EscorialenseDanke, Codex...? Wie gesagt, ist das IA in mehreren Codices überliefert. Damit ließen sich eventuelle Auslassungen gut ergänzen. Dies ist bei nur einer TP-Abschrift leider nicht möglich.
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EscorialenseDanke, Codex...? Wie gesagt, ist das IA in mehreren Codices überliefert. Damit ließen sich eventuelle Auslassungen gut ergänzen. Dies ist bei nur einer TP-Abschrift leider nicht möglich.
In diesem Kontext ist nun mal leider nicht alles "faktisch". Wenn Geschichte und Geschichtsforschung nur faktisch funktionieren würde und jegliche Kreativität ausschließen würde, scheitert sie wenns komplex wird.
Soweit ich sehe, weiß kein Mensch, wo die Schlacht wirklich stattgefunden hat. Mir ist auch nicht bekannt, wann und von wem die Lokalisierung der "Schlacht von Epfach" ersonnen wurde, ich weiß nur, dass es keinen Sinn macht, Hypothesen auf bloße Vermutungen statt auf Fakten zu stützen. Dazu benötige ich keine "Nachhilfebeispiele".Dazu noch ein historisches Nachhilfebeispiel:
1. Die Schlacht bei "Epfach" (um 743) kann auch wo anders z. B. in Augsburg stattgefunden haben. Der Schlachtort ist nicht wirklich gesichert und "Epfach" diente hier wohl auch nur als eine Art "Platzhalter".
Das ist ein neuzeitlicher Ausdruck für die Strecke über den Brenner-Scharnitz etc. nach Augsburg.
Du brauchst hier keinen Lech, wenn dir der Streckenplan bessere/genauere Streckenparameter zur Verfügung stellt. Ich brauch auch keine Etsch, die eingezeichnet ist, wenn mir der Streckenplan bessere/genauere Streckenparameter zur Verfügung stellt. Wie schon erwähnt, ist die TP genau genommen keine Karto- oder Geographie im heutigen Sinne, sondern ein Streckenplan.
Rein geographisch betrachtet ist sie ungenauer als die Ptol. Geogr.
Die dazu verlässlichsten Messpunkte sind Vetonina/Veldidena/Wilten-Innsbruck (VR), Coveliacas/Moosberg-Murnau (VR) und Isunisca/Groß-Helfendorf (VJ).
Aber die meisten scheinen einen germanistischen Hintergrund zu haben (Lehrer…. ?).
Bei Fredegar steht auch nur, dass sie super fluuium qui dicitur Lech stattfand. Das ist etwas anderes, als eine ausdrückliche Nennung des Ortsnamens im IA und in der TP und die saubere Herleitung davon.1. Die Schlacht bei "Epfach" (um 743) kann auch wo anders z. B. in Augsburg stattgefunden haben. Der Schlachtort ist nicht wirklich gesichert und "Epfach" diente hier wohl auch nur als eine Art "Platzhalter".
Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Meilenangaben in der TP oft sehr ungenau sind, dass die TP voller Anachronismen ist. Es gibt in der TP Orte die bereits im Vierkaiserjahr oder beim Vesuvausbruch untergegangen sind neben Orten, die erst in der hadrianischen Zeit gegründet oder wie in der TP benannt wurden.Wie schon erwähnt, ist die TP genau genommen keine Karto- oder Geographie im heutigen Sinne, sondern ein Streckenplan. Rein geographisch betrachtet ist sie ungenauer als die Ptol. Geogr. Daher zu den Strecken und Stationen: Die Station Avodiaco/Abuzaco der "Via Raetia" (Brennerroute) kreuzt sich de facto mit der Station Abodiaco der darüber eingezeichneten Strecke der TP. Nimmt man hierzu die Meilenparameter, liegt diese Kreuzung topographisch eindeutig östlich des Lechs.
Von diesen Orten ist doch allenfalls Innsbruck-Wilten gesichert. Die anderen sind auch nur Zuordnungen.Die dazu verlässlichsten Messpunkte sind Vetonina/Veldidena/Wilten-Innsbruck (VR), Coveliacas/Moosberg-Murnau (VR) und Isunisca/Groß-Helfendorf (VJ).
Landwehren waren sogar noch bis ins 16. Jhdt. üblich.Da fragst du lieber Keltologen, ob die Kelten derartige Stachelhecken mitunter auch um ihre Siedlungen setzten. Jedenfalls waren sie noch im Früh-Hochmittelalter bekannt und gebräuchlich.
Biturigos ging es nicht darum, dass die Pflanzen bekannt waren, sondern darum, ob bekannt war, dass sie einer gemeinsamen botanischen Familie angehören.Oje, bist du aber... Bereits um 1200 waren Gartenrosen bekannt (es gibt sogar einen bekannten französischen Rosenroman aus dieser Zeit...), allerdings konnten sich diese nur Klöster und der Adel in ihren Burgen und Schlössern leisten. Heckenrosen (Hagebutte) waren auch schon bekannt. Und die kleinsten "Heckenröschen" sind die Brombeeren, erkennst du an den kleineren Röschen, ähnlich der Heckenrosen nur viel kleiner… Alles gleichzeitig auch Früchte und Heilkräuter, und gesünder als ihre größer gezüchteten Verwandten. Man erkannte also schon damals gewisse Zusammenhänge, ohne es dafür gleich "wissenschaftlich" betreiben zu müssen.
Ach. Immer noch nicht die Frage nach der Textstelle bei Cäsar beantwortet. Warum weichst du aus? Hast du keine Antwort?Wenigstens bist du auf der richtigen "Spur"
sar immer alles erklärt. Da fragst du lieber Keltologen, ob die Kelten derartige Stachelhecken mitunter auch um ihre Siedlungen setzten. Jedenfalls waren sie noch im Früh-Hochmittelalter bekannt und gebräuchlich. Evtl. hilft dazu ein kurzer Textvergleich weiter:
Brombeeren lateinisch rubus, Rosen sind den Römern bekannt, und tragen den Namen Rosa. Brombeeren gehören zur Familie Rubus, Rosen zu den der echten Rosen. Brombeeren tragen wechselständig angeordnete Blätter, Rosen sind meist fiederständig. Brombeeren sind Sammelsteinfrüchte, Hagebutten sind Sammelnussfrüchte. Das althochdeutsche Wort für Brombeere brāmberi hat sich aus dem Wort für Dornbuschbeere entwickelt, der Name Rose aus dem Latein. Die Rose der Rosengärten war eine Importpflanze aus dem Orient, die in Gärten gepflanzt wurden. Brombeeren wachsen auf jeder Lichtung, Offenland, Ackerrand und in jeder Hecke. Die Allerweltspflanze steht der mythologisch Göttinnen gewidmeten Blume der Liebe gegenüber. Der Duft von Rosen, ihr wertvolles Rosenöl, macht sie schon in der Antike zum wertvollen Statussymbol und Handelsprodukt.Oje, bist du aber... Bereits um 1200 waren Gartenrosen bekannt (es gibt sogar einen bekannten französischen Rosenroman aus dieser Zeit...), allerdings konnten sich diese nur Klöster und der Adel in ihren Burgen und Schlössern leisten. Heckenrosen (Hagebutte) waren auch schon bekannt. Und die kleinsten "Heckenröschen" sind die Brombeeren, erkennst du an den kleineren Röschen, ähnlich der Heckenrosen nur viel kleiner… Alles gleichzeitig auch Früchte und Heilkräuter, und gesünder als ihre größer gezüchteten Verwandten. Man erkannte also schon damals gewisse Zusammenhänge, ohne es dafür gleich "wissenschaftlich" betreiben zu müssen.
Danke, wie gesagt hier nur einige Auslassungen, die längst ergänzt werden konnten, aber kein einziges verdorbenes Zeichen, wie in den Raum gestellt.Escorialense
Na also, "Epfach" ein seltsamer "Platzhalter" für eine Schlacht, die im Wesentlichen wo anders stattgefunden hat.Soweit ich sehe, weiß kein Mensch, wo die Schlacht wirklich stattgefunden hat. Mir ist auch nicht bekannt, wann und von wem die Lokalisierung der "Schlacht von Epfach" ersonnen wurde, ich weiß nur, dass es keinen Sinn macht, Hypothesen auf bloße Vermutungen statt auf Fakten zu stützen. Dazu benötige ich keine "Nachhilfebeispiele".
Weder die Methode, noch die Ergebnisse zu kennen, interpretierst Du etwas hinein… ist Haarspalterei.Neuzeitliche Ausdrücke sind kein Argument. Anstatt vom Text der Primärquelle auszugehen, versuchst Du, heutige (oder Deine eigenen) Konzepte in die Quelle hineinzutragen.
Schon die Einteilung in Haupt- und Nebenstrecken ist nicht in der Quelle zu finden, sondern basiert auf einer durchaus hinterfragbaren modernen Interpretation.
Ausreichend zuverlässige Bezugspunkte und Streckenparameter aus den PQ auf die Topographie projiziert, kommst Du auf ein Ergebnis östlich des Lechs. Ich könnte anstelle "Lech" auch Längenkoordinaten heranziehen, wenn Dir das Wort "Lech" in diesem Kontext nicht gefällt.Mit der Behauptung "Das IA und die TP siedeln Abodiacum ebenfalls östlich des Lechs" tust Du aber so, als ob das IA und die TP irgendwelche Informationen über den Lech enthalten würden. Das tun sie nicht, es sind Deine (für niemand außer Dir bislang nachvollziehbaren) Konzepte bzw. Spekulationen, die Du den Quellen aufbürdest.
Schrieb ich doch (s.o.): "Ich brauch auch keine Etsch, die eingezeichnet ist, wenn mir der Streckenplan bessere/genauere Streckenparameter zur Verfügung stellt."Die Etsch ist übrigens eingezeichnet, sie wird von der Straße, die von Augsburg über Seebruck (Bedaio) nach Salzburg (Ivavo) führt, überquert, und mündet bei Verona in den Po:
Die Römer verwendeten eigene Hodometer und ihre Messungen waren relativ systematisch. Nur weil vereinzelt Auslassungen vorkommen, die großteils ergänzt werden konnten, muss man nicht alles gleich verwerfen und disqualifizieren. Für den Untersuchungsbereich sind die Daten anwendbar.Zum einen basiert keine der Quellen auf einer systematischen und einheitlichen Aufnahme, sondern es wurden disparate Informationen (sicherlich unterschiedlicher Zeitstellung und Qualität) zusammengetragen und verarbeitet.
Zum anderen haben wir die Ergebnisse jahrhundertelanger Kopiervorgänge vor uns, und das bei Texten, die per se extrem kopierfehleranfällig sind, da sie vor allem aus Zahlen und Namen bestehen - darunter Namen fremdsprachiger Herkunft, die einem latein- oder griechischaprachigen Kopisten gar nicht geläufig waren.
Oje, da sieht man, dass Du von Datenanalytik wenig Ahnung hast. Denn Bauer liegt komplett daneben. Damit Du das auch einigermaßen verstehst, kopiere ich vereinfachend aus meinem Papier den ganzen Absatz dazu herein:Bauer lokalisiert Coveliacas beim Ammerübergang zwischen Bad Bayersoien und Rottenbuch, Isunisca/Isinisca in Isen.
Also, gemäß der quellenkonformen Streckenanalyse Bauers sind Murnau für Coveliacas und Groß-Helfendorf als widerlegt anzusehen.
Ansichtssache von jemand der nie wirklich daran gearbeitet bzw. geforscht hat. Bauer (s.o.) hat es wenigstens versucht und ist leider gescheitert.Der Vergleich mit der onomastischen Datenlage zu TP und IA ist aber einer zwischen Äpfeln und Walnüssen.
Ansichtssache von jemand …. und s.o. Beispiel von bzgl. eklatanten Diskrepanzen.Mit "Meilenparametern" aus der TP zu arbeiten, ist alles andere als sauber.
Prozentual ausgedrückt: Innsbruck-Wilten nahe 100% gesichert, die andern um die 85%... Abodiaco in Epfach kann ich mir ersparen... Damit lässt sich arbeiten.Von diesen Orten ist doch allenfalls Innsbruck-Wilten gesichert. Die anderen sind auch nur Zuordnungen.
Stachelhecken um Burgen nahmen aber bereits im Spätmittelalter ab.Landwehren waren sogar noch bis ins 16. Jhdt. üblich.
Sie erkannten an den Blüten, dass die genannten Rosen-ähnlich sind. Die Einteilung in botanischen Familien kam natürlich erst später und ist hier off-topic.Biturigos ging es nicht darum, dass die Pflanzen bekannt waren, sondern darum, ob bekannt war, dass sie einer gemeinsamen botanischen Familie angehören.
Antwort s.o. Deine botanischen Erörterungen weichen vom eigentlichen Thema hier ab. Darauf auch noch einzugehen, fehlt mir jetzt echt die Zeit - bin leider noch kein Rentner.Brombeeren lateinisch rubus, Rosen sind den Römern bekannt, und tragen den Namen Rosa. Brombeeren gehören zur Familie Rubus, Rosen zu den der echten Rosen. Brombeeren tragen wechselständig angeordnete Blätter, Rosen sind meist fiederständig. Brombeeren sind Sammelsteinfrüchte, Hagebutten sind Sammelnussfrüchte. Das althochdeutsche Wort für Brombeere brāmberi hat sich aus dem Wort für Dornbuschbeere entwickelt, der Name Rose aus dem Latein. Die Rose der Rosengärten war eine Importpflanze aus dem Orient, die in Gärten gepflanzt wurden. Brombeeren wachsen auf jeder Lichtung, Offenland, Ackerrand und in jeder Hecke. Die Allerweltspflanze steht der mythologisch Göttinnen gewidmeten Blume der Liebe gegenüber. Der Duft von Rosen, ihr wertvolles Rosenöl, macht sie schon in der Antike zum wertvollen Statussymbol und Handelsprodukt.
Aus meiner Sicht haben Rosengärten mit Dornenhecken wenig bis nichts gemeinsam außer den Dornen (eigentlich Stacheln).
Ich habe nicht auf Cäsars Rosengärten verwiesen. Das warst schon du selbst. Wo sind Cäsars Rosengärten in Gallien denn? Wieder keine Antwort auf meine Frage nach der Textstelle! Beantworte doch einfach meine Frage!Sie erkannten an den Blüten, dass die genannten Rosen-ähnlich sind. Die Einteilung in botanischen Familien kam natürlich erst später und ist hier off-topic.
Antwort s.o. Deine botanischen Erörterungen weichen vom eigentlichen Thema hier ab. Darauf auch noch einzugehen, fehlt mir jetzt echt die Zeit - bin leider noch kein Rentner.
Wäre dann aber nicht mit dem zweiten Beitrag (dem von Sepiola) schon alle gesagt gewesen? Ich kann mir unter der Methode nicht wirklich etwas vorstellen, aber eine Diskussion ergibt eigentlich erst Sinn, wenn Ross und Reiter genannt worden sind. Bis dahin endet jeder Widerspruch im Einzelnen doch mit dem Verweis auf eine revolutionäre Untersuchung, die alle bisherigen Forschungsergebnisse verschiedener Disziplinen umzustürzen vermag, aber noch unter Verschluss bleiben muss?Der Fairness halber, nochmals sein Eingangsbeitrag....Hervorhebungen von mir.
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