Ist Baskisch das gleiche wie Französisch, Deutsch und Japanisch?

Zukudusch konnte nur keine Verwandtschaft zu anderen Sprachen haben, wenn man davon ausgeht, dass dieser Volkstamm unabhängig von allen anderen Menschen auf der Welt enstanden ist. Wäre das wahrscheinlich?

Du mußt dir halt mal die Entfernungen und die Zeiträume klar machen!!!!!!!!!!!!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hä, es geht hier um baskisch! nicht um irgendwelche anderen Sprachen! Natürlich müßten die Sprachen in der Neuen Welt miteinander verwandt sein.
 
Mit der Zeit stellt sich aber raus, dass baskisch gorri gar nicht sooo außergewöhnlich zu sein scheint - wie man das für eine isolierte Srpache vermuten würde. Wo ist jetzt der Unterschied zwischen gorri und giri - beides für "rot"?

WestarmenischGaRmir
BaskischGoR Ri
Andisch KaukasusGiRi
G -- o -- R -- gonzola (für Hater würziger Käsesorten ein rotes (!) Tuch)
G -- a -- R -- gantua (hatte nichts gegen Rot(!)wein)
G -- o -- R -- leben (war lange Zeit ein rotes (!) Tuch für viele)
G -- a -- R -- tenzwerg (ist für viele ein rotes (!) Tuch)
G -- e -- R -- manen (siehe Gartenzwerg)
G -- ü -- R -- teltier (macht rote (!) Flecke, wenn man es köpft)

... ja, das funktioniert weltweit!
 
Ach, tatsächlich?? Halte ich für ein "Hirngespinst", allein schon was Herkunft und Einwanderungszeit der Einheimischen betrifft.

Okee. Ich dachte immer, der christliche Glaube wäre schon schwer zu "beweisen", also so, dass irgendwer sich davon überzeugen ließe. Aber nu habe ich den Eindruck, dass diese sprachlichen Forschungsergebnisse fast noch schwerer an den Mann zu bringen sind, als der Glaube an Jesus. ;)

Naja gut, selbst die Jünger dachten von jesus, dass er ein Gespenst sei, das aufm See Genezarett läuft ...
Zum Hirngespinst: die hier könnte noch Zufall sein:
Wargamajisch, Njawigisch, Warungisch, u.v.a. (Australische Sprachen)djalanjZunge
TürkischdilZunge, Sprache, Ausdrucksweise, Landzunge Worte, … (nach PONS)
Nederlandse taal (Niederländische Sprache)ta alSprache, d=t


Weil: Türkisch kann ja nicht das Gleiche sein wie Holländisch ... oder doch?


Der Vergleich zwischen den Australiensprachen mit einer Kombination aus Lateinisch (lingua) und Altlateinisch (dingua!!!) = *dilingua ist aber echt schwer durch zufall zu erklären:


Wargamajisch, Njawigisch, Warungisch, u.v.a.djalanjZunge
TürkischdilZunge, Sprache, Ausdrucksweise, Landzunge Worte, … (nach PONS)
Nederlandse taal (Niederländische Sprache)ta alSprache, d = t

Türkisch und Holländisch haben Wert auf die Kurzform gelegt. ;-) KI-Entdeckung: Das lange aa, das im **Caist-Regenwald-Päiper für die australischen Sprachen gefordert wird, ist hier in der Niederländischen (!!) Sprache tatsächlich da.
Djabalisch, Mamuisch, GiramajischdjalnggulajZunge
Ngadjanischdjalnggulaa
*Rekonstruierte Form vierer DialektedjalanjgulajZunge. Jeder Wortvergleich braucht eine rekonstruierte Wortwurzel. Unbedingt …
*Ngadjanisch-rückgerrechnet gemischtdjalijnggulaj = i nach vorne gewandert
LateinischlinggulaLingua: Zunge, Sprache
AltlateindiN(g)guaDingua: Zunge, Sprache
*Latein und Altlatein kombiniert …diligngua*dilingua
*GirgamajischdialnggulajZum Vergleich nochmal Girgamajisch, eine einheimische Sprache in Australien djalnggulaj, (Zunge), das j in die Mitte vorgezogen, j = i … Es ist kein wirklicher Unterschied zwischen der australischen Sprache und der aus Altlatein und Latein gemischten Form (dilingua, Zunge, Sprache) erkennbar …
AltlateindinguaDingua wiederum, die altlateinsche Form von lingua: Zunge, Sprache
Englischtongue… ist nach dem Concise Dictionary exakt das Gleiche wie englisch tongue. Auch hier muss man nur Oberfränkisch d = t, harts d = weiches d anwenden, und schon sieht man den Zusammenhang
DeutschTsungueZunge(n) (Zunge, Sprache(n)). Man kann auch das weiche d in ein hartes t umtauschen und dann das hart t durch das i nach dem t erweichen… Das ergibt dann Tsunge, anders buchstabiert: Zunge … Und schon sieht man, dass Deutsch absolut das Gleiche ist wie Girgamajisch und Warungisch in Australien, Lateinisch und Altlateinisch in Schulbüchern und Lexikönnern, Tükisch am Bosporus, Holländisch im Amsterdamm, tongue im Englischen, la langue Française … Alles das Gleiche! Eins zu eins das gleiche Wortgerüst, das gleiche Konsonantengerüst, in allen hier gezeigten Sprachen. Nur ein pixka bat (ein bisschen wat) anders geschrieben, ein bissken anders ausgesprochen, a bissle die Reihenfolge der Buchstaben verstauscht oder hier und da a bitzle weggelassen. N anderen Sprachnamen draufgebebbt – und schon erkennt man nix mehr wieder. Obwohl all diese Wörter in all diesen Sprachen haargenau das gleiche sind.


Die Steigerung von Latein ist Australisch. Welche Sprache hat jetzt von welcher Sprache das Wort für Zunge, Sprache, Worte entlehnt? Türkisch von Latein? Latein von Girgamajisch? Oder doch eher Mamuisch und Warungisch in Australien Türkisch und Latein miteinander kombiniert …?

Zufall?! Gar kein Zusammenhang?! Ich glaub, das kann auch nicht sein. Dazu ist das Wortgerüst viel zu kompliert, als das Altlateinisch und Latein gemischt dilingua und Njadjanisch rückgerechnet dialingula sowohl in der Form als auch in der Bedeutung (Zunge, Sprache – Zunge) nichts miteinander zu tun haben könnte.

Lateinisch-Altlateinisch gemischtdilingua
*Ngadjanisch-rückgerrechnet gemischtdialingulaj = i nach vorne gewandert, ein l über




Also wenn Wörter wie oh! he! ja, usw. ähnlich sind - erstmal geschenkt. Aber ....
Lateinisch-Altlateinisch gemischtdilingua
*Ngadjanisch-rückgerrechnet gemischtdialingulaj = i nach vorne gewandert, ein l über

... zufällig gleich? Mit der gleichen Bedeutung?

Da man ja immer Protowortwurzeln braucht, postuliere ich folgende hüpotetische Urform:

mein Vorschlag für eine proto-idopäisch-türkisch-ngadjanisch-australische Wortwurzel:



*Proto-indopäisch-türkisch-ngadjanisch-australische Urformdial l inguaOder so ähnlich. Zunge, Sprache, Worte. Wo auch immer das zweite l hingehört.


Wären damit alle einverstanden? ;)
 
:D:D:D:D:D
...und wenn wir verschiedene Sprachen schlaubergerisch-klingklanglich abklopfen, dann verlassen wir beim Kekse essen den jugendfreien Bereich*) - Sprachprofi Kaixo findet sicherlich sofort, wo das der Fall ist.
______
*) ganz schlimm dann auch beim Königsberger Philosophen...

Ich plädiere ja dafür, dass zwei Wörter, deren Form UND Bedeutung gleich ist, höher zu bewerten sind, als zwei Wörter, die nur in einem Bewertungskriterium gleich sind.
 
G -- o -- R -- gonzola (für Hater würziger Käsesorten ein rotes (!) Tuch)
G -- a -- R -- gantua (hatte nichts gegen Rot(!)wein)
G -- o -- R -- leben (war lange Zeit ein rotes (!) Tuch für viele)
G -- a -- R -- tenzwerg (ist für viele ein rotes (!) Tuch)
G -- e -- R -- manen (siehe Gartenzwerg)
G -- ü -- R -- teltier (macht rote (!) Flecke, wenn man es köpft)

... ja, das funktioniert weltweit!

Ja, ähm, nur dass die dem baskischen ähnlichen Wörter alle auch rot bedeuten. Gartenzwerg und Germanen klingen zwar ähnlich, bedeuten aber nicht das Gleiche.
 
Sprachverwandtschaft lässt sich nur über Regelmäßigkeiten beweisen.

Hier habe ich einen uralten Thread aufgestöbert, wo das schön erläutert wird.


Schau Dir das doch mal gründlich an.

Diese hier sind kein Zufall:

indonesisch "dua" = lateinisch "duo" (deutsch: "zwei") - Weltweites wortband, das von Zokudisch über Baskische und Indopäischt bis Polinesien reicht
koreanisch "mani" = englisch "many" (deutsch: "viel") - Kein Zufall, da auch hana = 1 dem agriech hena = 1 ähnelt, tul und tu = 2 ähneln dual und two = 2 usw.
japanisch "namae" = deutsch "Name" - auch kein Zufall.
 
Türlich kann man das nicht an einem einzigen Wortpaar festmachen. Bei Englisch sagen wir: bone- Knochen - Englisch und Deutsch sind trotzdem verwandt. Aufgrund einer Vielzahl von Bewertungskriterien.
Auf Grund von Vergleichbarkeit auf grammatischer Ebene und einer Überschneidung von erheblichen Teilens des Wortschatzes, bzw. auf Grund dessen, dass sich beide eine erhebliche Anzahl an Begriffen teilen, die sich als älteren Mundarten aus der gleichen Wurzel entwickelt haben.

Genau das ist im Vergleich Japanisch-Deutsch aber nicht vorhanden.

Da findest du ein paar Lehnworte in beiden Sprachen, die irgendwann mal adaptiert worden sind. Aber das war es dann auch.

Im Vergleich zu Englisch-Deutsch würde ich kucken, was passen könnte. Wie bei Englisch one gibt es eine Art Wortdomino zum Anlegen der Steine: one (geschrieben) passt zu uno, un, ein - (wan) gesprochen, passt zu wangzi (Lakotisch) 1, wan Ainuisch = 1-0 = 10, chienesisch = 1-0000 = 10.000

utschi (uchi) - Haus
etsche (etsche) - Haus
Das ist die "wünsch-dir-was"-Ebene, die aber nunmal nichts mit ableitbaren Regeln und Mustern zu tun hat.
Wie gesagt, ein Wort setzt sich nach dem Baukasten-Prinzip aus phonetischen Elementen zusammen, da kommt es bei einigen 100.000 Worten automatisch zu einzelnen Ähnlichkeiten, weil die Anzahl der Elemente im Baukasten begrtenzt ist und damit sind es natürlich auch die Kombinationsmöglichkeiten.

Im Japanischen ist die im Übrigen nochmal begrenzter, als in den gängigen Europäischen Sprachen, weil das Japanische keine Buchstaben und damit Einzellautbasierte Sprache, sondern eine Silbenbasierte Sprache ist. Das heißt, dass mit Ausnahme des Konsonanten "n" Konsonanten im Japanischen immer nur in Verbindung mit einem angehängten Vokal auftreten und neben "n" nur die Vokale als Einzllaute auftreten.

Wenn also das Ganze silbenbasiert ist, ist der Baukasten, der keine Konsonantenkombinationen zulässt, nochmal limitierter, was im Übrigen dazu führt, dass das Japanische eine Sprache ist, die vergleichsweise viele Homophone aufweist, also Begriffe, die komplett gleich klingen, aber deutlich verschiedene Bedeutungen haben.

Die Lautkombination "hashi" z.B. kann sowohl Esstäbchen meinen (箸) als auch eine Brücke (橋).
Welches von beiden gemeint ist, geht in der gesprochenen Sprache nur aus dem Kontext hervor und in der Geschriebenen aus der Verwendung verschiedener Kanji. Würde man sie dagegen in Hiragana, Katakana oder Romaji schreiben, wäre kein Unterschied ersichtlich und man wäre wieder auf den Kontext angewiesen.

Die Lautkombination "uchi" kann das eigene Haus oder das der eigenen Familie meinen (家), sie kann aber auch meinen, dass sich ein Ereignis oder eine Handlung "innerhalb" eines Zeitraums oder Kontextes abspielt (内).

Wenn du Doppelbelegungen von Lautkombinationen schon innerhalb der gleichen Sprache findest, ohne dass die Worte, die das betrifft in einem näheren Zusammenhang miteinander stehen, kannst du dir ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass du für ein Wort in einer Sprache beim Durchsuchen mehrerer hundert anderer Sprachen einen Begriff findest, der irgendwie grob so ähnlich klingt.
Das hat aber mit Verwandtschaft nichts zu tun, die bräuchte weitergehende Muster.

Warum kamman dann doori/toriStraße oder Weg zu rooid = road, Straße oder Weg umbauen?
Weil Japanisch wie gesagt eine silbenbasierte Sprache ist und da die Kombinationsmöglichkeiten begrenzt sind.

Man könnte z.B. auch "Tori" durch Umdrehen der Silben zu "rito" umdrehen, also dem italienischen Begriff für Ritus und dann daraus schlussfolgern wollen dass der Japanische Begriff auf eine römische Tradition zurückginge die den heiligen Straßenbau als einen kultisch bedeutsamen Akt betrachtete oder so etwas, was natürlich Quatsch ist.

Damit kann man nun wirklich jeden Unsinn machen.

"Tori" (通り) ist im Übrigen eigentlich kein gebräuchliches Wort für "Straße", sondern wird zuweilen mehr oder minder in der Funktion eines Suffixes an einen Eigennamen angehängt, um zu symbolisieren, dass dieser Eigenname in diesem Fall eine Straße oder einen Weg bezeichnet.
Tritt aber eig. nicht als Einzwlwort mit der Bedeutung Straße/Weg auf.
Würde man im Japanischen ausdrücken wollen, dass man z.B. über die Straße geht, ohne den genauen Straßennamen erwähnen zu wollen, würde man das nicht mit "tori", sondern z.B. mit "michi" (道) als Begriff für Straße ausdrücken.

Warum ist Baskisch azal (Schale) genauso aufgebaut wie Deutsch Schale (bei Schale Post-Poscht-Wechsel und a hinten statt vorne, abgeschächt zu e) ... und japanisch o-sara heißt (tiefer, flacher usw.) Teller - was de fakto auch eine Schale ist? Da in allen möglichen Sprachen R und L austauschbar sind (Lateinische Lehnwörter im Baskischen, ciliegia mit l statt cerise mit r, ital., frz., arigaot im Japanischen, Rieul im Koreanischen sogar gleiche Buchstabe für R/L ... D.h. in japanisch o-sara könnte man auch o-sala sagen. O ist Höflichkeitssilbe ... also jap. = *sala ... und das ist identisch mit deutscht Schale, baskisch azal
Wie gesagt, hier spielst du wieder "wünsch-dir was"-Prinzip.

Genau so könnte jetzt jemand herbeifabulieren, dass "azal" sich eigentlich von "azul" (span. "blau") ableitete und der baskische Begriff eigentlich gar nicht "Schale", sondern einen Gegenstand aus blauem Glas meinte, und dass "o-sara", wenn man das "o" weglässt und aus dem "r" ein "l" macht, eigentlich dem Begriff "sala" entspreicht, der im Portugiesischen "Zimmer" bedeuten kann und daher "o-sara" eigentlich nicht inhaltlich mit "Schale" verbunden wäre, sondern einen umschlossenen Hohlraum oder ein Dekorationsobjekt innerhalb eines Zimmers (z.B. eine Schale, am Besten noch aus blauem Glas) meinte.

Mit genügend Fantasie kann man sich da so einiges zurechterfinden, hat halt nur nicht viel mit Tatsachen zu tun.

So unterschiedlich sind die Satzstruckturen gar nicht. Zuerst ja. Aber im Prinzip muss man von Deutschen her viele japanische Sätze rückwärts lesen, damit man sie versteht.

Ein einfaches Beispiel:

Der folgende Satz bedeutet im Japanischen so viel, wie "Ich bin ins Kino gegangen/ging ins Kino" :

私は 映画館へ 行きました。

Zerlegt in seine Bestandteile:

私 (ich) は (Fokuspartikel, die das Subjekt anzeigt, ohne weitere inhaltliche Bedeutung) 映画館 (Kino) へ (Partikel, die in diesem Fall die Bewegungsrichtung anzeigt) 行きました (Verb der der Bewegung mit der bedeutung gehen (行く) im neutralen/höflich/formellen, aber nicht ehrerbietigen Sprachstil, mit angehängtem tempus-Zeichen (als vergangenheitsform von 行きます).

Wenn man also versuchte diese Struktur, möglichst wörtlich ins Deutsche zu übersetzen, lautete die Übersetzung:

"Ich Fokus/Subjekt Kino Bewegungsrichtung, gegangen bin".

Anstatt von

"Ich bin ins Kino gegangen".

Du darfst mir gerne verraten, wo du da Ähnlichkeiten sehen möchtest.
Und das war jetzt ein sehr einfacher japanischer Satz. bei komplizierteren Sätzen, die dann etwa noch Konjunktive, Verbote oder nährer Umschreibungen von Personen enthalten, wäre das Ergebnis noch viel lustiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur ein pixka bat (ein bisschen wat) anders geschrieben, ein bissken anders ausgesprochen, a bissle die Reihenfolge der Buchstaben verstauscht oder hier und da a bitzle weggelassen. N anderen Sprachnamen draufgebebbt – und schon erkennt man nix mehr wieder. Obwohl all diese Wörter in all diesen Sprachen haargenau das gleiche sind.
deswegen sind ja die Barbaren allesamt Warane:
Barbaren - Barbara - (fährt zum Putin, wird böse) - Warwara - Warawa - Warane (evtl auch Waräger)
... bissle was weglassen, ersetzen, draufbebben - fertig ;)
 
efangelikales Weltbild:
Oh nein, wie hast du das denn rausgefunden?! Ja, ich weiß: Man erwähnt nicht die Arche Noah, in seriösen Diskussionen, und Sprachverwirrung schon gar nicht. Und die Biebel als historische Quelle, gar für Sprachwissenschaft ... völlig unmöglich. Und auf gar keinen Fall antwortet man immer mit Gott oder Jesus, wie wir als Efangelikale das immer manchen. Wissenschaftlich korrekt wäre es dagegen, statt Gott immer mit "Zufall" zu antworten.
Es mag sein, dass Sinaugorisch auf Papua nicht mit Basksich und Latenisch vergleicht. Aber warum nicht? Es ist megaintressant.

Abgesehen davon, dass wir hier laut Forenregeln nicht über religiöse Bekenntnisse diskutieren, hilft die biblische Geschichte über die Sprachverwirrung und leider überhaupt nicht weiter bei der Frage nach der Sprachverwandtschaft.

Ob Gott seinerzeit Deutsch, Dänisch, Friesisch, Französisch, Italienisch und Sardisch, Mandarin und Kantonesisch schon als eigene Sprachen konstruiert hat, das verrät uns die Bibel leider gar nicht.

Verwandte Sprachen sind Sprachen, die sich nachweislich aus einer Grundsprache (wie z. B. Französisch, Italienisch und Sardisch aus Latein) entwickelt haben.
Die Sprachen, die nach dem Turmbau zu Babel gesprochen wurden, müssten demnach definitiv nicht miteinander verwandt gewesen sein.
 
Nein, das ist noch nicht einmal der Versuch eines Beweises. Es gibt keine Sprache, in der nicht irgendein Zahlwort irgendeine Ähnlichkeit mit dem entsprechenden Zahlwort in irgendeiner anderen Sprache hat. Interessant wird es erst, wenn eine ganze Reihe offensichtliche oder zumindest regelmäßige Entsprechungen hat. Du kannst noch weitere tausend ähnlicher Wörter aus tausend verschiedenen Sprachen zusammensuchen, es bleibt völlig uninteressant.

Im Vergleich zwischen Deutsch und Dänisch sieht man sehr gut, dass nicht nur ein oder zwei Zahlen sich ähneln, sondern die ganze Reihe.

Deutsch: eins - zwei - drei - vier - fünf - sechs - sieben - acht - neun - zehn
Dänisch: en - to - tre - fire - fem - seks - syv - otte - ni - ti

Würde nicht eher die Anzahl der übereinstimmenden Zahlen den Grad der Verwandschaft beschreiben?
Dänisch hier: 10/10
Koreanisch: hana = agriech hena = 1, tu, tul, dul = tu (two), dual = 2, danach, hmm...

D. h.: Koreanisch -Indopäischt stimmen die zwei grundlegensten Zahlen überein, 1+2, die man auch nicht als Lehnwörter übernimmt. Die anderen Zahlen bleiben bisher ein Rätsel.
Dänisch - Deutsch stimmen hier 10/10 Zahlen überein.
Faziet: Dänisch -Deutsch scheinen anhand dieses Vergleichs sehr eng verwandt zu sein. Koreanisch - Deutsch scheinen - wieder nur dieser Vergleich - sehr weit entfernt verwandt zu sein.
 
Ja, Euskara:

bida = zwei, baskisch
beide
= zwei, beide, deutsch
both = zwei, beide, englisch
ba'ta = zwei, Zokudusch, Makuusch, Südamerika
Ja, und?? Wieviel Worte sind denn in den beiden Sprachen ähnlich in Bezug auf die Gesamtmenge des Wortschatzes? Es wurde hier schon erwähnt, das es zufällige Übereinstimmungen geben kann!

Wie lauten denn die entsprechenden Worte für Mutter, Vater; Wasser, Sonne, Tochter, Sohn, usw.?
 
Würde nicht eher die Anzahl der übereinstimmenden Zahlen den Grad der Verwandschaft beschreiben?
Dänisch hier: 10/10
Koreanisch: hana = agriech hena = 1, tu, tul, dul = tu (two), dual = 2, danach, hmm...

D. h.: Koreanisch -Indopäischt stimmen die zwei grundlegensten Zahlen überein,

Die Ähnlichkeit wird geringer, wenn wir ins Altkoreanische zurückgehen. In der Silla-Sprache lautete das Zahlwort 'zwei' in etwa *twupúl, in der Paekche-Sprache *iterəp.


Ganz anders bei den indoeuropäischen Sprachen. Je weiter wir in die Vergangenheit zurückgehen, desto größer werden die Ähnlichkeiten.

Nach wie vor ignorierst Du, dass einzelne Wortähnlichkeiten nichts zu bedeuten haben. Ein gemeinsamer Ursprung lässt sich nur über regelmäßige Entsprechungen beweisen.
 
Abgesehen davon, dass wir hier laut Forenregeln nicht über religiöse Bekenntnisse diskutieren, hilft die biblische Geschichte über die Sprachverwirrung und leider überhaupt nicht weiter bei der Frage nach der Sprachverwandtschaft.

Ob Gott seinerzeit Deutsch, Dänisch, Friesisch, Französisch, Italienisch und Sardisch, Mandarin und Kantonesisch schon als eigene Sprachen konstruiert hat, das verrät uns die Bibel leider gar nicht.

Verwandte Sprachen sind Sprachen, die sich nachweislich aus einer Grundsprache (wie z. B. Französisch, Italienisch und Sardisch aus Latein) entwickelt haben.
Die Sprachen, die nach dem Turmbau zu Babel gesprochen wurden, müssten demnach definitiv nicht miteinander verwandt gewesen sein.


Oh ... ich hab das mit dem efangelikal nicht in den Raum geworfen.

Stimmt: In der Biebel steht nur, dass Gott die Sprache verwirrte. Wie er das machte, steht da nicht. Ich denke, dass verwirren bedeutet: Nicht neu erfinden (Sprachen), sondern die Ausgangssprache durcheinandermixen.

Dürfte in diesem Fall relatief schwer sein, religiöses Bekenntnis und wissenschaftliches Forschen abzugrenzen.
Wenn du die Biebel als wissenschaftliche Quelle nimmst, stellen sich genau die Fragen, die du sagst: Was steht da wirklich und was steht da nicht. Und das, was ich denke: Was könnte man aus dieser Quelle begründet folgern, und was nicht.

Beispiel: Dass ein kompletter Teil der Menschheit direkt nach dem Turmbau Dänisch sprach ... ergibt sich ... meiner Meinung nach... nicht aus der Biebel. Das die Sprachen zusammenhängen, schon.
Mein aktueller Stand: Man kann sehen und ich würde sagen, beweisen, dass sehr viele unterschiedliche Sprachfamilien zusammenhängen (müssen).
Man kann aber bei weitem nicht alles lückenlos erklären.

Also wenn die den Bericht vom Turmbau als eine geschichtliche Quelle betrachtest und nachprüfst, soweit das geht ... gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass an dem Bericht etwas dran sein könnte?

nicht miteinander verwandt: Gibt das selbst in meiner Glaubensrichtung unterschiedliche Auffassungen. Ich intepretiere /verstehe das "Gott verwirrte ihre Sprache" im Sinne von verwirren = durcheinandermixen. D.h. es dürfte Zusammenhänge geben, die auch erkennbar sind, aber hlat wie bei archäologischen Ausgrabungen: nicht immer alles wirklich übersichtlich zuzuordnen. Andere - auch aus meiner Glaubensrichtung, sehen das komplett anders als ich. Die weisen trotz gleicher Glaubensrichtung, jeden Vergleich von Deutsch mit Japanisch, südmerikanischen udn Papua-Sprachen, Chienesisch, usw. entscheiden von sich.
 
Das ist doch ein Hoax. Das Neumitglied kann alle Sprachen der Welt, schreibt korrekt in allen möglichen Sprachen, Hiragana, Katakana etc., kann aber Indikativ und Primzahl, Bibel und evangelikal nicht korrekt geradeaus schreiben und macht zielsicher aus jedem indoeuropäisch ein indopäisch.
 
Dürfte in diesem Fall relatief schwer sein, religiöses Bekenntnis und wissenschaftliches Forschen abzugrenzen.
Wenn du die Biebel als wissenschaftliche Quelle nimmst, stellen sich genau die Fragen, die du sagst: Was steht da wirklich und was steht da nicht. Und das, was ich denke: Was könnte man aus dieser Quelle begründet folgern, und was nicht.

Beispiel: Dass ein kompletter Teil der Menschheit direkt nach dem Turmbau Dänisch sprach ... ergibt sich ... meiner Meinung nach... nicht aus der Biebel. Das die Sprachen zusammenhängen, schon.
Mein aktueller Stand: Man kann sehen und ich würde sagen, beweisen, dass sehr viele unterschiedliche Sprachfamilien zusammenhängen (müssen).
Man kann aber bei weitem nicht alles lückenlos erklären.

Also wenn die den Bericht vom Turmbau als eine geschichtliche Quelle betrachtest und nachprüfst, soweit das geht ... gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass an dem Bericht etwas dran sein könnte?

nicht miteinander verwandt: Gibt das selbst in meiner Glaubensrichtung unterschiedliche Auffassungen. Ich intepretiere /verstehe das "Gott verwirrte ihre Sprache" im Sinne von verwirren = durcheinandermixen. D.h. es dürfte Zusammenhänge geben, die auch erkennbar sind, aber hlat wie bei archäologischen Ausgrabungen: nicht immer alles wirklich übersichtlich zuzuordnen. Andere - auch aus meiner Glaubensrichtung, sehen das komplett anders als ich. Die weisen trotz gleicher Glaubensrichtung, jeden Vergleich von Deutsch mit Japanisch, südmerikanischen udn Papua-Sprachen, Chienesisch, usw. entscheiden von sich.
Nö, wo ist das Problem bei der Abgrenzung? Auch den Inhalt der Bibel mußt du ja wissenschaftlich auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Die Bibel ist ja kein wissenschaftliches Produkt sondern lediglich eine in vielen Teilen tendenzielle Erzählung!!!!!!!!!!!
 
Das ist doch ein Hoax. Das Neumitglied kann alle Sprachen der Welt, schreibt korrekt in allen möglichen Sprachen, Hiragana, Katakana etc., kann aber Indikativ und Primzahl, Bibel und evangelikal nicht korrekt geradeaus schreiben und macht zielsicher aus jedem indoeuropäisch ein indopäisch.
Das ließe sich tw. mit einer niederländischen oder wallonischen Herkunft erklären, gerade das lange -ie-. Und indopäisch würde sich erklären, wenn es einmal falsch geschrieben wurde und die ARK des Tablets oder Handies sich das gemerkt hätte.
 
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