Sozialdarwinismus

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von gameweb, 12. März 2014.

  1. gameweb

    gameweb Neues Mitglied

    Hallöchen... gehe in die 12te Klasse der Anne-Frank-Schule in Bargteheide, Ästhetisches Profil. :p

    Ich muss bald im Fach Geschichte eine Ausarbeitung oder einen Vortrag über die NS-Ideologie halten. Da wollte ich mich auf den Sozialdarwinismus als Grundlage der Ideologie und "Begründung" für all die Gräueltaten in der NS-Zeit beziehen.

    Da unsere Epoche jedoch noch die Weimarer-Republik ist soll ich nicht konkrekt auf die ausgeführte Rassenpolitik eingehen, sondern nur auf die Ideologie an sich.

    Ich hatte mir also überlegt meinen Vortrag wie eine "Mind-Map" zu gestalten. (Stellt es euch wie ein Spinnennetz vor) In der Mitte "Sozialdarwinismus" und

    Würde euch spontan eine Leitfrage einfallen? Nur damit ich mich besser thematisch auf etwas konzentrieren kann... :fs:

    Also Sozialdarwinismus im Bezug auf die NS-Ideologie ...

    liebe Grüße, Finn :winke:

    Im Netz hab ich eine Leitfrage gefunden... Würde das meinen Rahmen sprengen?

    Ist ne Klausur"Ersatzleistung" und geht defintiv ins Abitur ein, aber ich sollte mich auch nicht übernehmen wie ich finde ;D

    "Wie konnte aus den im 19. Jahrhundert aufgekommenen Thesen des Sozialdarwinismus und der Eugenik die vom nationalsozialistischen Regime durchgeführte sozialpolitische Maßnahme der Euthanasie hervorgehen?"

    Edit:

    Mir fällt auf, das die Beantwortung ja defintiv in der NS-Zeit und deren Anfänge liegt... Jedoch sollte die Frage einfach ein wenig allgemeiner/oberflächlicher gestellt sein.

    Vorschläge? :p

    EditEdit:

    Ich hätte meine Frage in dem "Weimarer Republik" oder "Drittes Reich" Forum gepostet, aber da ich morgen Geschichte hab, hatte ich es eilig. :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Januar 2015
  2. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Darwins Werk "On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life" von 1859 entstammt der Beobachtung der Natur, ist also ursprünglich kein –ismus. Er wurde dazu, indem Menschen (leider auch Darwin selbst) die erkannten Gesetze der Biologie auf soziale Systeme zu übertragen versuchten.

    Dabei unterscheiden sich die sozialdarwinistischen Theorien in zwei fundamentalen Dingen von der ursprünglichen Evolutionstheorie :
    - Es gibt ein Ziel (das die Biologie nicht hat), zu etwas immer "Besseren", "Edleren" oder "Stärkeren" (Darwin schrieb dagegen "fit", das heißt, angepasst)
    - Es gibt einen Schöpfer (den die Evolutionstheorie gerade entthront hatte), nämlich jemanden, der definiert, was "besser" ist und der sich anmaßt, dies politisch in die Tat umzusetzen, also Gott zu spielen.

    In Wikipedia findet man
    Hier verbinden sich sehr unterschiedliche Ideologien, die man mMn gedanklich auseinanderhalten sollte :

    - Eugenik, d. h. dass Bestreben, das Erbgut eines Volkes zu "verbessern", indem man Träger von als schlecht bewertetem Erbgut von der Fortpflanzung ausschließt. Als schlecht wurde insbesondere krank, degeneriert, schwach oder mit anderen unerwünschten Eigenschaften ausgestattet angesehen.

    - Rassismus, d. h. das Bestreben, die Vermischung mit anderen Menschentypen zu vermeiden, da diesen eine geringere Wertigkeit als dem eigenen Typ zugeordnet wurde.

    - Antisemitismus. Dies ist ein weites Feld, da sich hier unterschiedliche Motivationen mischen :
    Rassismus (obwohl das Judentum ist eine Religion ist, und keine "Rasse").
    Xenophobie (Ablehnung von kulturellen – also nicht-genetischen - Unterschieden)
    Antikapitalismus (die Juden wurden mit "den Banken" identifiziert)
    oder ganz einfach die willkürliche Schaffung eines universellen "Sündenbocks"

    Das schlimme an den Nazis war, dass sie alle diese Ideologien zusammenführten und dass der Ausschluss von der Fortpflanzung durch physische Vernichtung, also Mord, erfolgen sollte. Dies wurde durch den euphemistischen Gebrauch des Wortes Euthanasie (eu : gut, richtig, leicht, schön); und thánatos: der Tod, eigentlich die Linderung des Leidens beim Sterben, beschönigt.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Der Antikapitalismus, der in der Tat in der antisemitischen Argumentation der Nazis Eingang fand und auch heute noch findet, ist zunächst einmal nichts mit Rassismus/Antisemitismus/Sozialdarwinismus (die alle ineinandergreifen) zu tun.
    Nicht jeder Rassist/Antisemit ist antikapitalistisch und nicht jeder Antikapitalist (ich würde sogar behaupten, das gilt für die Mehrheit der Antikapitalisten) ist rassistisch/antisemitisch (was nichts daran ändert, dass antisemitische Gedankenmuster sich auch außerhalb der rechten Szene festgesetzt haben und gedankenlos tradiert werden).
    Der Antikapitalismus der Antisemiten erhält ein zusätzliches verschwörungstheoretisches Element, welches bei Hitler in Mein Kampf sehr deutlich nachzulesen ist; eine sehr diffuse Theorie über das Zusammenwirken von Marxismus (das ist der Antikapitalismus per se) und Kapitalismus.
     
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  4. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Wie hängen die einzelnen der oben aufgezählten Elemente des NS-Sozialdarwinismus zusammen ? Ich interpretiere es so :

    Als Haupt-Triebfeder der Geschichte wird der Kampf der Rassen gegeneinander gesehen. Dabei sollen sich die "edlen" gegen die "minderwertigen" Rassen/Völker durchsetzen. Damit die "Herrenrasse" auch in Bestform in diesen Kampf gehen könne, müsse sie erstmal intern ihre eigenen inneren Schwächen beseitigen, was eben in einem inneren "Kampf um's Dasein" bzw. "Überleben des Stärkeren" geschieht, der politisch durch das Umbringen der Schwachen unterstützt werden müsse.

    Der Rassismus wird also als externer Kampf gegen "niedere Rassen" gesehen, und die Eugenik als innerer.

    Wie passt aber nun der Antisemitismus hier herein ? Soll das Judentum nur einfach eine "Rasse" sein, wie Afrikaner oder Eskimos, gegen die man sich im Kampf durchsetzen müsse ? Es ist doch offensichtlich, dass die Juden im Denken der Nazis eine Sonderstellung einnahmen.

    Warum ?

    1. Wurden sie vielleicht als eine besonders minderwertige "Rasse" angesehen ?

    Das kann ich mir nicht vorstellen, denn von der angeborenen äußeren Erscheinung (Hautfarbe usw.) her waren die deutschen Juden nach 2000-jähriger Diaspora ja überhaupt nicht von "Ariern" zu unterscheiden (die Nazi-Propagandisten mussten den Juden ja noch besondere äußere Merkmale, z. B. Nasenformen, andichten, um sie überhaupt als "Rasse" zu definieren).

    Eigentlich müssten die Afrikaner einem Rassisten doch viel stärker ins Auge springen. Hier wäre es auch logisch, dass es von der Eugenik her nicht erwünscht wäre, dass eine "arische" und eine afrikanische Person heiraten, denn das genetische Merkmal der dunklen Hautfarbe pflanzt sich stark über die nachfolgenden Generationen fort, das Bild einer genetischen "Verunreinigung" wäre also aus sozialdarwinistischer Sicht nachvollziehbar. Das galt aber nicht für europäische Juden.

    2. Wurden sie vielleicht als besonders gefährlich angesehen ?

    Das würde mir schon eher einleuchten. Hierhin passt auch das Bild, alle Juden seien Teil eine straff geführten Organisation von Bankiers, die die Weltwirtschaft beherrschen und gleichzeitig aus Eigennutz ruinös aussaugten. Daraus ergibt sich Antikapitalismus = Antisemitismus. Es ergibt sich aber nicht, dass der Antisemitismus ein auf die Spitze getriebener Rassismus sei (die würde sich eher aus Punkt 1 ergeben).

    Ist die NS-Ideologie dann überhaupt noch beim Sozialdarwinismus anzusiedeln ? Wenn dann allerdings zu ihrer Beschreibung das wichtigste Element, nämlich der Antisemitismus, fehlte, wäre dies keine sinnvolle Klassifikation
     
  5. Muspilli

    Muspilli Aktives Mitglied

    Ich würde einfach vorschlagen: Statt Leitfrage formulier einfach die Leitthese: Vom Sozialdarwinismus zur nationalsozialistischen Rassenlehre - ist das nicht sowieso auch eine vom Mosse?

    p. s. @El Quijote: Marxismus auf "Antikapitalismus per se" zu reduzieren, sagt mir wenig zu, denn als Wissenschaft versuchte er sich auch als (im übrigen ziemlich gute) Erklärung des Kapitalismus!
     
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  6. hatl

    hatl Premiummitglied

    @gameweb

    Nicht übersehen darf man, dass die Vertreter des Rassismus stets von der grundsätzlichen Überlegenheit der eigenen Rasse-Gruppe ausgehen.
    (Begründet wird das einerseits mit einem postulierten Erfolg der eigenen Gruppe und andererseits mit einer Geschichtsdeutung die sich missverständlich auf Darwin beruft.)

    Interessant für den europäischen, und speziell deutschen Rassismus, ist der "Arier".
    Was ursprünglich ein Begriff der Sprachforschung war und auf den indischen Sanskrit zurückging, wurde so umgedeutet:
    Yuval Noah Harari - Eine kurze Geschichte der Menschheit - Seite 370-371.

    Auf dieser Vorstellung aufbauend wurde, leider erfolgreich, behauptet, dass die relative Erfolglosigkeit der vom Kolonialismus unterjochten Völker, das Ergebnis einer dortigen Rassevermischung gewesen wäre.
    Hingegen sei es in Europa so gewesen:
    (gleiche Quelle)

    Das ist der Grundgedanke, der den Darwinismus mit dem Rassismus kombiniert.

    Ganz wichtig ist es zu sehen,
    dass die Zeitgenossen, die behaupten eine Gruppe von Menschen wäre anderen Gruppen überlegen,
    immer davon ausgehen, dass sie selber zur überlegenen Gruppe gehören.
    Und es ist auch so, dass derartige Vorstellungen stets das süße Gift der Verführung in sich tragen.
     
  7. hatl

    hatl Premiummitglied

    Sorry für die ungenaue Zitierung:
    es heißt natürlich "biologische Gruppe".
     
  8. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    ... und wie passt der Antisemitismus in den Sozialdarwinismus ?
     
  9. hatl

    hatl Premiummitglied

    Das hab ich mich auch schon gefragt.
    Denn gerade die Juden waren ja zur betrachteten Zeit kulturell überdurchschnittlich erfolgreich.

    Es wäre also aus Sicht eines Rassisten naheliegend anzunehmen, dass sich hier eine "überlegene Rasse" zeigt.
    Nur würde man dann selbst nicht dazu gehören, und damit das Grundprinzip verletzen unbedingt zur am höchsten entwickelten Gruppe gehören zu wollen.
    Der Ausweg der diesem abstrusen Weltbild bleibt, ist zu postulieren, dass die Juden ihren Erfolg einer, rassisch begründeten, besonderen Niedertracht und Täuschungskunst verdankten.

    Dem Ganzen eine innere Logik abringen zu wollen ist wohl schwer.
    Ein ganz anderer Aspekt besteht mE in der Attraktivität einer zu Grunde liegenden Verschwörungstheorie (haben Verschwörungstheorien nicht meisst einen pseudowissenschaftlichen Unterbau?), welche schon aus sich heraus ausbreitungsfähig ist.

    Ich stelle mir das auch, aber nicht nur, vor, wie eine Art Virus, der ja durchaus auf ein geschichtlich langes Leben "zurückblicken" kann, sich beständig verändert und unter verschiedenen Umständen auch verschieden virulent ist.
     
  10. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Die zweite Möglichkeit wäre, dass das Vorhaben des Themenstarters nicht sinnvoll wäre, weil es gar nicht so ist :
    Aber wenn es nicht so ist - wie ist es dann ?
     
  11. hatl

    hatl Premiummitglied

    Klaus,

    ich denke, dass das "Vorhaben des Themenstarters" schon sinnvoll ist.
    Der Kern der mörderischen Naziideologie lag in einer sozialdarwinistischen Vorstellungen.
    Sozialdarwinismus ? Wikipedia

    Gesellschaftliche und kulturelle Auseinandersetzungen finden hier in der Vorstellungswelt ihre Wurzel in der Deutung der Biologie.
    Menschengruppen (Rassen) sind nicht das gleiche biblische "Ebenbild Gottes", sondern finden sich in einem grundsätzlich grausamen biologischen Überlebenskampf gegeneinander.
     
  12. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Nur wenn de Antisemitismus eben der Kern der mörderischen Naziideologie ist, und dieser nicht so recht in den Sozialdarwismus passt, kann dann der Sozialdarwinismus der Kern sein ?
     
  13. hatl

    hatl Premiummitglied

    Ja, kann er.
     
  14. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    !!! sehr richtig !!!

    ...die in der NS-Zeit als "Arier" postulierten Goten, deren Fibeln man imitierte (gefälschte Adlerfibeln etc.), waren historisch gesehen Looser: die einen wurden von Byzanz, die anderen von Tariks Truppen platt gemacht -- dennoch wurden diese "Germanen" als völkische Vorfahren adaptiert, als rassisch höherwertig postuliert usw usw -- -- -- bei Licht betrachtet, enthält die NS-Ideologie haarsträubenden Schwachsinn.

    was den Sozialdarwinismus und verwandtes wie z.B. die auch in der Literatur (Zola, Naturalisten) auftauchende Milieutheorie betrifft, so bin ich im Zweifel, ob diese neueren/jüngeren "Theorien" ursächlich für Antisemitismus, der ältere Wurzeln hat, sind.
     
  15. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Was mich nur stören würde, ist, wenn das ganze Sozialdarwinismus-Thema nachträglich von den Interpreten ins Zentrum der NS-Ideologie hineingehievt worden wäre, weil es am bequemsten in das heutige Weltbild passt und es für heutige politische Diskurse gefällig ist.
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Der Nationalsozialismus ist wirklich nicht so weit weg - auch sprachlich nicht - dass man ein Problem damit hätte, an die Quellen heranzukommen und sie auch zu lesen bzw. zu verstehen.
    Natürlich ist der Nationalsozialismus sozialdarwinistisch. Warum hat man denn geistig und körperlich Behinderte, Alkoholiker und Leute, die man als arbeitsscheu oder geistesgestört definiert hat, sterilisiert und/oder umgebracht? Damit sie sich nicht fortpflanzen konnten, weil man von der Vererblichkeit ausging. Was bedeuten denn solche Sprüche wie "Leben ist Kampf"? Warum wohl der Nero-Befehl am Ende?
    Und natürlich passt auch der Antisemitismus in die Sozialdarwinismusdebatte. Lest einfach mal Mein Kampf oder den Mythus. Die entsprechende Stelle aus Mein Kampf habe ich mal für's Forum abgepinnt, die muss irgendwo im Forum zu finden sein.
     
  17. hatl

    hatl Premiummitglied

    Wie EQ bereits anmerkte ist das keine nachträgliche Sicht auf die NS-Ideologie sondern Kern (von Anbeginn - wie ich anfügen will).

    Hitlers "Mein Kampf" ist von sozialdarwinistischen Vorstellungen so durchdrungen, dass es da keine Mühe macht diese zu sehen.
    Es ist sogar so, dass eine Zitierung aus diesem Buch schon deshalb fast trivial ist, weil nahezu unablässig der Sozialdarwinismus in das Zentrum der Ideologie gerückt wird.
    Eine "Kostprobe":
    Kapitel 11 - Volk und Rasse.

    Das geht schier endlos so weiter, mit den abenteuerlichsten Vergleichen, und wird im gleichen Sinne auch in vorherigen Einlassungen immer und immer wieder gebetsmühlenhaft hervorgehoben.
    Dabei wird es auch garnicht als wichtig erachtet die Evolutionstheorie als solche zu betrachten.
    Es wird lediglich deren Tauglichkeit als Vehikel für die eigene sozialdarwinistische Vorstellungswelt postuliert.
    Und wollte man auch noch weitere Quellen hierzu bemühen, man fände kein Ende.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2014
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  18. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Sorry, dass ich insistieren muss, aber Eure Argumentation geht in die Richtung "Der Sozialdarwinismus war ein zentrales Element der NS-Ideologie". Das war aber nicht meine Frage.

    Ich zweifele nicht daran, dass der Sozialdarwinismus ein "zentrales" Element der NS-Ideologie ist. Nur "das zentralste" Element für die NS-Gräueltaten ist der Antisemitismus. Was mir fehlte, ist der Zusammenhang zwischen Sozialdarwinismus und Antisemitismus. Denn sonst steht die Eingangsthese :
    (deren schrecklichste der Mord an den Juden war) auf schwachen Füßen.
     
  19. buschhons

    buschhons Aktives Mitglied

    Ein Gedanke von mir dazu.
    Ich habe zwar gerade keine Quelle für meine These parat, aber vllt. können Hitlers "Mein Kampf" und Rosenbergs "Mythus" schon dafür herhalten:
    Die Juden waren in den Augen der Nazis ein minderwertiges Volk, dass alleine überhaupt nicht überlebensfähig war, sondern nur als Volksschmarotzer existieren konnte, indem es andere Völker wie das deutsche aussaugte. Wenn das dt. Volk aber die Kraft hat den Schmarotzer abzuschütteln und dieser folglich eingeht, so ist der Antisemitismus sehr einfach mit dem Sozialdarwinismus auszusöhnen. In diese Richtung könnte ich mir zumindest einen plausiblen Zusammenhang vorstellen.
     
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  20. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    allerdings fragt sich, was zuerst da war: sozialdarwinistisches oder antisemitisches oder insgesamt rassistisches Gedankengut (nebst den dazu gehörenden kruden Theorien)
     

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