Kreationismus

@Sepiola
danke für die Info und den Link.
Macht man diesen auf so kommt ein Warnhinweis:

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Der Inhalt (Otto Schmeil, Über die Reformbestrebungen auf dem Gebiete des naturgeschichtlichen Unterrichts, Stuttgart 1905) ist halt ein völlig anderer als angegeben (Leon Norman Williams, Fundamentals of philately).
 
Der Begriff Fundamentalismus geht vermutlich auf die zwölfbändige Schriftenreihe "The Fundamentals – A Testimony to the Truth" zurück und wurde 1920 von Curtis Lee Laws geprägt, dem Herausgeber einer baptistischen Zeitschrift (siehe zum Folgenden Rothgangel, 2018). Kennzeichnend sind fünf Fundamentalartikel, die 1910 von der presbyterianischen Generalversammlung beschlossen wurden, um die Studienzulassung am Union Theological Seminary in New York zu reglementieren:​
1. Irrtumslosigkeit der → Bibel,​
2. Jungfrauengeburt,​
3. stellvertretendes Sühneopfer Christi (→ Christus/Christologie),​
4. leibliche Auferstehung (→ Auferstehung Jesu) und leibliche Wiederkunft Christi (→ Gericht) sowie​
5. historische Authentizität der Wunder (→ Wunder, bibeldidaktisch).​
Interessant. Zumindest die Punkte 3 und 4 scheinen mir dabei auch heutzutage nicht als Unterscheidungsmerkmale gegenüber etwa der evangelischen Kirche in Deutschland dienen zu können. Das Sühneopfer Christi wird in jeder Abendmahlsliturgie ansgesprochen, die Auferstehung im Glaubensbekenntnis.
 
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