Neue archäologische Entdeckungen

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von Carolus, 4. August 2017.

  1. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Aber doch nur im Vergleich zur restlichen Bevölkerung und nicht auch im Vergleich zu seiner Gattin.
     
  2. Dion

    Dion Aktives Mitglied

    Schon klar, aber auch für ein reich ausgestattetes Einzelfrauengrab wird gern bezweifelt, ob sie eine Fürstin in dem eigentlichen Sinn war oder bloß die Frau eines Fürsten oder Priesterin ... – Zitat: „Der tatsächliche Status der gefundenen weiblichen Leiche ist bisher ungeklärt. Deshalb gibt es neben der Titulierung als Fürstin auch die Bezeichnungen Priesterin von Vix, Prinzessin von Vix oder Dame von Vix, unzweifelhaft ist jedoch wegen der reichen Grabbeigaben ihr herausgehobener Stand.“
     
  3. Stilicho

    Stilicho Aktives Mitglied

    Das ist doch bei Männern genauso.
    Zitat: Zur realen sozialen Stellung der damals Bestatteten – das heißt, ob es sich um „Fürsten“, „Häuptlinge“, „Handelsherren“, „Priester“ handelte – kann heute keine Aussage mehr getroffen werden, jedoch ist durch die herausstechende Bestattungsform eine Hierarchisierung der Gesellschaft deutlich erkennbar.
     
  4. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

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  5. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

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  6. Apvar

    Apvar Premiummitglied

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  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

  8. flavius-sterius

    flavius-sterius Aktives Mitglied

    Auf dem Wilzenberg in der Nähe des sauerländischen Schmallenberg wurden bei Ausgrabungen Waffen und Pferdegeschirr aus der Zeit von 300 vuZ bis zur Zeitenwende gefunden. Die Waffen war wohl aus rituellen Gründen unbrauchbar gemacht worden. Die Forscher vermuten ein Art Ausstellungsort von erbeuteten feindlichen Waffen. Vergleichbares kennen wir von den Griechen und Römern = Tropaion

    Der erste Link bietet wenig Infos, zeigt aber ein Foto

    https://www.radiosauerland.de/artikel/uralte-funde-bei-schmallenberg-911533.html

    Der zweite Link gibt etwas mehr an Infos

    https://www.sauerlandkurier.de/hoch...stfalen-auf-wilzenberg-entdeckt-90313492.html
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Und wird wohl gerade noch mal ein wenig älter gemacht: 12.100 Jahre. Die Überschrift des Artikels ist natürlich mal wieder unnötig reißerisch:
    Kunst aus der Kälte: Ein Fund im Ural könnte die Menschheitsgeschichte umschreiben - Wissen - Tagesspiegel
     
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  10. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

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  11. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

  12. Pardela_cenicienta

    Pardela_cenicienta Aktives Mitglied

    Zunächst einmal wirkt der Stein wie viele andere Schalensteine. Eine Vertiefung in der Mitte, in die Blut oder Milch gegeben wurde, und dann die Rinnen durch die die Opfergabe floss, was wiederum Gefälle zum Rand hin erfordert.
    Die berichtete ursprüngliche Auffindung 1901 als senkrechte Wand im Inneren eines bronzezeitlichen Grabes ergibt aber keinen Sinn, weder für diese Verwendung noch als die hier postulierte Karte eines Herrschaftsgebietes.
    Ich denke dass der Stein in diesem Grab sekundär, als Spolie, verwendet wurde. Bei seiner geringen Dicke wird er aber nur geringe statische Funktion gehabt haben.
     
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  13. Ashigaru

    Ashigaru Premiummitglied

    Tja, müsste mal öfter wieder hier reinschauen. Nun ist die Gegend sehr gut erforscht, ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass bisher ein ganzes Kohortenlager entgangen ist. Verschiedentlich wurde auch vorgeschlagen, dass es sich bei einigen der Anlagen um "Baulager" für den Wall und seine Einrichtungen handelt. Bis auf kleinere indigene Siedlungen gab es in der Gegend bis dahin nur wenige römische Anlagen (Coria/Corbridge, Vindolanda, Luguvalium/Carlisle fallen mir ein).
     
  14. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Moin Ashigaru,

    ich möchte nicht missverstanden werden, dass ich mir einbilde, da etwas entdeckt zu haben. Ich habe eine Vermutung geäußert zu dem Gebilde, ohne für mich in Anspruch nehmen zu können, einen Überblick über Grabungen am Vallum Aelium zu haben. Feste Lager kennt man eine ganze Menge und dank zweier Becher, einer in Frankreich gefunden, kennt man die Namen der Lager am Hadrianswall recht gut. Ob die Zuordnungen immer ganz richtig sind, ist eine andere Frage. Vindolanda ist ja vorhadrianisch und war zum Bau des Hadrianswalls schon aufgegeben.
     
  15. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

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  16. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

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