Hitlers persönlichen Kontakten zu Juden

Und ausgerechnet der Vatikan verfügt über den bestinformierten Geheimdienst der Welt, mit mehr als einer Milliarde potenzieller Informanten!
Die 1 Milliarde Geheimdienstler des Vatikans (genauer: 1.4 Mrd) reduzieren sich enorm, wenn man sich auf Estland beschränkt, das in Alfred Rosenbergs Fall allein interessiert. Da gab es um 1918 etwa 5000 Katholiken im Land bei einer Einwohnerzahl von ca. 1 Mio. (s. Katholische Kirche in Estland). Also muss man von ca. 2-10 kath. Priestern ausgehen, wobei 10 schon hochgegriffen ist. (20 Jahre zuvor sah das nicht viel anders aus.)

Mein Tip: bevor man sich mit großen Zahlen beschäftigt, sollte man die kleinen nicht aus den Augen verlieren.
 
Ich habe bei Amazon ordnungsgemäß bezahlt, um ein digitales Exemplar zu erwerben, und da ich Respekt vor dem Autor habe (der meiner Meinung nach eine mühsame Arbeit geleistet hat), weigere ich mich, diese Passagen zu veröffentlichen. Das käme einer Art Piraterie gleich.
Dafür aber darf man eine Internetseite mehr oder weniger komplett herunterladen, zitieren, übersetzen ohne Respekt vor den Leuten, die diese Internetseite einmal mühsam gestaltet haben? (Oder handelt es sich um Ihre eigene? Dann ist das Argument natürlich gegenstandslos.)

Dieser Respekt vor Künstlern ist bei einigen von euch offenbar schwer zu finden...
Solange ich keine Copyright-Rechte verletze, ist das nicht nur legal, sondern legitim. Denn ich bin sicher, dass der Autor (in meinem Fall Ernst Piper) sogar erfreut wäre, wenn er zitiert wird, schließlich ist das auch Werbung für ihn.

allein auf der Grundlage kostenloser Wikipedia-Artikel – schäm!
Ich schäme mich nicht, da die Wikipedia-Artikel für mich nicht kostenlos sind, insofern ich jedes Jahr meinen Obolus leiste.
Ungeachtet dessen ist es gleichgültig, woher eine Information stammt, ob sie Geld kostet oder nicht oder ob sie sich einer so ausgedacht hat, sofern sie nur der Wahrheit entspricht. Das ist das Kriterium. Dass jemand jahrzehntelange Forschungen betrieben hat, garantiert keine Wahrheit. Da muss man sich nur Goethe's Farbentheorie vor Augen führen.
 
Im Kapitel über Rosenberg weist Thomas Frederik darauf hin, dass Rosenbergs jüdischer Hintergrund sogar in einem Artikel der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ erwähnt wurde. (Ausgabe vom 15. September 1937, für die Quellenliebhaber unter euch.)

Der Osservatore Romano ist ganz sicher keine familiengeschichtliche "Quelle", sondern das offizielle Nachrichtenblatt (man könnte auch sagen: Propagandablatt) des Vatikans.

Dem Artikel liegen auch sicher keine familiengeschichtlichen Forschungen des vatikanischen Geheimdienstes zu Grunde, sondern wohl nichts anderes als der oben bereits erwähnte offene Brief des Journalisten Franz Szell*, der diesen 1937 in Tausenden von Exemplaren an Politiker und andere Persönlichkeiten in aller Welt verschickt hat.


Wer in dieser Debatte über das Buch einen ausgewogenen Beitrag leisten will, muss das Buch vollständig lesen

Das Thema heißt Hitlers persönliche Kontakte zu Juden. Wer immer solide Informationen über Personen hat, von denen behauptet wird, sie seien Juden und hätten persönlich mit Hitler Kontakt gehabt, kann hier ausgewogene Beiträge schreiben.

Dem Frederik-Text, den Du hier rein kopiert hast, kann man entnehmen, dass Frederik nebst allgemein bekannten Informationen (die man bequem anderswo, z. B. auf Wikipedia nachlesen kann) auch einige Falschinformationen bzw. unbeweisbare Behauptungen auftischt. Da Nachfragen nicht bzw. nur mit fadenscheinigen Ausreden beantwortet werden, ist es offenkundig, dass die Lektüre des Buchs für die Diskussion des Themas verzichtbar ist.


* Ist eigentlich belegt, dass Szell Jude war?
 
Künstler? Geht es hier also eher um Belletristik als um ein Sach- oder gar Fachbuch?
@Nikias ich habe darüber nachgedacht, was mir natürlich schwer fiel, und - wie soll ich sagen - also aus Respekt vor Künstlern sollte man es letztlich unterlassen, diese zu zitieren: das ist nämlich Piraterie. Ich habe schwer gesündigt, indem ich z.B. in #88 gleich zweimal freibeuterisch wie ein Flibustier erst Lehrer dann Heine zitiert hatte, abscheulicherweise auch noch wörtlich - - damit bin ich nun unten durch, komme in die Hölle. ;):):D ...aber um mich zu bessern, werde ich größere, höhere Geister als Lehrer & Heine, also Geistesriesen wie den Verfasser von "Hitlers jüdische Kontakte" und "Hitler's Jewish Biography" selbstredend nicht zitieren. ...verdammt, ich habe die Titel beider Meisterwerke gerade... hab ich jetzt erneut gesündigt???
 
hab ich jetzt erneut gesündigt???
...ist der Ruf erst ruiniert / lebt sich's doppelt ungeniert --- deshalb ein Rückfall in die Piraterie, denn die Beute ist gar zu spektakulär!
1908: When the Jewish composer Gustav Mahler, former director of the Vienna Opera, came under fire due to increasing anti-Semitism among the population and opinion makers, Hitler continued to defend him openly, saying that he recognized in him "a worthy interpreter of Wagner."
:D :D:D
1908 also - man kann z.B. bei Wikipedia, oder wenn man dieser nicht traut, im MGG nachsehen, wer dieser Mahler, Gustav, war und welche Position und Resonanz er 1908 hatte; ebenso kann man nachlesen, wie es um Hitler, Adolf, 1908 in Sachen Position und Resonanz bestellt war...
...da wird sich das winzige, unbekannte Kapellmeisterlein, das kurz darauf die ihm angebotene Leitung der Met ablehnte, vor Glück und Freude sicher die Hosen vollgerappelt haben, weil der anno domini 1908 längst weltberühmte größte Feldherr aller Zeiten es so tapfer in Schutz nahm.....
1908 also...

...ich schwanke...hm...ob ich das Ding aus Amüsementgründen vielleicht doch ordere? In der Hoffnung, noch mehr dergleichen darin genießen zu dürfen?
 
Das Cover ist unsäglich dumm.Nenne es ruhig Verschwörungstheorien.

Natürlich!

1) Als Hitler in Wien lebte und versuchte, sich als Künstler einen Namen zu machen, waren seine wichtigsten Geschäftspartner, die seine Gemälde verkauften, Juden (Jakob Altenberg und Samuel Morgenstern), und (abgesehen von seinem Jugendfreund August Kubizek) waren auch seine engsten Freunde Juden (Josef Neumann, Siegfried Löffner, Simon Robinson).

Er war Stammgast im Café Central, das dafür bekannt war, dass dort viele berühmte Juden verkehrten, wie Theodor Herzl (der Begründer des späteren Israels), Sigmund Freud, Leo Trotzki und die Schriftsteller Leo Perutz, Egon Friedell und Stefan Zweig.

Er besucht auch oft ein Café (Café Branntweiners), das von einem jüdischen Cafébesitzer namens Jakob Wasserberg geführt wird.

2) Hitlers Halbschwester Angela Raubal arbeitet drei Jahre lang als Chefköchin in einer jüdischen Schule in Wien, die den Namen „Mensa Academica Judaïca“ trägt. Das stellt für Hitler keineswegs ein Problem dar, denn er wird sie später sogar als seine eigene Privatköchin einstellen...

3) Als Hitler erfährt, dass sein Leibwächter und Privatfahrer Emil Maurice jüdischer Herkunft ist, wird er nicht in ein Konzentrationslager geschickt (oder gar entlassen), sondern befördert… Glücklicherweise gelingt es Menschen wie Ihnen, all dies als Märchen abzutun, die von Verschwörungstheoretikern erfunden wurden, die darauf aus sind, bestimmte Fakten aus Hitlers Leben aufzudecken, die viele lieber verschweigen würden… :cool:
 
Glücklicherweise gelingt es Menschen wie Ihnen, all dies als Märchen abzutun, die von Verschwörungstheoretikern erfunden wurden, die darauf aus sind, bestimmte Fakten aus Hitlers Leben aufzudecken, die viele lieber verschweigen würden… :cool:
Ich sprach von den anderen Veröffentlichungen des Verlags, in deren Gesellschaft Sie sich mit Ihrem Buch begeben haben.

"Sacrificing Humanity: The UFO is a Portent of Nuclear War".

Auch schön: "A Manual for the Dead". Ein Buch, das vorgibt, dem Leser zu erklären, wie er mit Geistern in Kontakt treten kann.

Oder mein persönlicher Favorit: "Bitter Heat: Deliberate Global Warming Via ‘Trick’ Cheney,Texas Oil, Spies, Organized Crime, and Big Real Estate". Das ist wenigstens mal eine erfrischende Abwechslung, eine Verschwörungstheorie, in der der Klimawandel nicht geleugnet wird!

Ich verstehe ja, dass man für jede Gelegenheit dankbar ist, aber wer in diesem Verlag veröffentlicht, versetzt der eigenen Glaubwürdigkeit den Todesstoß, bevor auch nur das erste Buch den Weg in den Handel gefunden hat. Der Gründer von TrineDay, ein gewisser Kris Millegan, bezeichnet sich übrigens selbst als Verschwörungstheoretiker, der "unterdrückten Narrativen" eine Plattform bieten wolle.

Wenn es quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente …

Was genau soll denn eigentlich verschwiegen werden—und warum, Herr Frederik?

Bestenfalls stellt Ihr Werk heraus, dass selbst führende Nazis mitunter ein ambivalentes Verhältnis zur eigenen Ideologie hatten. Das wäre sogar verdienstvoll, wenn auch wenig revolutionär. Dass beispielsweise Adolf Hitler—dieser kleine, dunkelhaarige Gnom—wenig Arisches an sich hatte, war schon zu seinen Lebzeiten Gegenstand von Flüsterwitzen. Auch dass manche Nazi-Größen aus narzisstisch verquaster Großmut oder Gewinnstreben in sehr seltenen Fällen Juden schützten, ist bekannt. Wo steckt hier die angeblich unterdrückte Wahrheit?

Ich fürchte aber, dass Sie sich von Antisemiten haben vereinnahmen lassen. Und das ist noch großzügig ausgedrückt, bedenkt man das kritikwürdige Cover, oder das Portfolio Ihres Geschäftspartners. Aber meine Güte, in dubio pro reo.
 
Ich sprach von den anderen Veröffentlichungen des Verlags, in deren Gesellschaft Sie sich mit Ihrem Buch begeben haben.

"Sacrificing Humanity: The UFO is a Portent of Nuclear War".

Auch schön: "A Manual for the Dead". Ein Buch, das vorgibt, dem Leser zu erklären, wie er mit Geistern in Kontakt treten kann.

Oder mein persönlicher Favorit: "Bitter Heat: Deliberate Global Warming Via ‘Trick’ Cheney,Texas Oil, Spies, Organized Crime, and Big Real Estate". Das ist wenigstens mal eine erfrischende Abwechslung, eine Verschwörungstheorie, in der der Klimawandel nicht geleugnet wird!

Ich verstehe ja, dass man für jede Gelegenheit dankbar ist, aber wer in diesem Verlag veröffentlicht, versetzt der eigenen Glaubwürdigkeit den Todesstoß, bevor auch nur das erste Buch den Weg in den Handel gefunden hat. Der Gründer von TrineDay, ein gewisser Kris Millegan, bezeichnet sich übrigens selbst als Verschwörungstheoretiker, der "unterdrückten Narrativen" eine Plattform bieten wolle.

Wenn es quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente …

Was genau soll denn eigentlich verschwiegen werden—und warum, Herr Frederik?

Bestenfalls stellt Ihr Werk heraus, dass selbst führende Nazis mitunter ein ambivalentes Verhältnis zur eigenen Ideologie hatten. Das wäre sogar verdienstvoll, wenn auch wenig revolutionär. Dass beispielsweise Adolf Hitler—dieser kleine, dunkelhaarige Gnom—wenig Arisches an sich hatte, war schon zu seinen Lebzeiten Gegenstand von Flüsterwitzen. Auch dass manche Nazi-Größen aus narzisstisch verquaster Großmut oder Gewinnstreben in sehr seltenen Fällen Juden schützten, ist bekannt. Wo steckt hier die angeblich unterdrückte Wahrheit?

Ich fürchte aber, dass Sie sich von Antisemiten haben vereinnahmen lassen. Und das ist noch großzügig ausgedrückt, bedenkt man das kritikwürdige Cover, oder das Portfolio Ihres Geschäftspartners. Aber meine Güte, in dubio pro reo.

Ich finde es nach wie vor amüsant, dass einige von euch glauben, ich sei selbst der Autor des vorliegenden Buches, aber gleichzeitig fühle ich mich aufrichtig geehrt! Denn Thomas Frederik ist ein Spitzenautor, und „Hitlers jüdische Biografie“ ist ein großartiges Buch, das ich gerne gelesen habe und das sich hervorragend als Nachschlagewerk eignet...

Vor ein paar Tagen wies ein anderes Forumsmitglied hier auf einen „großen Fehler“ hin, der auf der persönlichen Website des Autors zu finden war: Dort steht nämlich Richard Geyer, wo eigentlich der Name Ludwig Geyer stehen sollte. Um dem Autor zu helfen, Kritiker wie euch zum Schweigen zu bringen, schickte ich ihm eine E-Mail, um ihn auf diesen Tippfehler hinzuweisen…

Leider habe ich auf meine Nachricht noch keine Antwort erhalten, und gerade habe ich seine Website noch einmal überprüft: Der Fehler ist immer noch da, unverändert... Wenn ich wirklich der Autor gewesen wäre, hätte ich diesen Fehler zweifellos längst korrigiert, nachdem ihr ihn bemerkt hattet...

Aber nein, mein Name ist tatsächlich Viktor und VW sind auch die echten Initialen meines Nachnamens, falls euch das interessiert, doch anscheinend habt ihr auf ein kleines Doxing-Spiel gehofft, in der Annahme, es mit dem von mir bewunderten Autor zu tun zu haben...
Nochmals vielen Dank also für dieses wunderbare Kompliment! Interessant ist, dass Sie versuchen, den Verleger des Autors lächerlich zu machen, obwohl dieser der Autor eines Buches über die Gesellschaft „Skull & Bones“ ist (Ihrer Meinung nach wohl eine Legende?) und darüber hinaus der Sohn eines CIA-Agenten, der einen wichtigen Posten innehatte.

Ist die CIA nicht gerade eine Organisation, die selbst Verschwörungen aufrechterhält, wie zum Beispiel den Mord an den Kennedy-Brüdern? Oder was halten Sie von der Operation MK Ultra, bei der unschuldige amerikanische Bürger entführt wurden, um sie gegen ihren Willen medizinischen Experimenten auszusetzen, mit dem Ziel, ihnen ihren freien Willen zu rauben… Auch ein Märchen oder eine Fabel, wie Sie meinen?

Ja, man kann sich zu Recht die Frage stellen, was ein Buch wie das von Thomas Frederik am allgemeinen Bild, das man von Hitler hat, ändert? Ich finde es nach wie vor merkwürdig, dass ein Massenmörder, der von der Rednertribüne aus Juden mit Ungeziefer verglich, sein Leben lang voller Stolz eine Medaille an seiner Uniformjacke trug, die ihm von einem jüdischen Offizier verliehen worden war, und die Automarke Mercedes zu seiner Lieblingsmarke pries, obwohl sie nach der Tochter eines jüdischen Rabbiners, Mercedes Jellinek, benannt war…

Ich habe Frederiks Buch mit Vergnügen gelesen und werde es gerne noch einmal lesen, da es eine Fülle unbekannter Informationen enthält, die mir größtenteils unbekannt waren... Wie auch immer Ihre Einstellung zu dem Buch sein mag (das Sie versprechen, niemals zu lesen, über das Sie sich aber offenbar gerne aufregen), ist irrelevant.
 
Interessant ist, dass Sie versuchen, den Verleger des Autors lächerlich zu machen,
Nein, was soll das bitte jetzt! Hier macht niemand den Verlag "lächerlich" sondern es verhält sich eher so, das viele hier im Forum ihre erhebliche Skepsis bezüglich dieses Verlages und seiner Veröffendlichungen zum Ausdruck bringen!! Lächerlich machen ist eine andere Nummer!!
 
Vor ein paar Tagen wies ein anderes Forumsmitglied hier auf einen „großen Fehler“ hin, der auf der persönlichen Website des Autors zu finden war: Dort steht nämlich Richard Geyer, wo eigentlich der Name Ludwig Geyer stehen sollte.
...wie war das? ...manipulieren?... war da von einem - Singular - "großen Fehler" die Rede?
Ich habe deshalb aus dem Original-Werbelink zitiert (deine Übersetzung ist also nicht für den peinlichen Doppelfehler verantwortlich)
Doppelfehler? Aber ja:
1. hieß der Stiefvater des Komponisten Richard Wagner nicht ebenfalls Richard mit Vornamen, sondern Ludwig
2. und dieser Ludwig Geyer war kein "jüdischer Schauspieler", auch wenn u.a. Nietzsche dieses Gerücht streute
oder ist der peinliche Doppelfehler (Name falsch, falsches Gerücht als Tatsache präsentiert) nur eine Ausnahme?
...und laut deinen überschwänglichen Lobesworten @ViktorVW hat dein "Spitzenautor" in seinem Meisterwerk wohl immer noch die falsche Behauptung, dass Wagners Stiefvater jüdischer Herkunft sei.

Obwohl sich der Spitzenautor große Mühe gegeben hatte, seine kürzere Vorarbeit - "Hitlers jüdische Kontakte - bei "Brave New Books" gleich in mehreren Sprachen vorzulegen - siehe Hitlers persönlichen Kontakten zu Juden - hat dieses seit 2021 bestehende Bestreben keine Resonanz in der Fachliteratur gefunden. Vielleicht liegt das an der gelegentlich sprachlich unbeholfenen Selbstübersetzung des Spitzenautors? Ich zitiere da mal zwei kurze Abschnitte aus der deutschen Variante:
Zu einem bestimmten Zeitpunkt wollte Joseph seine Ehe mit einer tschechischen Schauspielerin, Lida Baarova, aufgeben.
S.8 der Vorschau - tatsächlich war Joseph Goebbels nie mit Lida Baarova verheiratet
Drei Jahre später ging diese Ehe jedoch in die Brüche und ihre Mutter heiratete erneut den belgisch-jüdischen Lederfabrikanten Richard Friedlander.
S.9 der Vorschau - tatsächlich hatte Magda Goebbels Mutter den Lederfabrikanten nicht mehrmals geheiratet
-- das sind Unbeholfenheiten in der Sprache der Übersetzung, die der selbst übersetzende Spitzenautor offensichtlich nicht gut genug beherrscht. Aus dem jeweiligen Kontext der beiden Zitate kann man erschließen, was er eigentlich schreiben wollte: dass Goebbels wegen der Baarova seine Ehe mit Magda beenden wollte, dass Magdas Mutter nach der Trennung von ihrem Mann den Lederfabrikanten heiratete.
Vielleicht hat @El Quijote Spaß daran, die spanische Variante (Vorschau) anzuschauen, sie müsste hier zu finden sein:
Thomas Frederik 2020-2021
Título original en neerlandés : Hitlers Joodse Contacten
Traducción al español: Thomas Frederik

Das "Meisterwerk" des Spitzenautors ist übrigens auch bei "Brave New Books" erhältlich:
Man darf da - nicht weinen, @ViktorVW - S.1-44 des Meisterwerks in der Vorschau lesen (wow, ganze 44 Seiten bekommt man da vom Spitzenautor sozusagen geschenkt: Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Kapitel 1-3 komplett (Eduard Bloch, Ludwig Wittgenstein, Siegmund Freud) und Kapitel 4 "Een anonieme vrouw: De joodse (tiener)prostituée die naar verluidt Hitler met syfilis besmette 38" großenteils, allerdings im Original. Übersetzungen hat der Spitzenautor noch nicht geliefert (vielleicht kommt das ja noch, es kostet nüscht bei "Brave New Books")

(wenn man sich anschaut, wie das publizieren bei "Brave New Books" funktioniert......... ach, Spitzenautoren werden schon wissen, warum sie ihre Werke keinen Nischenverlegerlein wie Suhrkamp oder ähnlichen anvertrauen. Und selber übersetzen - gibt ja tools dafür, auch KI - spart lästige kostspielige Übersetzer)
 
Nein, was soll das bitte jetzt! Hier macht niemand den Verlag "lächerlich" sondern es verhält sich eher so, das viele hier im Forum ihre erhebliche Skepsis bezüglich dieses Verlages und seiner Veröffendlichungen zum Ausdruck bringen!! Lächerlich machen ist eine andere Nummer!!

Typisch für Forumsmitglieder, die meinen Argumenten nichts entgegenzusetzen haben, dass sie aus meiner langen Antwort nur diesen einen Punkt herausgreifen und den Rest komplett ignorieren: die Tatsache, dass Skull & Bones, MK Ultra und die Morde an den Kennedy-Brüdern echte Verschwörungen sind und keine weit hergeholten Fantasiegebilde…

Ebenso wie die Tatsache, dass der größte Judenhasser der Geschichte, der Juden mit Ungeziefer gleichsetzte, bis zu seinem Tod stolz die Medaille trug, die ihm von einem Juden verliehen worden war, und am liebsten in einem Fahrzeug herumgefahren werden wollte, das nach einer Jüdin benannt war – wie bereits erwähnt, der Tochter eines Rabbiners…

Und dann vergessen wir noch, dass Hitlers „eigener“ Entwurf für den Volkswagen-Käfer vom eigentlichen jüdischen Erfinder, Josef Ganz, abgekupfert war... Sogar die berühmte Ausstellung entarteter Kunst war von einem Buch eines jüdischen Kritikers, Max Nordau, inspiriert... („Entartung“)...

Und woher, glaubst du, hat Hitler architektonisch gesehen seine Träume von einem größenwahnsinnigen Berlin bezogen? Natürlich: aus einem Berliner Architekturführer des jüdischen Schriftstellers Max Osborn, einem Buch, das er während seiner Zeit beim Militär zerlesen hat.

Aber gut, zweifellos hat Thomas Frederik all diese Fakten komplett erfunden, und sein Buch kann daher getrost weiterhin ignoriert werden, als ob es nicht existierte. .. Darwin und Galilei wussten schon zu Lebzeiten, dass schockierende Erkenntnisse zunächst mit Spott, Unglauben und Verwünschungen aufgenommen werden, bis die Wahrheit schließlich jeden erreicht...
 
Natürlich!

1) Als Hitler in Wien lebte und versuchte, sich als Künstler einen Namen zu machen, waren seine wichtigsten Geschäftspartner, die seine Gemälde verkauften, Juden (Jakob Altenberg und Samuel Morgenstern), und (abgesehen von seinem Jugendfreund August Kubizek) waren auch seine engsten Freunde Juden (Josef Neumann, Siegfried Löffner, Simon Robinson).

Er war Stammgast im Café Central, das dafür bekannt war, dass dort viele berühmte Juden verkehrten, wie Theodor Herzl (der Begründer des späteren Israels), Sigmund Freud, Leo Trotzki und die Schriftsteller Leo Perutz, Egon Friedell und Stefan Zweig.

Er besucht auch oft ein Café (Café Branntweiners), das von einem jüdischen Cafébesitzer namens Jakob Wasserberg geführt wird.

2) Hitlers Halbschwester Angela Raubal arbeitet drei Jahre lang als Chefköchin in einer jüdischen Schule in Wien, die den Namen „Mensa Academica Judaïca“ trägt. Das stellt für Hitler keineswegs ein Problem dar, denn er wird sie später sogar als seine eigene Privatköchin einstellen...

3) Als Hitler erfährt, dass sein Leibwächter und Privatfahrer Emil Maurice jüdischer Herkunft ist, wird er nicht in ein Konzentrationslager geschickt (oder gar entlassen), sondern befördert… Glücklicherweise gelingt es Menschen wie Ihnen, all dies als Märchen abzutun, die von Verschwörungstheoretikern erfunden wurden, die darauf aus sind, bestimmte Fakten aus Hitlers Leben aufzudecken, die viele lieber verschweigen würden… :cool:
1) Es wird eigentlich nur noch selten die These vertreten, Hitler habe (wie von ihm selbst beschrieben) bereits ein gefestigtes antisemitisches, völkisches Weltbild besessen, als er vor der Einberufung in die Armee nach München floh. Wer seine "engsten Freunde" gewesen sein sollen, wird sehr unterschiedlich beschrieben. Im Männerwohnheim hatte man nicht unbedingt die Wahl, mit wem man das Zimmer teilen wollte.

2) Es handelte sich nicht um eine Schule, sondern um einen Verein jüdischer Studenten, bei dem man lesen, musizieren oder sich sportlich betätigen konnte, ohne durch antisemitische Radaubrüder belästigt zu werden. Viele Studentenverbindungen in der Stadt nahmen ohnehin keine Juden auf. Gibt es denn Hinweise, dass Hitler mit einem der Vereinsmitglieder auf vertrautem Fuße stand?

3) Maurice hatte einen jüdischen Urgroßvater, was auch bei anderen Deutschen niemals allein für die Verschleppung in ein Konzentrationslager ausgereicht hätte. Wer vier nichtjüdische Großeltern und zwei nichtjüdische Eltern nachweisen konnte und auch selbst nicht dem Judentum angehörte, galt nach dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" als "reinrassiger Arier". Nur der "große Ariernachweis", der bei der SS gefordert wurde, konnte auf diese Weise nicht erbracht werden. Dass Hitler dann dafür sorgte, Maurice zum "Ehrenarier" zu machen, zeigt keine engen Kontakte zu Juden (Maurice war ja keiner), sondern einfach, dass es im NS-Regime eben nicht nur auf das religiöse Bekenntnis der Vorfahren, sondern vor allem auf die Bewertung durch Staat und Partei ankam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber gut, zweifellos hat Thomas Frederik all diese Fakten komplett erfunden, und sein Buch kann daher getrost weiterhin ignoriert werden, als ob es nicht existierte. .. Darwin und Galilei wussten schon zu Lebzeiten, dass schockierende Erkenntnisse zunächst mit Spott, Unglauben und Verwünschungen aufgenommen werden, bis die Wahrheit schließlich jeden erreicht...
:D:D:D:D:D:D:D:D:D Darwin, Galilei & Frederik, das Titanentriumvirat
 
Ja, man kann sich zu Recht die Frage stellen, was ein Buch wie das von Thomas Frederik am allgemeinen Bild, das man von Hitler hat, ändert? Ich finde es nach wie vor merkwürdig, dass ein Massenmörder, der von der Rednertribüne aus Juden mit Ungeziefer verglich, sein Leben lang voller Stolz eine Medaille an seiner Uniformjacke trug, die ihm von einem jüdischen Offizier verliehen worden war,
Das Eiserne Kreuz wurde natürlich nicht von Offizieren verliehen, sondern vom jeweiligen preußischen König bzw. Deutschen Kaiser. Wilhelm II. stiftete es Anfang August erneut in Erinnerung an die "Befreiungskriege" und den Krieg von 1870. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der jüdische Offizier Hugo Gutmann für Hitler im Sommer 1918 erfolgreich ein gutes Wort eingelegt hat, als es um die Verleihung des Eisernen Kreuzes Erster Klasse ging. Falls das so war, dankte es ihm der Ausgezeichnete aber nicht, sondern diffamierte ihn später in "Mein Kampf" als beim ganzen Regiment verhasst. Das Eiserne Kreuz war für Hitler ein wichtiges Mittel, sich als "Frontkämpfer" aus der Mitte des Volkes darzustellen. Eine freundschaftliche oder sonstige Verbindung zu jüdischen Kameraden ergibt sich daraus hingegen nicht, im Gegenteil: Wenn schon ein jüdischer Offizier mit Hitler zusammen diente, musste er gemäß der NS-Propaganda zumindest verhasst gewesen sein und so außerhalb der eigentlichen "Frontgemeinschaft" gestanden haben. Auch andere völkische Propagandisten versuchten ja immer wieder wahrheitswidrig, den Kriegseinsatz von Deutschen jüdischen Glaubens kleinzureden oder zu bestreiten.
 
Da nun gerade Volkswagen zur Sprache gekommen ist: Wer von euch unterstützt die Entscheidung von Volkswagen (einst Hitlers Aushängeschild), eines seiner Werke einer neuen Nutzung zuzuführen, nämlich als Fabrik für israelische Waffenteile? Volkswagen to convert German car plant to produce Israeli defense equipment | The Times of Israel Gerade jetzt, wo Trump zudem die Absicht hat, das amerikanische Militär mit dem israelischen Militär zu verschmelzen? Eine gute Idee?
Es handelt sich um ein Geschichtsforum. Tagespolitische Diskussionen sollen hier nicht geführt werden. In den Weiten des Internets gibt es sicherlich viele Orte, um darüber zu reden.
 
Das Eiserne Kreuz wurde natürlich nicht von Offizieren verliehen, sondern vom jeweiligen preußischen König bzw. Deutschen Kaiser. Wilhelm II. stiftete es Anfang August erneut in Erinnerung an die "Befreiungskriege" und den Krieg von 1870. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der jüdische Offizier Hugo Gutmann für Hitler im Sommer 1918 erfolgreich ein gutes Wort eingelegt hat, als es um die Verleihung des Eisernen Kreuzes Erster Klasse ging. Falls das so war, dankte es ihm der Ausgezeichnete aber nicht, sondern diffamierte ihn später in "Mein Kampf" als beim ganzen Regiment verhasst. Das Eiserne Kreuz war für Hitler ein wichtiges Mittel, sich als "Frontkämpfer" aus der Mitte des Volkes darzustellen. Eine freundschaftliche oder sonstige Verbindung zu jüdischen Kameraden ergibt sich daraus hingegen nicht, im Gegenteil: Wenn schon ein jüdischer Offizier mit Hitler zusammen diente, musste er gemäß der NS-Propaganda zumindest verhasst gewesen sein und so außerhalb der eigentlichen "Frontgemeinschaft" gestanden haben. Auch andere völkische Propagandisten versuchten ja immer wieder wahrheitswidrig, den Kriegseinsatz von Deutschen jüdischen Glaubens kleinzureden oder zu bestreiten.
Hier zeigen Sie, dass Sie über unzureichende Kenntnisse zu diesem Thema verfügen…! Wenn Sie das Buch von Frederik lesen würden, würden Sie erfahren, dass der jüdische Offizier (Hugo Gutmann), auf dessen Fürsprache hin Hitler die Medaille erhalten durfte, dank der Hilfe von Hitlers Adjutanten nach Amerika auswandern konnte…
 
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