genau ausgesehen hat?

    danke
     
  2. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied

  3. Reinhard

    Reinhard Gast

    Ich hätte hierzu noch einige Fragen bezüglich der USA:

    Wie entstand der Reichtum in der USA?? durch das Geld von Europa aus dem Ersten Weltkrieg?? und wie kam es dann zum Schwarzen Freitag??

    Was ist eigentlich so besonders am Watergate-Skandal??
     
  4. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Lieber Reinhard,

    willst uns nicht endlich verraten, wofür du das alles brauchst? Abitur-Prüfungen?

    Zum Reichtum der USA:
    Die USA überholten England als reichste Industrienation bereits 1894, auf die Weltkriege kann man das also nicht zurückführen. Aber bis zum ersten Weltkrieg sind die USA immens hoch verschuldet. Arbeitslosenquote und Inflation sind ebenfalls überdurchschnittlich. Das ganze gipfelt dann im ersten Börsenkrach 1907. Zu Beginn des ersten Weltkrieges stecken die USA wirtschaftlich in einer tiefen Rezension und landesweite Streiks legen das Land noch mehr flach. Glücklicherweise (für die amerikanische Wirtschaft) kam es in Europa zum Krieg, die USA entwickelten sich so zur stärksten Exportnation, sie belieferten sämtliche Kriegsparteien mit Konsum- und Industriegütern (die jeweilige landeseigene Produktion wurde ja auf Kriegsproduktion umgestellt) und zusätzlich mit Waffen, Fahrzeugen, Rohmaterialien zur Kriegsproduktion etc.
    Die USA haben es übrigens im zweiten Weltkrieg auch nicht anders gehalten und die Kriegführenden Länder Europas fleißig mit Nachschub versorgt. Halte man davon, was man will...

    Zum zweiten Börsenkrach am Black Friday kannst du hier nachlesen:
    http://www.geschichtsforum.de/showthread.php?t=762

    Kurz und knapp zur Watergate-Affaire:
    Die Watergate-Affaire heißt so, weil sich das Hauptquartier der Demokraten in diesem Hotel befindet. Dabei handelt es sich wohl um den größten politischen Skandal in den USA, der Richard Nixon zum Rücktritt zwang. In besagtes Hauptquartier wurde eingebrochen um eine bis dato unentdeckte Abhöreinrichtung neu zu justieren. Die Einbrecher wurden auf frischer Tat ertappt und wenig später wurde die Verbindung zu Richard Nixon festgestellt.
    Allerdings wurden die genauen Umstände dieser Affaire nie wirklich aufgeklärt.
     
  5. Reinhard

    Reinhard Gast

    ja abitur!

    ja um was es in der Watergate-Affäre ging weiss ich eh, nur wieso der Einbruch???
     
  6. sakk

    sakk Neues Mitglied

  7. Reinhard

    Reinhard Gast

    wie kam es sonst zur Weltmacht USA? Nur wegen den Kohle und Stahlvorkommen wohl kaum oder? lässt sich keine genaue Zeit festlegen für den kontinuierlichen Aufstieg?
     
  8. sakk

    sakk Neues Mitglied

    natürlich gibt es hier nicht nur eine antwort und nicht ein produkt, was zum erfolg geführt hat...
    wichtig waren natürlich die rohstoffe und ressourcen, die dort verfügbar waren, viel land, viele motivierte menschen, landwirtschaft, eine große ausbeutung von menschen (sklaven) und viele andere faktoren....
    tipp: mal ein geschi oder erdkunde-buch aufschlagen...


    sakk :)
     
  9. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Zuerstmal der Einbruch im Watergatehotel:

    Die wollten nur die (bereits vorhandene) Abhöreinrichtung neu justieren, das war schon alles.

    Aufstieg der USA:
    Eine konkrete Zeitangabe ist schwer. Allerdings ging es nicht nur um Kohle und Stahl was den wirtschaftlichen Aufschwung der USA betrifft. Es war viel mehr die Exportindustrie in Bezug auf Konsum- und Industriewaren die die USA aus der Rezession um 1907 holten. Stärkste Wirtschaftsmacht waren sie zwar schon ab 1894 aber da ging es mehr um Geld- und Kapitalmarktgeschäfte, die ihnen dann ja die hohen Schulden und die daraus resultierende Rezession einbrachten.
     
  10. Reinhard

    Reinhard Gast

    Wieso wird das Monroe-Doktrin eigentlich immer als Instrument des amerikanischen Imperialismus genannt! sollte ja eigentlich genau das gegenteil sein oder? "Amerika den Amerikanern"

    Wieso wird beim Zweiten Weltkrieg auch von einer Politik der Isolation der USA gesprochen?

    DANKE
     
  11. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Das Monroe-Doktrin wurde erlassen, als sich die europäischen Kolonialmächte mit in die Südamerikanischen Unabhängigkeitskriege mit einschalten wollten. Die europäischen Mächte versicherten sich aus kontinentalamerkanischen Belangen herauszuhalten und die US-Amerkaner versicherten im Gegenzug dazu, sich nicht in europäische Konflikte einzumischen. Auf deutsch heißt das dann, dass allein die USA ihre Imperialbestrebungen im Zuge der südamerikanischen Unabhängigkeitskriege durchsetzen durften, die Europäer mussten sich raushalten. "Amerika den Amerikanern" ist damit den Bewohnern des Kontinents Amerika gleichzusetzen.

    Ihre Isolation von Europa durch das Monroe-Doktrin gaben die USA aber schon zum 1. Weltkrieg auf. Meinst du evtl. eher die Isolation nach dem 2. Weltkrieg?
     
  12. manganite

    manganite Neues Mitglied

    Um nach dem Ende des 1. WK gleich wieder zu verschwinden... Erst nach Pearl Habour haben dann die Amerikaner wieder offen in Europa eingegriffen. Dabei ist es dann bis heute geblieben.
     
  13. Winston

    Winston Neues Mitglied

    naja, dass ist auch nicht so ganz richtig. Die amerikanische politik zeichnet sich immer dadurch aus, dass es einen Wechsel zwischen Isolationismus und Weltpolizei gibt. In den ersten Amtsjahre von Bush kann man eigentlich von einem Isolationimus reden, erst ab dem 11.9.01 kam es dann wieder zu der Weltpolizei-Doktrin.
     
  14. Krishna

    Krishna Neues Mitglied

    hat jemand eine gute seite wo die kriege amerikas zusammengefasst sind?
     
  15. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

  16. geschi.troll12

    geschi.troll12 Neues Mitglied

    kriege der usa

    Hey!:winke:
    Wir machen von der Schule aus demnächst ein Referat über Amerikas Kriege...wär echt lieb, wenn ihr mir da so schnell wie möglich helfen könnt !;)
    Würde auch schon reichen, wenn ihr mir sagt, wo ich weitere Informationen finde...
    Dankeschööön !:bussi:
     
  17. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Guck doch mal bei wikipedia rein: Geschichte der USA oder so æhnlich.

    Aus dem Stehgreif fallen mir ein:

    - Unabhængigkeitskrieg
    - Sezessionskrieg
    - 1. WK
    - 2. WK
    - evtl. Kalter Krieg
    - Korea
    - Vietnam
    - Irak
    - Afghanistan

    und noch ein Haufen anderer, kleinerer Konflikte

    Da habt ihr aber viel vor, oder ist es auf einen bestimmten Zeitabschnitt beschrænkt?
    Geht's nur um eine Auflistung, oder sollt ihr damit auch die Aussenpolitik der USA beschreiben?


    Gruss, muheijo
     
  18. Geschichte.3

    Geschichte.3 Neues Mitglied

    Vielleicht kann dir der Film "Amerkas Kriege - Feldzüge einer Supermacht" ja weiterhelfen. Hier unsere Filmanalyse dazu:


    Inhalt


    Der vom Spiegel veröffentlichte Film „Amerikas Kriege – Feldzüge einer Supermacht“ berichtet chronologisch über die, von Amerika geführten Kriege. Zwischen aufgereihten Filmabschnitten verdeutlichen der deutsche Journalist und Fernsehmoderator Claus Kleber und der Historiker und Politologe Bernd Greiner, teilweise durch die eigene Meinung geprägte Fakten.

    Kein Land dieser Welt schlägt so viele Schlachten wie die USA. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nicht ein einziges Jahrzehnt ohne Krieg. In Korea, Vietnam, im Irak oder in Afghanistan kämpfte die Supermacht für Demokratie, Menschenrechte und natürlich immer auch für die eigenen Interessen : gegen den Kommunismus, für Öl oder Macht. Nach dem Kalten Krieg war die gewaltige Militärmaschinerie Amerikas als einzige in der Lage, weltweit einzugreifen. Und das tat sie oft, immer in fernen Ländern. Mit dem Mythos der Unangreifbarkeit daheim war es erst am 11. September 2001 vorbei, als die Attacke auf das World Trade Center die USA unvorbereitet trafen. Seitdem kämpfen die Amerikaner gegen einen Feind, den sie mit Panzern und Raketen allein nicht besiegen können – den Terror.

    Kommentatoren

    Claus Kleber:

    - 1955 in Reutlingen geboren
    - deutscher Journalist und Fernsehmoderator
    - studierte Rechtswissenschaften in Tübingen
    → unterbrochen von zwei Auslandssemestern in Lausanne
    - während des Studiums freier Mitarbeiter des Südwestfunks in Tübingen und
    Baden-Baden
    - Forschungsaufenthalt für seine Dissertation in Washington D.C. und New York
    - Erwarb Stipendien für Studium und Auslandsaufenthalte
    - 1985: Studioleiter des Südwestfunks in Konstanz
    - berichtet seit 1986 15 Jahre lang als Korrespondent für ARD-Anstalten, sowohl in Hörfunk- als auch in Fernsehbeiträgen aus den USA
    - stieg vom Hörfunkredakteur zum Studioleiter in Washington D.C. auf
    - vor seinem Wechsel zum ZDF war Claus Kleber Studioleiter in London
    - seit Anfang 2003 Leiter und Moderator des ZDF Heute-Journals
    - gab seine Festanstellung beim ZDF auf und moderiert das Heute-Journal seit dem als freier Mitarbeiter
    - seit 1982 verheiratet → zwei Töchter


    Bernd Greiner:

    - 1952 geboren
    - Historiker und Politologe
    - Leiter des Arbeitsbereichs „Theorie und Geschichte der Gewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung
    - Privatdozent im Fachbereich Geschichtswissenschaft an der Universität Hamburg



    Musik

    - Musik passt zu der Kriegssituation im Film → düstere, bedrohliche Klänge
    - wenig Musik verwendet → passt nicht zu einem Dokumentarfilm
    - wird nur während der Filme gespielt, keine Hintergrundmusik bei den Kommentaren von Claus Kleber und Bernd Greiner

    Darstellung der USA

    Die Kriegspolitik der USA wird im Film „Amerikas Kriege“ eher kritisch dargestellt. Die Kommentatoren Claus Kleber und Bernd Greiner verdeutlichen dies dadurch, dass sie - wenn auch nicht immer offensichtlich - den USA die Schuld an den zahlreichen Terroranschlägen der letzten Jahrzehnte geben. Vor allem durch die Anschläge des 11. September, wofür das Land hauptsächlich Osama bin Laden verantwortlich machte, sahen sich die USA im Recht eine Art Gegenanschlag auf den Irak und Afghanistan auszuüben. Claus Kleber nannte dieses Verhalten passenderweise die „Entfremdung Amerikas“. Auch die Bezeichnung „das Land geht zur Hölle“ ist treffend, da durch dieses egoistische Verhalten keine Besserung in Sicht ist.

    Auf der anderen Seite werden die USA als Supermacht dargestellt. Dieses Image verdankt das Land vor allem der Situation nach dem Kalten Krieg. Zu dieser Zeit war Amerika das einzige Land, das in der Lage war weltweit militärisch einzugreifen. Der Gedanke, dass Amerika teilweise die alleinige Schuld an den vielen Terroranschlägen nach dem Zweiten Weltkrieg hat, basiert vor allem auf dieser Tatsache.
     

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