Kalkriese als Ort der Varusschlacht zweifelhaft

So beginnt Hardy Prison seinen Text Eine römische Handmühle aus der Eifel in Ostfriesland (erschienen in Archäologie in Niedersachsen 2011):

Bei den meisten Ausgrabungen kaiserzeitlicher und frühmittelalterlicher Siedlungen in Ostfriesland gehören Fragmente von Mahlsteinen zum Standardinventar der Funde. Oft handelt es sich um auf den ersten Blick unscheinbare, kleine und kleinste Brocken eines grauen, porösen, eher leichten und offensichtlich vulkanischen Gesteins. In den meisten Fällen dürfte es sich bei diesem Gestein um die sogenannte Basaltlava handeln. Die stark fragmentierten und abgenutzten Überreste der Mahlsteine lassen nur selten ihre ursprüngliche Form erkennen, geschweige denn die Handhabung und Nutzung der kompletten Mahlsteine nachvollziehen. Funde vollständiger bzw. nahezu kompletter Mahlsteine sind nördlich und östlich des Rheins selten.​
 
So beginnt Hardy Prison seinen Text Eine römische Handmühle aus der Eifel in Ostfriesland (erschienen in Archäologie in Niedersachsen 2011):

Bei den meisten Ausgrabungen kaiserzeitlicher und frühmittelalterlicher Siedlungen in Ostfriesland gehören Fragmente von Mahlsteinen zum Standardinventar der Funde. Oft handelt es sich um auf den ersten Blick unscheinbare, kleine und kleinste Brocken eines grauen, porösen, eher leichten und offensichtlich vulkanischen Gesteins. In den meisten Fällen dürfte es sich bei diesem Gestein um die sogenannte Basaltlava handeln. Die stark fragmentierten und abgenutzten Überreste der Mahlsteine lassen nur selten ihre ursprüngliche Form erkennen, geschweige denn die Handhabung und Nutzung der kompletten Mahlsteine nachvollziehen. Funde vollständiger bzw. nahezu kompletter Mahlsteine sind nördlich und östlich des Rheins selten.​
Warum sollte mam ganze Mühlsteine zertrümmern, auch wenn sie auusgesonder wurden? Auf hiesigen Feldern fand ich immer wieder Reib- und Mühlsteine mit und ohne loch, aber nie mit Spuren einer Zerstörung
 
Opteryx, wir haben hier vor Monaten diskutiert, wo der Anfangspunkt war. Du kommst bis zur Errichtung des ersten kompletten Lagers, und rechnest einen Marschtag rückwärts....und das wäre es dann.Du kommst nicht weiter. Und selbst das ist nicht sicher.Und da Du nicht weißt, wo das letzte komplette Lager war, geht auch das Rückwärtsrechnen nicht auf.
Irgendwie erinnert mich das an das Rechnen mit Knoten im Seil. Irgendwann ist kein Knoten mehr vorhanden, und dann bist du pleite
 
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Warum sollte mam ganze Mühlsteine zertrümmern, auch wenn sie auusgesonder wurden? Auf hiesigen Feldern fand ich immer wieder Reib- und Mühlsteine mit und ohne loch, aber nie mit Spuren einer Zerstörung
Niemand spricht von zertrümmern.
Die Handmühle ist kaputt. Der Basalt aber wertvoll weil der Abrieb gering ist, man somit weniger Abrieb im Mehl hat was gut für die Zähne ist. Was mache ich mit einer kaputten römischen Handmühle? Natürlich zertrümmere ich sie nicht sondern benutze die Bruchstücke weiter. Irgendwann sind die eben auf. Das dauert halt länger als bei anderen Steinen, die man sonst als Mahlsteine zur Verfügung hat.
 
Im Ernst: Der römische Mühlstein wird freudestrahlend von der germanischen Hausfrau in Besitz genommen, benutzt bis er bricht, die Trümmer als Reibstein verwendet, zuletzt zum Abschaben der Hornhaut an den Fersen des müssigen Ehemanns. Zu guter Letzt werden die feinen gemeinen Trümmer zur gemeinsamen Füllung der gemeinen Schlaglöcher der germanischen Gemeindestraßen verwendet (und da passt gemeinhin am Rain ungemein viel rein).

Intakte Mühlsteine finden sich an alten Umschlagplätzen, wenn sie beim Umschlagen umgeschlagen und ins Wasser gefallen sind. Deshalb fand man die an der Hunte und im Bereich der Weser-, Ems- oder Elbemündung.
 
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