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des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte.

Die Bibliothek enthält Literaturquellen zum deutschen, österreichischen und schweizerischen Privat- und Zivilprozessrecht des 19. Jahrhunderts und des Anfangs des 20. Jahrhunderts.
 
Wenn man sich für alte Ortsnamen interessiert, also z. B. urkundliche Ersterwähnungen, gibt es mit dem LAGIS für Hessen ein hervorragendes Online-Hilfsmittel. Gibt es etwas vergleichbares auch für NRW?
 
Ortsnamen des Kreises Soest

Das Geschichtsportal des LWL ist toll, aber ich glaube so ein richtiges Ortsnamenlexikon ist da nicht dabei, oder?

Für Ortsnamen des Kreises Soest bin ich hier fündig geworden:

https://rep.adw-goe.de/bitstream/ha...-1/Ortsnamen des Kreises Soest.pdf?sequence=1

Wirklich sehr ausführlich, hier das Beispiel Geseke:


Geseke

allgemein
833 IN PAGO BORATRE (...) IN UILLA CUIUS UOCABULUM EST GEISKE (fiILMANS, KAISERURKUNDEN
i nR. 12 s. 37; aBB. BEI lüüS, GESEKE s. 104)
1280 APUD GESCEN (fiUb ffii nR. 1729 s. 798)

Geseke
952 IN LOCO GESIKI (mGH do i. nR. 158 s. 239)
958 IN GISICI MARCA (mGH do i. nR. 196 s. 277; aBB. BEI lüüS, GESEKE s. 109)
958 IN LOCO GISICI (mGH do i. nR. 196 s. 277; aBB. BEI lüüS, GESEKE s. 109)
986 ECCLESIo GESIZE (mGH do ii. nR. 29 s. 429)
1014 IN GESIKE (reK i nR. 630 s. 188)
Z.J. 1015 (UM 1160) IN MARCHA (...) GESIKE (ffITA mEINWERCI KAP. 35 s. 36 ffl. 14)
1056-1075 IN GESEKE (reK i nR. 1076 s. 324)
1077 IN GESECHO (reK i nR. 1120 s. 340)
1150 (a.) DE JESIKA (fiUb ff nR. 79 s. 28)
1154 COMES THIETHARDUS DE GIESEKE (fiUb ii ¢OD. nR. 298 s. 78)
1166 fiINANT, HERTWICH, lUDOLFUS DE GISEKE (fiUb aDD. nR. 54A s. 50)
2. dRITTEL 12. JH. JUXTA GESIKE (URB. fiERDEN i s. 263 ffl. 20)
2. dRITTEL 12. JH. CIRCA (...) IESEKE (URB. fiERDEN i s. 269 ffl. 8)
1181 DECIMAS IN GESECHE (lACOMBLET i nR. 478 s. 338)
1217 IN GESEKE (fiUb ffii nR. 140 s. 62)
1220 IN JESIKE (fiUb iff nR. 85 s. 59)
1237 IN GESEKE (fiUb ffii nR. 461 s. 202)
1240 DE GESIKE (fiUb ffii nR. 484 s.
1256 OPIDUM GYSIKE (fiUb ffii nR. 916 s. 410)
1278 IN GESEKE (fiUb iff nR. 1511 s. 724)
1278 IN GISEKE (fiUb iff nR. 1512 s. 724)
1289 IN OPIDO GESEKA (fiUb ffii nR. 2136 s. 1005)
1291 IN GESIKA (fiUb ffii nR. 2201 s. 1040)
1312 IUXTA GESEKE (fiUb ifl nR. 983 s. 457)
1376 (BEI) GHEYSEKE (ina büREN nR. 144 s. 74)
1427 (BEI) GEISEKE (Ub bUSDORF 2 nR. 584 s. 431)
1428 (VOR) GESIKE (Ub bUSDORF 2 nR. 598 s. 438)
1536 GEISEKEN (sCHrEGHfi 1 s. 3)
1565 (a. 1567) GEISEKE (sCHrEGHfi 1 s. 3)
1603 DES (...) AMBTS (...) GESECKE (HERBERHOLD, eRWITTE s. 90)
1841 GESEKE (V. ffIEBAHN, oRTSCHAFTS-tABELLE s. 132)


@Muspilli: der Gysenberg ist wieder im Rennen ;)
 
Beispiel einer Online-Chronik zum Mitmachen

Bei Wernigerode in Jahreszahlen handelt es sich um eine Online-Datenbank zum Mitmachen. Wir sind auf der Suche nach geschichtsinteressierten Autoren aus der Harzregion und darüber hinaus. Diese Seite dient einem gemeinnützigen Zweck für Einheimische, Touristen sowie (Geschichts-)Interessierte der Stadt Wernigerode. Diese Beispiel einer Online-Chronik ist jedoch auch interessant für Jedermann. Wir freuen uns über jeden neuen Autor sowie Besucher dieser Seite. Viel Spaß bei einer Zeitreise auf dieser Seite!
 
TIM-Online Topografie per Schummerung

Ein sehr gutes Online-Hilfsmittel ist auch die Schummerung-Karte von TIM-Online (TIM-online NRW).

"Eine Schummerung ist eine Flächentönung, mit der in der Kartografie ein räumlicher Eindruck der relativen Höhenunterschiede des Geländes erzeugt wird. Die Schattierungen entstehen meist durch die Beleuchtung mit einer imaginären Lichtquelle."

Schummerung ? Wikipedia

Mein Tip: am besten in reinem schwarz-weiß darstellen, das erzeugt fast schon einen LIDAR-ähnlichen Effekt.


Hier z. B. das Römerlager Kneblinghausen:
 

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Hier eine rechtwinklige Graben-Wall-Anlage, die mir nördlich von Haaren auf der Paderborner Hochfläche aufgefallen ist. Und da sind Graben und Wall noch maximal jeweils 25 cm tief und hoch. Ich finde die Genauigkeit der Karte echt fantastisch.
 

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Hier habe ich eine interessante Seite mit Kupferstichen antiker römischer Ruinen ,wie sie zur Zeit der Renaissance aussahen gefunden. Einige Ruinen existieren heute nicht mehr wie das "Septizodium" eine monumentale Brunnenfassade, aus der Epoche des Septimius Severus, die den Abschluss des Palatins bildete. Im 16. Jh. stand noch ein Stück davon bis es Papst Sixtus abreißen ließ. Auch von den Thermen des Titus und den Thermen des Trajan ist heute fast nichts mehr vorhanden, im 16. Jh. gab es noch Teile der Ruinen. Das Amphitheater Castrense, welches eigens für die Prätorianer und die Stadtkohorte erbaut war, existierte auch noch in Teilen . Vor dem Colosseum stand noch der Rest des Brunnens "Meta Sudans" ,den Mussolini abreißen ließ.
http://foto.biblhertz.it/exist/foto/i-raraview.xq?bhr=Dg+528-1750+gr+raro
 
Hallo,

weis nicht ob das schon mal erwähnt wurde:

Urkunden der Universitätsbibliothek Gießen ? Bibliothekssystem

nette Urkundensammlung

Ob das die Profs. bei iher Flucht von Marburg nach Giessen mitgehen haben lassen???


Hallo Gisone, denke, das weist - zumindest was die Alsfelder Urkunden betrifft - eher auf tatsächlichen einstigen Besitz der Uni Gießen (und vielleicht auch Marburg) hin. Den Philipp der Großmütige hat ja "seine" Universität mit konfisziertem Klosterbesitz ausgestattet (gar nicht so wenig übrigens), der dann - soweit er im darmstädtischen Bereich lag - an die Uni Gießen übergegangen sein dürfte.

Auch die Uni Marburg hat übrigens eine stattliche Urkundensammlung.
 
Ein weiterer Hinweis auf digital verfügbare Literatur (hier insbesondere vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft), Bayerische Staatsbibliothek.

Verfügbar ist zB der aktuell hier zitierte Fiebig-von-Hase, Lateinamerika als Konfliktherd der deutsch-amerikanischen Beziehungen : 1890 - 1903 ; Bände 1 und 2.

http://digi20.digitale-sammlungen.d...imple&hl=scan&ngram=true&prox=true&phone=true

Oder Heinemann, Die verdrängte Niederlage : politische Öffentlichkeit und Kriegsschuldfrage in der Weimarer Republik
Digi20 | Band | Die verdrängte Niederlage / Heinemann, Ulrich
 
Ein andere gute Link is diese:
Docupedia
Begriffen, Methoden und Debatten der zeithistorischen Forschung (Peer-Reviewed)
Der Projekt-Partner ist das Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.
 
Digitale Ressource der LSE, die "Working Papers":
London School of Economics, Dept. of Economic History

Inhaltsverzeichnis und links siehe hier:
http://www.worldcat.org/

Working Papers Economic History Department
 
Jedenfalls ist es sehr erstaunlich, was man alles online mittlerweilen haben kann.
Im Rahmen von 'freedom of information acts' muss auch die CIA Dokumente veröffentlichen.
Da in diesem Fall gegenwärtige Sicherheitsinteressen berührt sind, bleibt das selektiv. Umsoweniger jedoch, je 'historischer' der Zeitrahmen ist.
Eine Kostprobe des CIA-Archivs: CIA Analysis of the Warsaw Pact Forces".

Es ist geradezu unglaublich wieviele Online-Archive es gibt.
Und hätte man selbst 1.000 Leben, es bliebe unmöglich diese zu sichten.
Hat man aber nur 10.000 Menschen mit nur einem Leben, so sind das schon 10x mehr, sofern sie vom Willen beseelt sind etwas zu verstehen.
Ich find das toll.
 
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