Castelfeder ist spätantik. Und in Castelfeder gab es in diesem Sinne kein "Militärlager".
Deine Äußerung gegenüber
@Sepiola:
Oje, da sieht man, dass Du von Datenanalytik wenig Ahnung hast.
ist, weil sie nicht nur arrogant und sachlich falsch ist, dann mit wohlwollenden Worten nur noch als "strunzdumm" zu bezeichnen.
Trollig geht es weiter:
Damit Du das auch einigermaßen verstehst
- meinst Du dass solche arrogante Argumentation irgendeine wohlwollende wissenschaftliche Rezension bewirken wird?
Wenn Du behauptest, dass Iuvavum östlich vom Lech liegt (ja, tut es), der auf der T.P. zwischen Augsburg und Salzburg eingezeichnete Fluss aber die Etsch ist (die im weiteren Verlauf auch auf der T.P. in den Po mündet)? Du hattest @Sepiolas milden Spott noch nicht einmal bemerkt.
Nein, Pons Drusi ist eine Station der VCA Richtung Reschen, also wird sie am Wahrscheinlichsten im Bereich Sigmundskron stationiert gewesen sein.
Dazu gibt es einfache Antworten, die man einfach und gut begründet auf wikipedia nachlesen kann, wenn man Theodor Mommsen nicht nachlesen will:
"In Betracht zu ziehen ist daher auch die Theorie von Theodor Mommsen, der zufolge
Pons Drusi bloß eine Übergangsstelle und ein Straßenpunkt in
Kardaun am Anfang der Eisackschlucht bzw. am Beginn des mittelalterlichen Kunterswegs war. Für diese These spricht, dass die dortige Brücke über den Eisack (bis 1866 Brücke am Feigenstein bzw. Feigenbrücke) einen strategisch wichtigen Punkt im unwegsamen Gelände markiert. Ein weiteres Argument wäre eine mögliche Verortung von
Sublavio in
Waidbruck anstelle von Kollmann: Der Talverlauf 19,2 km südlich von Waidbruck mündet nämlich in Kardaun, nicht in Bozen."
Noch ein wenig sarkastischer, falls man den Senf nicht merkt:
"Andere Verortungen, etwa in älterer Literatur an der Etsch bei
Schloss Sigmundskron oder in jüngster Zeit in Gries, passen nicht zu archäologischen Befunden, die den Verlauf der antiken Römerstraße zwischen Trient und Bozen auf der östlichen Seite des Etschtals nahelegen."
de.wikipedia.org
Schloss Sigmundskron ist auf dem orographisch
rechten Ufer der Etsch gelegen, der Verlauf der Via Claudia ist dort nicht dokumentiert (der
Radweg Via Claudia ist nicht die
Via Claudia Augusta !).
Wer von Süden her aus Richtung Trient am östlichen, orographisch linken Ufer der Etsch in Richtung Innsbruck zog, musste hier dafür keineswegs den Eisack queren! Und in Richtung Meran (oder eher in Richtung
Untermais, der römischen Zollstation
Statio Maiensis) nicht die Etsch!
Ich kenne übrigens nur eine
gesicherte römische Brücke über die Etsch, am Etschfall nahe Algund, an der
Töll. Dort sogar mit römischen Wagenspuren.