Ich sprach von den anderen Veröffentlichungen des Verlags, in deren Gesellschaft Sie sich mit Ihrem Buch begeben haben.
"Sacrificing Humanity: The UFO is a Portent of Nuclear War".
Auch schön: "A Manual for the Dead". Ein Buch, das vorgibt, dem Leser zu erklären, wie er mit Geistern in Kontakt treten kann.
Oder mein persönlicher Favorit: "Bitter Heat: Deliberate Global Warming Via ‘Trick’ Cheney,Texas Oil, Spies, Organized Crime, and Big Real Estate". Das ist wenigstens mal eine erfrischende Abwechslung, eine Verschwörungstheorie, in der der Klimawandel nicht geleugnet wird!
Ich verstehe ja, dass man für jede Gelegenheit dankbar ist, aber wer in diesem Verlag veröffentlicht, versetzt der eigenen Glaubwürdigkeit den Todesstoß, bevor auch nur das erste Buch den Weg in den Handel gefunden hat. Der Gründer von TrineDay, ein gewisser Kris Millegan, bezeichnet sich übrigens selbst als Verschwörungstheoretiker, der "unterdrückten Narrativen" eine Plattform bieten wolle.
Wenn es quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente …
Was genau soll denn eigentlich verschwiegen werden—und warum, Herr Frederik?
Bestenfalls stellt Ihr Werk heraus, dass selbst führende Nazis mitunter ein ambivalentes Verhältnis zur eigenen Ideologie hatten. Das wäre sogar verdienstvoll, wenn auch wenig revolutionär. Dass beispielsweise Adolf Hitler—dieser kleine, dunkelhaarige Gnom—wenig Arisches an sich hatte, war schon zu seinen Lebzeiten Gegenstand von Flüsterwitzen. Auch dass manche Nazi-Größen aus narzisstisch verquaster Großmut oder Gewinnstreben in sehr seltenen Fällen Juden schützten, ist bekannt. Wo steckt hier die angeblich unterdrückte Wahrheit?
Ich fürchte aber, dass Sie sich von Antisemiten haben vereinnahmen lassen. Und das ist noch großzügig ausgedrückt, bedenkt man das kritikwürdige Cover, oder das Portfolio Ihres Geschäftspartners. Aber meine Güte, in dubio pro reo.
Ich finde es nach wie vor amüsant, dass einige von euch glauben, ich sei selbst der Autor des vorliegenden Buches, aber gleichzeitig fühle ich mich aufrichtig geehrt! Denn Thomas Frederik ist ein Spitzenautor, und „Hitlers jüdische Biografie“ ist ein großartiges Buch, das ich gerne gelesen habe und das sich hervorragend als Nachschlagewerk eignet...
Vor ein paar Tagen wies ein anderes Forumsmitglied hier auf einen „großen Fehler“ hin, der auf der persönlichen Website des Autors zu finden war: Dort steht nämlich Richard Geyer, wo eigentlich der Name Ludwig Geyer stehen sollte. Um dem Autor zu helfen, Kritiker wie euch zum Schweigen zu bringen, schickte ich ihm eine E-Mail, um ihn auf diesen Tippfehler hinzuweisen…
Leider habe ich auf meine Nachricht noch keine Antwort erhalten, und gerade habe ich seine Website noch einmal überprüft: Der Fehler ist immer noch da, unverändert... Wenn ich wirklich der Autor gewesen wäre, hätte ich diesen Fehler zweifellos längst korrigiert, nachdem ihr ihn bemerkt hattet...
Aber nein, mein Name ist tatsächlich Viktor und VW sind auch die echten Initialen meines Nachnamens, falls euch das interessiert, doch anscheinend habt ihr auf ein kleines Doxing-Spiel gehofft, in der Annahme, es mit dem von mir bewunderten Autor zu tun zu haben...
Nochmals vielen Dank also für dieses wunderbare Kompliment! Interessant ist, dass Sie versuchen, den Verleger des Autors lächerlich zu machen, obwohl dieser der Autor eines Buches über die Gesellschaft
„Skull & Bones“ ist (Ihrer Meinung nach wohl eine Legende?) und darüber hinaus der Sohn eines CIA-Agenten, der einen wichtigen Posten innehatte.
Ist die CIA nicht gerade eine Organisation, die selbst Verschwörungen aufrechterhält, wie zum Beispiel den Mord an den Kennedy-Brüdern? Oder was halten Sie von der Operation
MK Ultra, bei der unschuldige amerikanische Bürger entführt wurden, um sie gegen ihren Willen medizinischen Experimenten auszusetzen, mit dem Ziel, ihnen ihren freien Willen zu rauben… Auch ein Märchen oder eine Fabel, wie Sie meinen?
Ja, man kann sich zu Recht die Frage stellen, was ein Buch wie das von Thomas Frederik am allgemeinen Bild, das man von Hitler hat, ändert? Ich finde es nach wie vor merkwürdig, dass ein Massenmörder, der von der Rednertribüne aus Juden mit Ungeziefer verglich, sein Leben lang voller Stolz eine Medaille an seiner Uniformjacke trug, die ihm von einem jüdischen Offizier verliehen worden war, und die Automarke Mercedes zu seiner Lieblingsmarke pries, obwohl sie nach der Tochter eines jüdischen Rabbiners, Mercedes Jellinek, benannt war…
Ich habe Frederiks Buch mit Vergnügen gelesen und werde es gerne noch einmal lesen, da es eine Fülle unbekannter Informationen enthält, die mir größtenteils unbekannt waren... Wie auch immer Ihre Einstellung zu dem Buch sein mag (das Sie versprechen, niemals zu lesen, über das Sie sich aber offenbar gerne aufregen), ist irrelevant.